Die kurze Antwort ist «Ja, die Hypnose funktioniert wirklich». Die lange Antwort ist: «Ja, die Hypnose funktioniert, aber wahrscheinlich nicht so wie du denkst.»

In meiner langjährigen Erfahrung als Hypnosetherapeut in Zürich, habe ich bereits vielen Menschen die Hypnose und ihre Wirkung erklärt.

Die meisten Menschen haben eine Vorstellung, was Hypnose ist. Und bei den meisten Menschen ist diese Vorstellung fernab der Realität.

Wenn du dich fragst: «Hypnose, geht das wirklich?», dann müssten wir zuerst klären, was du mit «geht das wirklich?» meinst.

Denn wenn du die Vorstellung hast, dass Hypnose so funktioniert, dass der Hypnotiseur mit den Fingern schnippt und seine Hypnotisanden in Ohnmacht fallen und willenlos seinen Befehlen gehorchen, dann ist die Antwort: «Ja, das geht».

Dieses bringt jedoch ein grosses «Aber» mit sich.

Denn diese Form der Bühnenhypnose funktioniert zwar, aber bei weitem nicht bei allen Menschen.

Du kannst dir das so vorstellen: Man liest immer wieder von Menschen die in einen See oder eine Treppe runter gefahren sind, weil ihnen das Navigationsgerät es so gesagt hat.

Nun wenn man solchen Menschen befiehlt, in Ohnmacht zu fallen, dann würden sie es wahrscheinlich tun. Weder das Navigationsgerät noch den Hypnotiseur müssen dafür sonderlich fähige Hypnotiseure sein.

Da jeder Mensch die Möglichkeit hat in Trance zu gehen sollte die Frage nicht «Wirkt Hypnose?» sondern «Welche Hypnose wirkt bei mir?».

Wirkt Hypnose bei mir?

Funktioniert Hypnose bei mir?

Wenn du dich vor allem gefragt hast, ob die Hypnose bei dir funktioniert, dann ist die Antwort auch «Ja». Jedoch meistens nicht wie oben beschrieben.

Damit du wissen kannst ob du hypnotisierbar bist, musst du dir die Frage stellen, ob du jemals geschlafen hast in deinem Leben.

Wenn du diese Frage mit Ja beantworten kannst, dann bist du hypnotisierbar. Denn kurz bevor du einschläfst und kurz bevor du erwachst durchläufst du jeden Tag den hypnotischen Zustand.

Die meisten nennen das so etwas wie «Halbschlaf» oder ähnliches. Dieser Zustand entspricht dem Zustand der hypnotischen Trance.

Das heisst, wenn du schon einmal geschlafen hast in deinem Leben, hast du den Beweis dafür, dass du diesen Zustand erreichen kannst.

Die wichtigere Frage ist also «Wie funktioniert Hypnose bei mir?»

Diese Frage kannst du besser beantworten als ich. Viele beschreiben den hypnotischen Flow-Zustand zum Beispiel wenn sie Musik hören. Oder wenn sie Sport machen. Oder wenn sie Tagträumen.

So ähnlich diese Trance ist, so unterschiedlich sind die Wege in diese Trance.

Von all den möglichen Wegen in die Trance zu gehen ist der direkteste die Hypnose.

Als Hypnotiseure und Hypnosetherapeuten hoffen wir nicht darauf, dass die Trance entsteht, sondern wir leiten den Hypnotisanten hinein.

Je fähiger der Hypnotiseur, desto mehr holt er oder sie die Menschen in ihrem persönlichen Erleben ab. Manche gehen eher in Trance wenn mit Geschichten, andere mit Verwirrung und wieder andere kann man einfach einladen.

Je passender die Induktion, desto besser funktioniert auch die Hypnose.

Wenn du bereits Hypnose «probiert» hast und sie nicht funktioniert hat und du jetzt traurig bist weil du denkst «Hypnose funktioniert bei mir nicht» dann kann ich dich trösten: Hypnose funktioniert auch bei dir, jedoch hast du noch nicht die richtige Form gefunden.

Leider gibt es immer noch viele Hypnotiseure und Hypnosetherapeuten, die noch nicht moderne Hypnose gelernt haben.

Deshalb setzen viele noch auf Befehle wie «Schlaf!» oder ähnliche veraltete Methoden. Wenn du eine solche «Hypnose ohne Wirkung» erlebt hast, oder ein solches Erlebnis gar nicht erst haben möchtest, empfehle ich dir einen Hypnosetherapeuten, der moderne Hypnose gelernt hat.

Zum Beispiel in der Hypnose Ausbildung «Hypnose von Grund auf» mit dem Diplom EZC.

Ein modern ausgebildeter Hypnosetherapeut wird dir helfen deinen Weg in die hypnotische Trance zu finden.

Mehr und mehr Menschen merken, dass ihr Ich nicht nur aus ihrem bewussten Verstand besteht. Kurse für Meditation oder Achtsamkeit boomen.

Auch entdecken immer mehr die Hypnose für sich. Auch wenn du nicht als Hypnosetherapeut arbeiten möchtest, kann es sich auch für dich lohnen, Hypnose zu lernen.

In meiner Hypnosepraxis in Zürich erzählen mir meine Klienten immer wieder, wie sehr sich ihr Leben positiv verbessert hat, seit sie mit ihrem Unbewussten in Kontakt sind.

Da unser Unbewusstes in allen Bereichen unseres Lebens mitwirkt, können hypnotische Fähigkeiten auch fast überall eingesetzt werden. Man kann also überrascht sein, wie vielseitig die Hypnose einsetzbar ist.

Um vielleicht auch dich zu überzeugen, dich mit der Hypnose zu befassen gebe ich dir hier 10 Gründe warum du Hypnose lernen solltest:

1. Hypnose macht erfolgreich

Eine wirkungsvolle Hypnose kann uns in den Zustand der besten Leistung versetzen. Dieser vereint fast alle erfolgreichen Menschen. Ob Künstler, Sportler, Musiker oder erfolgreiche Geschäftsleute: Wer sich selber in den Zustand der optimalen Leistung versetzen kann, der kann auch maximal erfolgreich sein. Und zwar in genau den Momenten, in denen es drauf ankommt.

Wenn du also beruflich oder im Privaten (noch) mehr Erfolg haben möchtest, dann solltest du Hypnose lernen.

2. Zugang zu allen Ressourcen

Die meisten Menschen wissen, dass viel mehr in ihnen schlummert als sie direkt nutzen. Sehr viele Ressourcen sind jedoch für den bewussten Verstand nicht direkt zugänglich. Hypnose macht es möglich auch auf unbewusste Ressourcen zurückgreifen zu können. In hypnotischer Trance ist es also möglich die Schatztruhe an Ressourcen finden, die sonst in den Tiefen verborgen bliebe.

Wenn du also auch dein volles Potential ausschöpfen möchtest, kann eine Hypnoseausbildung der richtige Weg sein.

3. persönliche Entwicklung

In guten Hypnoseausbildungen lernt man auch sehr viel über sich selber. Durch das üben der eigenen Trancefähigkeiten ist es auch möglich grosse persönliche Entwicklungen zu machen. So habe ich schon oft erlebt, dass Teilnehmer in einem Hypnosekurs nicht nur ihre Hypnosefähigkeiten verbessern, sondern auch positive Entwicklungen in verschiedensten Lebensbereichen machen. Denn sobald wir auf unbewusste Prozesse Einfluss nehmen können, wird vieles möglich.

Wenn du dich persönlich positiv weiterentwickeln möchtest, dann ist eine Hypnoseausbildung etwas für dich.

4. Selbsterkenntnis und Selbstbewusstsein

Beim Lernen der Hypnose lernen wir auch die Sprache des Unbewussten. Dies macht es möglich auch die eigenen unbewussten Anteile des Selbst besser zu verstehen. Dies bringt oftmals Licht ins Dunkel bei Themen die einem schon länger beschäftigt haben. Ausserdem können wir bewusster Leben wenn wir uns mehr bewusst sind. Darum heisst es auch Selbstbewusstsein.

Wenn du also dich selber besser verstehen und selbstbewusster sein möchtest, solltest du Hypnose lernen.

5. Hypnotische Kommunikation ist überzeugende Kommunikation

Man hat es vielleicht schon oft gehört: 80% der Kommunikation läuft nonverbal und wir wissen: meistens kommt es nicht darauf an was gesagt wird, sondern wie. Auch wenn viele dies wissen, nutzen doch die wenigsten diese Erkenntnis.

In einer guten Hypnoseausbildung erlernt man auch die Sprache des Unbewussten. Diese Kommunikation mit dem unbewussten macht uns sympathischer und überzeugender.

Das heisst wir können nur wirklich überzeugend kommunizieren, wenn wir auch das Unbewusste ansprechen.

Als konversationelle Hypnose kann diese Art der Kommunikation in allen Interaktionen mit Menschen genutzt werden.

Wenn du also überzeugender kommunizieren willst, solltest du Hypnose lernen.

6. Trance ist das was du möchtest

Alle Menschen mögen Trance. Vielleicht sagst du dem Trancezustand anders, vielleicht nennst du ihm «Flow Zustand» oder «im Fluss sein». Vielleicht kennst du es wenn alles einfach und wie von alleine passiert. Wenn man tagträumt oder in etwas vertieft ist und alles rundherum verschwimmt.

Oder vielleicht kennst du die Trance als den Zustand kurz vor dem Erwachen, wo sich wie auf Wolken gebettet fühlt und noch alles so angenehm ist.

Dieser Zustand ist auch der Zustand der hypnotischen Trance. Angenehme und wirkungsvolle Trancen bei sich und anderen entstehen zu lassen, das ist eines der grossen Lernfelder einer seriösen Hypnoseausbildung.

Viele Klienten, die für Hypnose in Zürich zu mir kommen, erzählen mir davon, dass sie sich den hypnotischen Zustand ganz anders vorgestellt hätten. Und meistens sagen sie, dass sie die Trance nun auch zuhause mehr suchen.

Wenn du es magst im Flow zu sein, dann magst du Hypnose ganz sicher.

7. Entwickeln der Intuition

Das Unbewusste nimmt alles wahr was wir wahrnehmen können. Es hört zu jeder Zeit zu und weckt uns wenn es ein Geräusch hört oder macht uns aufmerksam, wenn jemand unseren Namen sagt. Neurologen gehen davon aus, dass unser Gehirn alles speichert, inklusive aller Träume die wir jemals hatten.

Der bewusste Verstand hat nur limitierten Zugang auf unseren gesammelten Erfahrungsschatz.

In der Hypnose nutzen wir auch die Informationen die sonst dem bewussten Verstand vorenthalten geblieben wären. Dadurch entwickeln wir eine Intuition, die nicht nur auf den Informationen des bewussten Verstandes basiert, sondern auch auf allem Unbewussten. Das erlernen von Hypnose bringt uns so auch unserem Bauchgefühl näher, das eben meistens mehr Informationen hat als unser bewusster Verstand.

Wenn du intuitiv bessere Entscheidungen und Einschätzungen treffen willst, ist Hypnose etwas für dich.

8. Positive Gewohnheiten aufbauen

Gewohnheiten sind das, was wir unbewusst tun. Also eigentlich das was unser Unbewusstes einfach so für uns tut. Je mehr wir lernen dem Unbewussten zu vertrauen, desto einfacher wird es für uns. Denn bei Gewohnheiten spielt Motivation etc. keine Rolle. Dem Unbewussten etwas so zu übergeben, dass es es einfach als Gewohnheit umsetzt, ist auch ein Lernaspekt der Hypnose. Bei der Hypnosetherapie z.B. ist es ja oftmals entscheidend, dass das Unbewusste etwas umsetzt und verändert.

Wenn du dir also positive Gewohnheiten aneignen möchtest, solltest du Hypnose lernen.

9. Wirksame Interventionen

Wenn man sich damit befasst, was die Ursache für eine Veränderung war, dann kommt man immer wieder auf die bedeutsamen Momente. Oftmals wissen wir nicht, welches Wort oder welcher Satz diesen Moment ausgelöst hat, aber wir fühlen, dass etwas Bedeutsames passiert ist.

Wenn wir jemandem helfen wollen bei positiven Veränderungen sind diese bedeutsamen Momente entscheidend.

In unserer Ausbildung zum Hypnotherapeuten lernt man, diese Momente nicht mehr dem Zufall zu überlassen, sondern sie zu erzeugen und zu halten. Auf diese Weise kann man gezielt nützliche Suggestionen anzubringen um eben auch unbewusst die Veränderungen anzuregen.

Wenn auch du das gesamte Veränderungspotential deines Gegenübers nutzen möchtest, dann solltest du Hypnosetherapie erlernen.

10. Sowohl als auch

Je mehr sich unser Alltag von der Natur entfernt, desto mehr sehen wir uns diese Natur herbei. Viele denken man müsse sich zwischen der Welt des rationalen Verstandes und der Magie des Unbewussten entscheiden. Wenn wir aber lernen diese nicht als Gegensätze zu sehen, sondern als Ergänzungen, dann können wir sowohl das eine wie auch das andere haben. So kommt kein Teil von uns zu kurz und wir können die innere Natur finden, die uns ausgeglichen macht.

In der Hypnose lernen wir beide Welten miteinander zu verbinden, um das komplette Ich zu einem ganzen zu bringen.

Wenn du mit Herz und Kopf als Team durchs Leben gehen möchtest, dann solltest du Hypnose lernen.

Überzeugt? Dann haben wir den Kurs für dich.

Wenn wir merken wie viel in unserem Leben unbewusst beeinflusst ist, dann finden wir sicher auch viele weitere Gründe für Hypnose. Eine Investition in eine Hypnoseausbildung lohnt sich also allemal.

Wenn du die Hypnose wirklich von Grund auf lernen möchtest, dann solltest du die Hypnoseausbildung von Jan Mion und Michael Schmidt besuchen.

Die Hypnose kann Psychologen und Psychotherapeuten neue Möglichkeiten bieten für erfolgreiche Behandlungen.

Die unbewussten Anteile haben bekannterweise einen grossen Einfluss auf das Erleben und das Wohlbefinden des Menschen. Deswegen kann es sehr nützlich sein, das Unbewusste zu verstehen und unbewusste Prozesse in eine positive Richtung zu lenken.

Was ist Hypnose?

Hypnose ist grundsätzlich die Induktion und Nutzung von Trance. Diese Trancen ermöglichen die direkte Kommunikation mit dem Unbewussten.

Für Psychologen die Hypnose lernen möchten, um sie im Beruf zu nutzen, ist vor allem die Hypnosetherapie interessant.

Die Hypnosetherapie ist die Nutzung der Möglichkeiten der Hypnose für therapeutische Zwecke. Diese unterscheidet sich signifikant von der allgemein bekannten «Bühnenhypnose». Denn in der sogenannten «klinischen Hypnose» in der Psychotherapie wird meist nicht mit Befehlen gearbeitet, sondern mit Einladungen. Es wird dem Hypnotisierten also nichts aufgezwungen.

Ausserdem braucht es für die Nutzung von hypnotischen Trancen nicht unbedingt die klassische «Trance mit geschlossenen Augen», denn die hypnotische Kommunikation kann auch in jeglicher Form von Therapiegesprächen eingeflochten werden.

Vorteile von Hypnose für Psychologen

Für Psychologen bietet das Erlernen der Hypnose und die Hypnosetherapie viele Möglichkeiten:

Aktiv das Umsetzen anregen

In der Hypnose Ausbildung lernen wir das Unbewusste direkt anzusprechen. Dies beinhaltet auch, es direkt zur Umsetzung von Suggestionen anzuregen.

Auf diese Weise kann in vielen Fällen der Weg von «Ich weiss was zu tun ist» zu «Ich tue es» verkürzt werden. Dieser Vorteil wurde schon oft von den Klienten meiner Hypnosepraxis erwähnt. Dass sie das was sie wissen, nun umsetzen können.

Wenn das Unbewusste mittels Hypnose eine neue Lösung für ein altes Problem entwickelt, merkt dies der bewusste Verstand oftmals gar nicht und dies macht oft auch die Widerstände kleiner.

Positive Veränderungen im Verhalten können mit der Anwendung von Hypnose oftmals deutlich schneller erreicht werden.

Bedeutsame Momente erschaffen

Jeder der länger mit Klienten und Patienten Gespräche geführt hat kennt die bedeutsamen Momente. Die bei denen es wirklich «Klick» gemacht hat. Die Momente die wirklich eine Veränderung mit sich bringen.

In der Hypnose Ausbildung nennen wir solche Momente «Mini-Trancen» denn sie haben viele der Eigenschaften die längere Trancen auch haben. So können auch in diesen kurzen Momenten Verbindungen von bewussten und unbewussten Anteilen entstehen. Dies festigt die Erkenntnisse und den Willen zur Veränderung.

Grundsätzlich kann man fast sagen: je mehr solche Momente wir entstehen lassen können, desto bessere Ergebnisse hat eine Gesprächstherapie.

Die hypnotische Sprache erlaubt uns nicht nur diese Momente zu nutzen, sondern sie auch aktiv zu evozieren.

Mit dem Lernen der Hypnose werden also auch Kompetenzen erweitert und systematisiert, die die meisten Gesprächstherapeuten sich aus der Erfahrung bereits instinktiv angeeignet haben.

Wenn die Gesprächsführung hypnotischer wird, entstehen oftmals auch mehr solche für die Entwicklung bedeutsame Momente.

Konfrontation in Hypnose

Die Konfrontation mit dem Auslöser gilt als eine gute Behandlungsmethode bei vielen Ängsten. Diese Konfrontation muss jedoch nicht unbedingt in der realen Welt stattfinden.

Mit dem geschickten Einsatz von hypnotischer Trance kann der Klient mit dem Angstauslösern in Kontakt kommen, ohne den Hypnosestuhl zu verlassen. Dies bringt viele Vorteile mit sich, unter anderem dass die Begegnung jederzeit beendet werden kann.

Zustände verändern

Gerade bei Ängsten, Depressionen und ähnlichem spielen Zustände eine wichtige Rolle. Die gesamte Gefühlswelt steckt temporär oder dauerhaft in einem negativen Zustand, der für viele Klienten unentrinnbar scheint. In vielen Fällen wird auch positives ausgeblendet.

In der hypnotischen Trance ist es jedoch möglich das Empfinden der Betroffenen in einen besseren Zustand zu lenken. So kann der gute Zielzustand nicht nur theoretisch beschrieben werden, sondern auch tatsächlich in der Trance erfühlt werden. Dies gibt meistens Hoffnung auf Besserung und ein tatsächliches Ziel.

Die Veränderung von gefühlten Zuständen kann auch eingesetzt werden für den Aufbau eines gestärkten Inneren. Der gefühlte Sinn für sich selbst und ein positives Grundgefühl sind oft ausschlaggebend für eine grössere Resilienz. Dieses kann mit Hypnose auch beeinflusst werden.

Fazit Hypnose Ausbildung für Psychologen

Die Hypnosetherapie ist für die meisten Psychologen ein sehr nützliches Tool, das bei vielen Themen angewendet werden kann. Der Miteinbezug des Unbewussten macht Therapieerfolge auch bei hartnäckigen Klienten möglich. Ausserdem wird der Weg zum Ziel oftmals verkürzt durch die direkte Anregung von Veränderung.

Für eine Hypnose und Hypnosetherapie Ausbildung für Psychologen ist die Hypnose Ausbildung von Grund auf von Jan Mion und Michael Schmidt zu empfehlen.

Die Pflege ist ein spezielles Berufsgebiet. Die Arbeit in der Pflege ist zunehmend stressig. Ausserdem sind die meisten Kunden krank. Und zusätzlich liegt es oft an den Pflegefachleuten das zu tun, für was Ärzte keine Zeit oder kein Interesse haben.

Für Pflegepersonal ist eine Hypnose Ausbildung doppelt lohnenswert, denn die Hypnose kann sowohl für sich selbst genutzt werden, wie auch für die Patienten.

Die wichtigsten Vorteile für ein Lernen der Hypnose für Pflegefachpersonen habe ich hier zusammengestellt.

Für eine Hypnoseausbildung von Grund empfehlen wir die Hypnose Ausbildungen von Dr. Erich Zulauf und Jan Mion.

Hypnose für die Patienten

Im Pflegeberuf hat man Tag ein Tag aus mit Menschen zu tun, die gesundheitliche Probleme haben. Ein paar gut platzierte Worte können viel helfen, das ist den meisten Pflegefachpersonen bekannt. Mit dem lernen der Hypnose können diese Worte noch viel mehr Gutes bewirken.

Nun ist es schon oft bewiesen worden, dass die Hypnose viele positive Einflüsse auf die Gesundheit hat.

Hier ein paar Beispiele:

Hypnose kann dauerhaft den Blutdruck reduzieren

Hypnose führt zu schnellerer Genesung nach Operationen.

Hypnose reduziert die Notwendigkeit von Bluttransfusionen

Leider sind diese Studien im deutschsprachigen Raum oftmals nicht bekannt. Für jemanden, der im Bereich der Medizin arbeitet ist aber solches Wissen sehr förderlich.

Nocebo verhindern

Den meisten Menschen ist die Wirkung von Placebo bekannt. Bei diesem Effekt wirkt ein Medikament aus Zucker o.ä. obwohl kein Wirkstoff vorhanden ist. Die Vorstellung von einem Medikament veranlasst also das Unbewusst dazu eine Verbesserung zu veranlassen.

Was leider die wenigsten kennen und in der Pflege wahrscheinlich noch wichtiger ist, ist der Nocebo Effekt. Dabei wirkt das Medikament nicht, obwohl Wirkstoff vorhanden ist. Das heisst durch ungeschicktes Kommunizieren mit Patienten wird die Wirkung der Medikamente reduziert.

Ein grundlegendes Verständnis von Hypnose macht es nun Menschen in Pflegeberufen möglich diesen Effekt zu verhindern.

Hypnose in der Pflege

Die Hypnose kann also in der Pflege sehr gewinnbringend eingesetzt werden für fast alle Patienten. Nicht nur die psychische Verfassung und die Heilung, sondern die gesamte Gesundheit kann mit hypnotischem Sprechen positiv beeinflusst werden.

Hypnose lernen für dich selbst

Der zusätzlicher Vorteil einer Hypnose Ausbildung ist das Lernen der Selbsthypnose. Wenn man Hypnose von Grund auf gelernt hat, kann man die hypnotischen Fähigkeiten auch bei sich selber einsetzen.

Auch Pflegefachfrauen, die für Hypnosetherapie in Zürich zu mir gekommen sind, erzählen mir, dass Hypnose ihnen geholfen hat ruhig zu bleiben und Stress zu reduzieren.

Gesundheitsförderung

In einem anspruchsvollen Pflegeberuf kann das Nutzen von Selbsthypnose den Stress reduzieren. Auch schon fünf Minuten können einen Ausgleich bieten, auch für die beschäftigten Pflegerinnen und Pfleger. Die mentalen Fähigkeiten, die in einem Hypnosekurs vermittelt werden, können somit auch Burnout Vorbeugung genutzt werden. Die Spannung und den Stress loswerden zu können wird oft als ein Hauptvorteil unserer Teilnehmer genannt.

Effektiv Kommunizieren

Wer hypnotisch sprechen kann, kann auch überzeugend sprechen.

Gerade im Pflegeumfeld, wo oftmals Persönlichkeiten aufeinandertreffen ist es wichtig so effektiv wie möglich zu kommunizieren.

Ich höre immer wieder Geschichten von Konflikten zwischen Ärzten und Pflegepersonal oder in der Pflege untereinander. In solchen Situationen können ein paar hypnotische Worte das Verständnis fördern. Was schlussendlich allen, inklusive dem Patienten, zugunsten kommt.

Zusammenfassung

Die Hypnose zu lernen ist für alle in der Pflege eine gute Investition und allgemein eine gute Idee. Die Möglichkeiten der Hypnose fördern Gesundheit und Heilung, bei sich und andern und machen das Miteinander angenehmer.

Je gründlicher die Hypnose gelernt wird, desto effektiver kann diese eingesetzt werden. Deshalb lohnt es sich etwas zu investieren in ein Lernen von Grund auf.

Jetzt anmelden für die Hypnose Ausbildung:

Wie erfülle ich meine Wünsche? Wie kann ich mein Leben selbstbestimmt leben? Wie kann ich meine Ziele erreichen? Wie kann ich so werden, wie ich sein möchte?

Viele solche Fragen schweben den meisten Menschen von Zeit zu Zeit durch den Kopf. Ob im Beruf oder in Beziehungen, im Alltag oder bei Hobbys, jeder von uns hat Idealbild wie es sein sollte.

Und bei so vielen Vorstellungen gibt es noch viel mehr, das im Weg stehen kann. Egal wie viele Fähigkeiten und Erfahrungen du hast, egal wie stark der Wunsch ist, es kann immer wieder etwas schief gehen auf dem Weg. Manchmal ist es der Mut, der fehlt, um den ersten Schritt zu wagen. Manchmal mangelt es an Durchhaltewillen, der es uns erlaubt unser Potential voll auszuschöpfen.

Manchmal ist es einfach der innere Schweinehund, der uns davon abhält unsere Wünsche und Ziele Realität werden zu lassen.

Selbsterkenntnis mittels Hypnose

Die meisten dieser Hindernisse auf dem Weg des Gelingens lassen sich im Unbewussten wiederfinden. Deshalb ist die Hypnose so geeignet, um mentale Prozesse voll und ganz auf das Gelingen auszurichten.

All unser Denken, Fühlen und Wahrnehmen wird im Unbewussten gefiltert, sortiert und verarbeitet. Deshalb ist es so wichtig, dass alle Teile am gleichen Strang ziehen. Ist dies nicht der Fall, können wir nicht alle unsere Ressourcen voll auszuschöpfen und ein Teil in unserem Inneren scheint nicht recht bei der Sache zu sein.

Mit dem bewussten Verstand alleine ist es dann meist nicht möglich diese fehlenden Teil zum Ganzen hinzuzufügen. Da können noch so viele Selbsthilfebücher gelesen werden. Der erste Schritt bei der Komplettierung ist sicher die Suche nach dem Sand in den Zahnrädern. Wo wird das Zusammenspiel gehindert.

Prägende Erlebnisse

Oft sind das prägende Erlebnisse, meist aus der Kindheit. Nicht selten ist es Verhalten und die Ansprüche von Eltern, die verinnerlicht wurden. Auf diese Weise werden wir selbst zu unserem Aufpasser und Bestrafer. Das „Du darfst nicht“ oder das „Du musst…“ kommt dann von innen von uns selbst. Das ist dann sogenannte Erziehung.

Wenn diese uns zeigt, wie etwas positiv zu lösen ist, dann kann dies hilfreich sein. Aber allzu oft, ist es ein „Was zu tun ist“ das uns nicht entspricht. „Du-Sollst-Regeln“ können natürlich auch aus vielen anderen Quellen stammen. Wenn diese uns nicht (mehr) entsprechen, ist das Resultat aber dasselbe, nämlich innere Blockaden und Hindernisse.

Um die entsprechenden Erfahrungen zu finden, benutzen wir in der Hypnose die sogenannte Regression.

Dabei gehen wir zurück zu vergangenen Erlebnissen und Erfahrungen, die unser Unbewusstes zeitgleich mit dem Jetzt hält. Während wir das wieder erleben, was gewesen ist, können wir vieles (wieder-)entdecken. Bei dieser hypnotischen Entdeckungsreise in unsere Vergangenheit werden auch die Hemmungen und Blockanden meist sehr klar sichtbar.

Wenn wir unser inneres Kind miteinbeziehen und unsere Gefühle voll fliessen lassen, lernen wir nicht nur was wir nicht mehr wollen, sondern auch was wir wirklich wollen. Diese Erkenntnisse werden auch bewusst wahrgenommen und können so manchmal schon aus dem Verkehr gezogen werden.

Hypnotische Gesamtheit

Nachdem die Teile erkannt wurden, die aus der Reihe tanzen, kommt der zweite Schritt: Die Auflösung der negativen Aspekte und die Zusammenführung mit dem Ganzen. Dazu gibt es viele Möglichkeiten in der Hypnose. Das Symbol oder Bild für die Gesamtheit ist auch von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Dieses benutzen wir dann in der Trance um die störenden oder obsoleten Einflüsse zu stoppen. Sind diese versiegt, sollte das Gefühl der Gesamtheit voll und ganz fliessen können.

Wenn dies nicht der Fall ist und noch weitere Aspekte einen negativen Einfluss haben, dann kann das Suchen und Entfernen vom dem neuen Ausgangspunkt weitergeführt werden. Meist sind dann auch mehrere Hypnosesitzungen nötig um von Etappensieg zu Etappensieg zum Gesamterfolg zu kommen.

Sind wir bereits auf einem guten Weg und alle Zahnräder sind geölt und entsandet, kommt der Antrieb meist von ganz alleine. Das Gefühl von Gesamtheit kann auch eine Euphorie auslösen, bei der man kaum erwarten kann, das neue, gesamte Ich in den Alltag mitzunehmen.

Mit Hypnose in die Zukunft

Zuerst kommt jedoch noch der dritte und letzte Schritt. Damit dieses Gefühl und diese Gesamtheit auch in Zukunft anhält, bewegen wir uns mittels Hypnose genau dort hin. In der Vergangenheit haben wir die Hindernisse und Blockaden entdeckt, im Jetzt haben wir sie beseitigt und Platz geschaffen.

Wenn wir dann den Fokus auf die Zukunft legen, kann der Plan des Weges schon von alleine kommen. Die Steine die in der vergangenen Version der Zukunft noch auf dem Pfad lagen, können dann mit Leichtigkeit aus dem Weg geräumt werden. Auch das Zielgefühl kann dann bereits gefühlt, gespürt und vielleicht schon gerochen werden. Dies kann uns dann auch als Leitgefühl dienen bei der Beschreitung des Wegs des Gelingens.

Sollten wir mal wieder davon abkommen, können wir uns immer wieder selbst, oder beim Hypnosetherapeuten unseres Vertrauens, das positive Gefühl emporsteigen lassen.

Wie ein Fluss macht auch der Weg des Gelingens Kurven und Schlaufen. Wenn wir jedoch wissen wohin wir wollen und wie es sich dort anfühlen soll, dann nähern wir unserem Ziel so oder so.

Fazit:

Spielen alle unsere Teile zusammen ohne Hemmungen, können wir unser Potential voll ausschöpfen. Dafür muss das Problem erkannt und aufgelöst werden und die Lösung dann in Zukunft angewandt werden. Um dies zu erreichen, hat die Hypnose viele Möglichkeiten und Lösungsansätze, die ich dann für den jeweiligen Klienten kombiniere.

Hypnose bei Abnehmen erfreut sich immer grösserer Beliebtheit. Die Suchbegriffe “Hypnose” und “Abnehmen” werden sehr oft zusammen gesucht. Von der gesteigerten Fettverbrennung in Trance, bis zum hypnotischen Magenband gibt es viele mehr oder weniger sinnvolle Angebote zum Abnehmen mittels Hypnose.

Leider gibt es viele Vorstellungen, dass die Hypnose wirkt wie eine magische Abnehmpille. Dies ist nicht so.

Aber die Hypnose hat beim Abnehmen Vorteile gegenüber anderen Abnehmmethoden.

Wie genau Hypnose beim Abnehmen hilft, erkläre ich hier.

Die Schwierigkeiten beim Abnehmen

Zum Thema Abnehmen gibt es eine unglaubliche Menge an Tipps und Tricks, an Vorschriften und Diäten. Alle paar Wochen wird wieder eine neue Abkürzung zur schlanken Figur entdeckt. Der neue Superfood der jetzt wirklich beim Abnehmen helfen soll, wird eine Woche später vom nächsten Abnehmhelfer ersetzt.

Magazine werben jeden Monat mit neuen, “simplen” Tricks für die perfekt Bikinifigur. “Mit diesen einfachen Tricks nehmen Sie garantiert 10 Kilos ab in 2 Wochen” versprechen die Werbebanner im Internet. “Friss die Hälfte” ist der Geheimtipp der Minimalisten. “Eigentlich ist es ganz einfach”, sagt der Ernährungsberater, “wenn wir weniger zu uns nehmen als wir verbrauchen, dann nehmen wir ab.” Aha. Aber wenn es denn so einfach ist, wieso haben so viele Menschen Schwierigkeiten damit, ihr Wunschgewicht zu erreichen und zu halten?

Abnehmen ist komplex


Die Antwort darauf lautet: “Weil das Abnehmen ein komplexes Thema ist.” Dies gilt auch beim Abnehmen mit Hypnose. Wenn der Fokus nur strikt auf das Gewicht und die überschüssigen Fettreserven gerichtet ist, dann geht die Gesamtheit des jeweiligen Menschen unter.

Meist stellt es sich in der hypnotischen Trance heraus, dass das überschüssige Gewicht ein Resultat einer inneren Imbalance ist. Diese sorgt für Frustration, welche kurzzeitig mit Überessen kompensiert wird. Die Pfunde bleiben, die Unzufriedenheit auch.

Neuerdings wird nicht mehr nur von Diät gesprochen, sondern von Ernährungsumstellung. Dies soll Nachhaltigkeit zu vermitteln. Jedoch ist die alleinige Umstellung der Ernährung zu einseitig.

Denn wenn ich mich mit eisernem Willen von ungesundem Essen abhalte und mich ins Fitnesscenter kämpfe, dann fehlt auf jeden Fall die Freude. Und nur was uns Freude bereitet können wir dauerhaft weitermachen. Freudlos gibt der Wille irgendwann fast zwingend nach und dann kommt das Überfressmonster zurück aus den Tiefen des Unbewusstseins.

Mit Hypnose zufrieden abnehmen

Wer sich dazu entscheidet abzunehmen, der ist per Definition mit seinem Gewicht unzufrieden.

Und Menschen mit Gewichtsproblemen machen vor allem etwas wenn sie unzufrieden sind: Essen. Dies ist auch das Ende von mancher Diät: wenn man sich dazu zwingt anders zu essen als man möchte, dann entsteht Stress.

Dieser Stress wird dann meist mit fettiger Nahrung kompensiert. Dazu kann es auch noch sein, dass man sich schämt oder als Versager fühlt. Die Spirale der negativen Gefühle dreht sich weiter und weiter. Das Abnehmen wird so zu einer sehr unangenehmen Erfahrung und am Schluss ist man teilweise schlechter dran als zuvor.


Mit besseren Gefühlen

Das Ziel ist also, dass wir mit Zufriedenheit an die Sache herangehen. Der „innere Schweinehund“ soll also nicht bekämpft, sondern eingeladen werden, sich beim Abnehmen zu beteiligen.

Die Hypnosetherapie macht es möglich die Gefühle gegenüber dem eigenen Körper und gegenüber dem Essen so anzupassen, dass es ein gesundes Abnehmen möglich macht.


Mit Hypnose stelle ich also den Rapport her zwischen den Wünschen des bewussten Verstandes und dem Wirken des Unbewusstseins. Wenn der bewusste und der unbewusste Verstand bereit sind am gleichen Strang ziehen, dann können Gewichtsprobleme ohne grosse Unzufriedenheit und Mühe angegangen werden.

Aus dem “ich muss abnehmen” kann ein “ich kann abnehmen” entstehen. Mit Zufriedenheit und Balance ändern sich Essgewohnheiten fast von alleine. Oft ist es sogar so, dass einem die ungesunden Nahrungsmittel körperlich widerstehen und man schon fast davon angewidert ist. Weil die zugrundeliegenden Probleme gelöst werden, lässt sich das so erreichte Idealgewicht dann auch einfach halten.

Jedes Mal gesund essen wird so zu einem Erfolg auf den man stolz sein kann. Wenn gute Gefühle dahinter sind, das motiviert das und treibt einem an. Dies mach das Abnehmen mit Hypnose so effektiv und dauerhaft im Gegensatz zu herkömmlichen Diäten oder Ähnlichem.

Aus diesen Gründen bringt Abnehmen mit Hypnose uns nicht nur langanhaltende Resultate, sondern auch viele positive Veränderungen in anderen Lebensbereichen. So wird aus einer gesunden Ernährungsumstellung, eine glückliche Lebensumstellung.

Das Unbewusste ist die Zusammenfassung aller Vorgänge, die im Körper ablaufen ohne bewussten Einfluss. Alles was das Bewusstsein nicht kann oder möchte, übernimmt das Unbewusste. Deswegen wird es oft als ein Eisberg dargestellt, bei dem der grösste Teil unter der Oberfläche ist.

Zu den Systemen des Unbewussten gehören unter anderem das Immunsystem, das endokrine System, das Nervensystem oder auch das Gedächnis. Aber auch unsere Wünsche, Träume, Vorstellungen und Gewohnheiten. Auch wenn die meisten dieser Systeme geschlossen scheinen, können sie doch einander beeinflussen und mit einander kommunizieren.


Deswegen geben wir unseren unbewussten Systemen und Abläufe einen einheitlichen Anstrich. Denn auch wenn es unglaublich komplex zu und her geht, funktioniert doch das meiste nach gewissen ähnlichen Prinzipien. Wir können es also gesamthaft als Unbewusste bezeichnen.


Wenn wir also der Hauptdarsteller in Unserem Leben sind, dann ist das Unbewusste die innere Regie, die dafür sorgt, dass alles reibungslos vonstatten geht. Ob der Herzschlag oder das Gedächnis, das Unbewusste steuert alles für uns.

Weil es so viele Aufgaben hat, ist es wichtig zu verstehen wie es funktioniert.

Was unterscheidet das Unbewusstsein vom bewussten Verstand?

Die Sprache des Unbewussten

Das Unbewusste spricht eine andere Sprache als der bewusste Verstand. Wer schon einmal komisch geträumt hat, weiss von was ich spreche.
Der bewusste Verstand funktioniert in Worten. Genau so wie sie das lesen und sich aus den Buchstaben Wörter, Sätze und Bedeutungen zusammensetzen, benutzt das Unbewusste Bilder und Gefühle.

So kann es mit bewussten Worten nur spärlich umgehen. Wenn wir uns zum Beispiel sagen "Ich bin jetzt glücklich" werden wir es dann? Oder wird es besser wenn ich schreibe "Wenn du dich zurückerinnern kannst, an den glücklichsten Tag in deinem Leben, wie war da das Gefühl?" Im zweiten Beispiel benutzen wir eher die Sprache des Unbewussten. Die Frage bringt oft Bilder und Gefühle hervor die sofort verstanden werden.

Diese Sprache zu verstehen ist wichtig beim Verstehen des Unbewusstes.

Träume

Träume sind ein wichtiger Einblick in die Funktion des Unbewusste. Die Träume sprechen seine Sprache. Manchmal absurd, manchmal sehr nahe an der Realität, funktionieren sie jedoch meist in Bildern. Logik wird so weit zurückgedrängt, dass das zusammenkommen kann, was für das Unbewusste zusammengehört.

Schnell

Das Unbewusste funktioniert sehr schnell. Während die Mühlen des bewussten Verstandes langsam mahlen reagiert das Unbewusste sofort. Es ist die Welt der Impulse und der Reflexe, sowohl im Denken wie auch im Bewegen. Der Geistesblitz kommt schnell und direkt aus dem Unbewusste. Genau so funktioniert auch der Reflex etwas aufzufangen, das auf den Boden fällt.

Gleichzeitig

Im Denken des Bewusstseins läuft alles nacheinander ab. Der eine Gedanken führt zum nächsten in einer direkten Kette. Im Unbewusste passiert vieles gleichzeitig. Logischerweise kann gleichzeitig das Immunsystem einen Feind angreifen und der Herzschlag reguliert werden.

Was der bewusste Verstand abgibt übernimmt sofort das Unbewusste, so können wir z.B. Sprechen und gehen gleichzeitig. Jedoch hört hier die Gleichzeitigkeit nicht auf. Denn auch die Zeit selbst funktioniert Gleichzeitig im Unbewusste.

In der Welt der Gefühle sind emotional bedeutsame Momente höher bewertet als zeitlich nahe. So können wir uns wahrscheinlich besser an unseren ersten Kuss erinnern, als an das Mittagessen von vorgestern. So können vergangene Erlebnisse uns im Jetzt immer noch beeinflussen.

Weil sie das Unbewusste parallel setzt kann die Vergangenheit und die Gegenwart zusammenfliessen. Aber auch die Zukunft ist parallel. Deswegen hilft visualisieren von Erfolgen in der Zukunft beim Erreichen der Erfolge im Jetzt. Weil das Unbewusste keinen grossen Unterschied macht zwischen Bildern, wie wir uns die Zukunft vorstellen, und tatsächlich geschehener Vergangenheit.

Deswegen können wir Kraft auch aus Zukunftsüberzeugungen schöpfen. Oder unser Fortkommen behindern mit negativen Zukunftsvisionen (siehe auch "Selbsterfüllende Prophezeiung")

Mit Gefühlen

Sowohl das Bewusstsein, wie auch das Unbewusste haben einen Drang nach Sinn. Jedoch macht nicht alles für beide Sinn. Während das Bewusstsein für Wirkungen gerne Ursachen hat, ist es für das Unbewusste erst stimmig, wenn das Gefühl passt.

So kann etwas Sinn machen, ohne dass man einen Sinn dafür hat.

Das Unbewusste ist freundlich gesinnt.

Das Unbewusste hat sich in Millionen von Jahren darauf spezialisiert darauf uns zu schützen vor Schaden. Es schützt uns vor Schaden koste es was es wolle. Aus diesem Grund ist es oft so schwer die kleinen Schritte zu gehen, die uns weiterbringen.

Oft hat das anstrengende, das mühsame oder das schwere zum Tod geführt. Sich seinen Ängsten zu stellen ist deshalb so schwer, weil unser Unbewusste darauf konzipiert ist, uns davon abzuhalten. In so vielen Momenten schätzt unser Gehirn etwas als Gefahr ein, vor dem es uns zu schützen versucht, was uns eigentlich weiterbringen könnte. Dieses Könnte ist aber nicht genug.

Das Unbewusste ist schlecht in Wahrscheinlichkeitsrechnung. Du könntest den Faustkampf gegen den Säbelzahntiger gewinnen, doch das Unbewusste möchte dich schützen, indem du es gar nicht versuchst. Deswegen sind Menschen so durchschlagskräftig, die von etwas voll überzeugt sind.

Es muss dich nicht schützen vor etwas, das nicht gefährlich ist. Deshalb ist die Arbeit mit dem Unbewusste auch immer darauf aus es davon zu überzeugen, das etwas möglich ist. Deswegen hat das Selbstbewusstsein auch einen so grossen Einfluss auf so viele Themen. Sei das bei der Selbstheilung oder bei der Selbstverwirklichung. Nur wenn das Unbewusste komplett überzeugt ist, hört es auf dich vor drohender Gefahr schützen zu wollen.

Drastische Massnahmen

Die Massnahmen die das Unbewusste ergreift, können teilweise sehr drastisch sein. Schmerzen, Krankheit und Angst können als Kommunikation verstanden werden.

Wenn Mama dem Kind nur Beachtung schenkt, wenn es krank ist, dann wird das Kind dauernd krank sein. Wenn jemand dauern arbeitet obwohl es unbefriedigend ist, dann muss er halt durch einen Herzinfarkt gestoppt werden.


Auch im sozialen Bereich wird das Unbewusste versuchen dein Überleben zu sichern. Für Menschen, die es nicht selber können, oder sich so einschätzen, ist die Herde überlebenswichtig. Also lässt es dich lieber erstarren oder stottern, anstatt dass du etwas falsches sagst.

Im schlechten Licht zu stehen in der Herde konnte ohne weiteres den Tod bedeuten. Also pumpt es dich voll mit Stresshormonen, wenn du an der Reihe bist mit vor andern sprechen.

Selbst bei Süchten versucht es zu helfen. Wenn du überzeugt bist "Ich kann nicht ohne" dann wärst du ja wahnsinnig, wenn du damit aufhörst.
Deshalb muss der Hypnosetherapeut dem Unbewusstsein klar machen, dass es auch noch einen anderen Weg gibt, um das selbe Ziel zu erreichen. "Hey das geht auch anders" ist eine kraftvolle Überzeugung.

Das Unbewusste beeinflussen

Wir beeinflussen jeden Tag unser Unbewusstes. Jedes Erlebnis kann uns in die eine oder andere Richtung prägen.

Viele möchten jedoch bewusst beeinflussen können, wie das Unbewusste in gewissen Momenten reagiert. Da kommt die Hypnose in Spiel. Einer der wichtigsten Aspekte der Hypnose ist es, die Sprache des Unbewussten zu sprechen.

Damit es die Aufforderungen und Anregungen versteht, müssen diese auf eine besondere Weise formuliert sein. Ausserdem ist es viel einfacher das Unbewusste zu erreichen, wenn die Person sich in einer hypnotischen Trance befindet.

Möglichkeiten

Dann aber wenn wir unsere Wünsche und Ziele richtig formulieren, kann sehr vieles möglich sein. Von Motivation über Lernen bis hin zur Gesundheit wird alles vom Unbewussten geregelt. Mit der richtigen Kommunikation, ist alles zum positiven beeinflussbar. Deshalb ist Hypnose nicht nur gut zur Behandlung von Problemen, sondern auch deren Prävention.

Unbewusste Ressourcen nutzen

Das die Beziehung zwischen dem Unbewussten und dem Bewussten wird auch oft beschrieben als die Beziehung zwischen dem Elefanten und seinem Reiter. Der Elefant muss nicht tun was der Reiter ihm vorgibt, er ist viel stärker.

Je besser die Beziehung zwischen den beiden ist, desto besser sind sie aufeinander abgestimmt.

In gewissen Sachen ist der Elefant besser und in gewissen der Reiter und gemeinsam sind sie fast nicht zu stoppen. Deshalb ist wichtig mit dem Unbewusste im Einklang zu sein. Erst dann können wir die Ressourcen unseres inneren Elefanten nutzen.

Wenn wir die Sprache des Unbewusstseins verstehen und anfangen auch auf unser Bauchgefühl zu hören, kann auch unser Elefant mit uns kommunizieren. So Lernen wir besser, sind motivierter, gesünder und allgemein zufriedener.

Ein ausgeglichenes Leben können wir nur erreichen, wenn wir auch das Unbewusstsein miteinbeziehen.

Falls Sie auch ein Team mit Ihrem Unbewussten werden möchten, dann ist vielleicht Hypnose in Zürich eine gute Idee für Sie.

Eine Hypnoseausbildung kann für die meisten Coaches eine Bereicherung sein. Denn mit der Hypnose hat der Coach den Zugang zu den unbewussten Ressourcen. Das heisst, wer wirklich das aus seinen Klienten herausholen möchte was in ihnen schlummert, sollte Hypnose lernen.

Die konversationelle Hypnose kann dabei auch in allen Gesprächen im Rahmen des Coachings angewendet werden. Es braucht also keine Veränderung des Coachinggesprächs um die hypnotische Sprache mit einzubeziehen.

In meiner Arbeit als Hypnose Coach in Zürich haben mir schon viele Klienten gesagt, dass die Art wie ich das Vorgespräch geführt habe, ihnen auch schon viel geholfen hat. Diese Art des Vorgesprächst ist meist genau die Form von konversationeller Hypnose, die jeder Coach in seine Arbeit einfliessen lassen kann.

Dies ist ein weitere Grund warum Hypnose für Coaches so lohnenswert ist.

Hypnotische Kommunikation

Für den erfolgreichen Coach ist die erfolgreiche Kommunikation ein Muss. Die meisten effektiven Kommunikatoren nutzen deswegen oft auch bereits Anteile der hypnotischen Kommunikation. Meist nicht, weil sie dies als solche kennengelernt haben, sondern weil dies organisch entstanden ist und sie gemerkt haben, dass dies Worte wirken.

Wenn wir die Art überzeugend zu sprechen von erfolgreichen Persönlichkeiten analysieren, finden wir immer wieder hypnotische Sprachmuster. Dies zeigt uns auch wie wirkungsvoll die hypnotische Sprache sein kann.

Weil der optimale Erfolgszustand zu einem grossen Teil auf der Gefühlsebene stattfindet, ist es auch nicht verwunderlich, dass mit Hypnose für Coaches grosse Erfolge erzielt werden. Mit dem gezielten Ansprechen des Unbewussten kann jeder Coach seine Klienten noch voller inspirieren.

Inspiration

Der direkteste Weg einen Klienten zu voller Grösse zu coachen ist es, sie oder ihn zu inspirieren. Motivation, Energie und Durchhaltewillen sind oftmals nicht von Greifbarem gesteuert, sondern davon, wie überzeugt man davon ist etwas zu tun. Der Glauben an sich selbst oder auch an eine Idee kann bekannterweise Berge versetzen.

Aus diesem Grund lohnt es sich für jeden Coach zu lernen, wie man auch hypnotische Weise inspirieren kann, um gleichzeitig auch die Umsetzung der Visionen im Unbewussten anzuregen.

Zustandsveränderung

Fast alles in diesem Bereich spielt sich im Gefühlsbereich ab. Wo auch immer man hin möchte, nur kopflastig kommt man meist nur erschwert ans Ziel.

Das Verändern von Zuständen ist deswegen auch ein grosses Gebiet des Hypnose Coachings. Mit der passenden inneren Gefühlswelt lassen sich grosse Leistungen in vielen Bereichen abrufen. Ob im Sport, im Privaten oder im Beruf.

Unbewusste Veränderung

Wer als Coach gut unterwegs ist, der versteht was es braucht für positive Veränderungen. Jedoch gibt es trotzdem immer wieder Blockaden die Klienten vom Weiterkommen abhalten. Zum Beispiel wenn jemand ganz genau weiss, was zu tun ist, es jedoch einfach nicht tut. Oder wenn ein Klient trotz Erfolgen immer wieder in alte Muster zurückfällt.

Diese Blockaden sind oft auf etwas Unbewusstes zurückzuführen. Mit den Methoden des Hypnose Coachings können diese Hindernisse aus dem Weg geräumt werden.

Gewohnheiten sind ja das, was unser Unbewusstes für uns tut. Aus diesem Grund haben sich Veränderungen im Verhalten, die mit Hypnose erwirkt worden sind, oftmals als sehr dauerhaft herausgestellt.

Entwicklung eigener Lösungen

Es wurde schon oft bewiesen, dass die hypnotische Trance eine Kombination von Konzentration und Kreativität ermöglicht, die sonst so nicht vorkommt. Vielen ist dieser Zustand auch unter dem Namen «Flow» bekannt.

Die Hypnose gibt uns auch Möglichkeiten, um Klienten direkt in diesen optimalen Fluss zu bringen. Dabei findet der Austausch zwischen bewussten und unbewussten Anteilen statt. Dies führt dazu, dass sich oftmals Lösungen wie von alleine finden. Manchmal scheint es wie ein Geistesblitz, jedoch war es das Unbewusste, das sich gemeldet hat.

Wenn wir als Coach also jemanden seine eigenen Lösungen entwickeln lassen wollen, dann sollten wir unsere hypnotischen Fähigkeiten also dahingehend erweitern, dass wir eine solche Alltagstrance entstehen lassen können.

Fazit Hypnose Ausbildung für Coaches

Eine Hypnose Ausbildung lohnt sich für fast alle Coaches, mit fast allen Erfahrungshintergründen. Die hypnotische Kommunikation gibt dem erfolgreichen Kommunizieren eine Gestalt, die viel Bekanntes verbindet und auch zu Kompetenzerweiterungen anregt.

Empfehlung Hypnose Ausbildung für Coaches:

Für Coaches ist die Hypnose Ausbildung von Jan Mion und Michael Schmidt besonders empfehlenswert. Dr. Erich Zulauf war selber jahrelang als Coach in verschiedensten Firmen unterwegs und hat diese Erfahrungen auch in die Ausbildung einfliessen lassen. Beide Kursleiter nutzen in ihren Praxen das Hypnose Coaching um ihre Klienten aus verschiedensten Bereichen auf den Weg des Gelingens zu führen.

«Und jetzt SCHLAF». So oder so ähnlich haben die meisten Menschen schon jemanden hypnotisieren gesehen. Viele haben die Vorstellung des Hypnotiseurs, der einen Befehl gibt und seine Subjekte befolgen ihn willenlos. Und ja so kann Hypnose auch funktionieren. Aber nicht immer und nicht bei allen.

Wenn man nicht zu den Menschen gehört, die sich alles aufschwatzen lassen, dann wird es mit dieser Form der Hypnose schwierig.

Glücklicherweise ist diese Art der Showhypnose ist nur ein ganz kleiner Teil der gesamten Möglichkeiten der Hypnose.

Die zwei grossen Arten der Hypnose möchte ich dir hier vorstellen. Denn grundsätzlich gibt es zwei Sorten der Hypnose. Es geht jedoch auch über Hypnose hinaus in die Kommunikation im Allgemeinen.

Wenn du dich interessiert für Hypnose im Allgemeinen oder auf der Suche bist nach dem passenden Hypnosetherapeuten oder der passenden Hypnosetherapie Ausbildung, dann solltest du diese Unterschiede kennen.

Autoritäre Hypnose

Die autoritäre Hypnose ist die klassische Bühnenhypnose. Wie im Intro beschrieben wird dabei dem Hypnotisanden befohlen, was er oder sie machen soll. Man erkennt sie vor allem daran, dass die Aussagen des Hypnotiseurs in der Befehlsform gehalten sind. «Du wirst jetzt ganz müde» «Du folgst meiner Stimme» etc.

Die unsinnige Idee, das Hypnose Menschen willenlos macht, kommt von dieser Form der Hypnose, da viel Fokus auf die Person des Hypnotiseurs gelegt wird. Sie funktioniert dann am besten, wenn die Hypnotisanden den Wunsch haben sich unterzuordnen.

Bekannte Vertreter der autoritären Hypnose gehen sogar so weit, dass sie ihre Klienten anschreien und finden sie müssen zuerst «ihren Willen brechen». Dies sind zwar extreme Beispiele, jedoch kommt es oft vor, dass solche Personen einen Kult um sich scharen. Ihre Autorität in den Augen der Hypnotisierten verursacht, dass diese den Befehlen auch folgen.

Probleme der autoritären Hypnose

Ein grosses Problem für Vertreter der autoritären Hypnose ist es, das gewisse Empfänger die Befehle einfach nicht befolgen. Das stellt den Hypnotiseur vor ein grosses Problem, da seine «besonderen Fähigkeiten» darin bestehen sollen, dass seine Subjekte ihm gehorchen.

Bei Vertretern der autoritären Hypnose stehen deswegen Themen wie «Umgehen des kritischen Faktors» im Fokus. Der Klient muss möglichst ausgetrickst werden, dass er oder sie den Befehlen des Hypnotiseurs gehorcht. Ein klassisches Beispiel sind die Induktionen der Blitzhypnose. Dabei soll der Klient überrumpelt werden, damit die Befehle auf keinen Widerstand stossen.

Die harte Art der Hypnose funktioniert meist nur bei Menschen, die sich gerne sagen lassen, was sie zu tun haben. Bei allen anderen sorgt dieses Auftreten eher für negative Gefühle.

Autoritäre Hypnose in der Hypnosetherapie

Während diese Art der Hypnose in der Bühnenhypnose zur Unterhaltung vielleicht eine gewisse Daseinsberechtigung hat, gibt es bei der Hypnosetherapie Probleme. Denn viele Menschen haben die Tendenz bei etwas mitzuspielen. Viele möchten den Hypnotiseur nicht blossstellen und machen deswegen mit. Wenn die Hypnose als Therapie genutzt werden sollte, ist dies jedoch sehr kontraproduktiv.

Damit Hypnosetherapie wirkt, muss das Unbewusste umsetzen, was der Hypnosetherapeut sagt. Wenn der Klient jedoch nur so tut als ob, dann wirkt es eben oftmals nicht. Der Klient wird auf diese Weise mit seinen Problemen alleine gelassen.

Die andere Art des Problems ist, wenn der Klient voll auf den Hypnotiseur hört, dieser jedoch voll auf dem Holzweg ist. So hat mir zum Beispiel eine Klientin erzählt, dass ein Hypnotiseur ihr eingetrichtert hat, dass ihr immer schlecht wird, wenn sie Rauch riecht. Dies war gedacht als Rauchentwöhnung. Jedoch hat es fast dazu geführt, dass sie in einem Hausbrand gestorben wäre, weil ihr wegen dem Rauch so schlecht wurde. Sie hat glücklicherweise überlebt, aber auch ohne solche extremen Ereignisse wäre ein solch starrer Befehl nicht sinnvoll. Denn son vorher waren für sie alle Grillfeste gestriche.

Zu steife und autoritäre Befehle an das Unbewusstsein zu geben, birgt also auch viele Gefahren. Das Leben braucht nun mal sehr oft eine gewisse Flexibilität.

Die autoritäre Hypnose ist also nicht sonderlich geeignet für die Hypnosetherapie.

Permissive Hypnose

Die permissive Hypnose ist die Art bei der Aussagen und Aufforderungen einladend und erlaubend formuliert werden. Der grosse Vorteil dabei ist, dass das Unbewusste sich auswählen kann was es annimmt. Wenn etwas nicht passt, dann wird es einfach ignoriert.

Es ist mit permissiver Hypnose nicht nötig irgendwelche Widerstände zu Umgehen, da meist gar keine entstehen.
Ausserdem hat der bewusste Verstand eine bessere Zeit, da die hypnotische Trance auf eine angenehme Weise entstehen kann. Oft wird auch nur mit dem Unbewussten direkt kommuniziert, ohne dass der bewusste Verstand dies überhaupt mitbekommt.

Werden die hypnotischen Suggestionen in ein elegantes Gewand gehüllt, finden sie meist besseren Anklang bei mehr Klienten.

Einsatz der permissiven Hypnose

Im Gegensatz zur autoritären Hypnose kann die permissive fast überall eingesetzt werden. Da diese Form der Kommunikation mit dem Unbewussten fliessend ist, kann sie auch in Alltagsgesprächen genutzt werden. Jeder Mensch der charismatisch und überzeugend sprechen kann, nutzt sie auf seine Weise. Denn überzeugend wirken wir vor allem unbewusst. Wenn wir in unseren Kursen den Teilnehmern die hypnotische Alltagssprache beibringen, merken viele: geschickte Kommunikation funktioniert eigentlich fast immer einladend. Denn wann wurdest du das letzte Mal von jemandem überzeugt, der sagt: «Ich habe recht, weil ich es sage»? Also warum sollte es bei der Hypnose anders sein?

Hypnosetherapie

Auch bei der Nutzung von Hypnose als Therapie hat die permissive Art Vorteile. Denn der Fokus des Klienten ist nicht darauf ausgerichtet zu tun was der Hypnotiseur will, sondern darauf was er oder sie selber möchte. Es wird Platz zur Entfaltung geschaffen, die ausgefüllt werden mit den jeweiligen Wünschen.

Oftmals habe ich es schon erlebt, dass Klienten nicht ganz gewusst haben wo der Hund begraben war. Durch den Einsatz von geschickter einladender Hypnose konnte das Unbewusste jedoch trotzdem positive Veränderungen machen. Wenn man in solchen Fällen zu befehlend unterwegs gewesen wäre, wäre man voll am Ziel vorbeigeschossen.

Mögliche Schwierigkeiten mit permissiver Hypnose

In gewissen Fällen möchten Menschen gesagt bekommen was sie zu tun haben. Wenn dies der Fall ist kann zu offene Hypnose zu Frustration führen.

Ich wende bei solchen Klienten in meiner Hypnose Praxis in Zürich oftmals eine Mischform an, wie z.B. «Falls du noch jemanden brauchst, der dir sagt was du tun sollst, dann kann ich es gerne sagen: «Mach jetzt….» So besteht die Wahl den Befehl anzunehmen.

Fazit:

Die permissive Hypnose ist offener und hat deswegen viel mehr Einsatzmöglichkeiten. Nicht nur wirkt sie bei mehr Menschen auf positive Weise, sondern sie kann auch in vielen Situationen eingesetzt werden. Dafür ist sie subtiler und wird manchmal gar nicht wahrgenommen. Alles in allem ist eine permissive Art der Hypnose jedoch in den meisten Fällen mehr zielführend.

Die Hypnose ist auch auf eine Art die Lehre des Unbewussten. Das unbewusste ist in der Hypnose sozusagen unser Hauptansprechpartner. Das heisst wir müssen es nicht nur theoretisch verstehen, sondern auch praktisch.

In meiner Arbeit als Hypnosetherapeut in Zürich arbeite ich auch viel auf intuitiver Ebene.

In den Hypnose von Grund auf Ausbildungen wird deswegen ein grosser Wert darauf gelegt, die Hypnose nicht nur zu verstehen sondern auch zu erfahren.

Dies beinhaltet Übungen und Selbsterfahrungen, die für viele Teilnehmer ebenso wichtig sind wie die Theorie Teile. Die Selbsterfahrung darf nicht fehlen, sowohl als Hypnotiseur wie auch als Hypnotisand, sonst fehlt uns ein integraler Bestandteil der Hypnose. Denn unser Unbewusstes spricht nicht mit Worten mit uns, sondern mit Gefühlen.

Diese Kommunikation können wir verbessern, indem wir unsere Intuition zu trainieren und lernen unserem Bauchgefühl zu folgen. Und das tun wir eben am bestem beim Tun. Um wirklich Hypnose lernen zu können, müssen alle unsere Kanäle offen halten.

Hypnose Fernkurs

Wenn also ein Hypnose Fernkurs auch Übungen beinhaltet, die nicht nur alleine durchgeführt werden können, ist es theoretisch durchaus möglich, die Hypnose als Fernkurs zu lernen.

Jedoch sehe ich das selbe Problem wie bei «Sport zu Hause» oder ähnlichem, nämlich dass ohne direkte Anleitung die Umsetzung sehr schnell nachlässt. Hypnose mit Videos oder Texten zu lernen kann grundsätzlich möglich sein, aber nur wenn man sie dann auch genügend anwendet.

Wenn man aus Geld- oder Zeitmangel Hypnose theoretisch lernen möchte, sollte man sich dementsprechend fragen, ob dies auch wirklich zielführend ist.

Teilnehmer von unseren Hypnose Kursen berichten immer wieder wie wichtig es war, dass sie genug selber üben konnten.

Dass sie selber erleben konnten wie viel hypnotisches Potential in ihnen steckt. Auch das bilden von Übungsgruppen ist natürlich nicht gegeben bei einem Fernkurs.

Das heisst wenn das Ziel ist, grundsätzlich etwas von Hypnose zu verstehen, dann kann man auch einen online Hypnosekurs machen. Wenn das Ziel jedoch ist die Hypnose effektiv anwenden zu können, oder sogar damit zu arbeiten, dann ist ein Kurs mit Übungen doch für die meisten der richtige Weg.

Hypnose als Werkzeug?

Für die meisten ist Hypnose nicht nur ein weiteres Werkzeug im Werkzeugkasten, sondern es wird auch zu einem Lebensstil. Im Einklang mit dem Unbewussten sozusagen. Und dies ist von der Ferne kaum vermittelbar. Im richtigen Moment das richtige zu sagen macht vielfach die Hypnose aus.

Ein wichtiger Aspekt von Hypnose lernen ist auch das miteinbeziehen aller Sinne und der Atmosphäre. Dabei geht vieles unbewusst ab und nicht nur visuell und auditiv.

Eine Mischung aus Präsenzkurs und Onlinekurs wäre wahrscheinlich am sinnvollsten, wenn man in seinem eigenen Tempo Hypnose lernen möchte. Denn so kann über den Fernkurs der Verstand ausgebildet werden und in der Präsenzzeit die Intuition und das Gefühl für Hypnose.

Fazit

Ein Kurs, der die Hypnose nur theoretisch vermittelt, ist nicht wirklich empfehlenswert. Die Vorteile von «on demand» Lernen werden überschattet von all dem was verloren ginge.

Mit pflichtbewusstem Üben des Gelernten könnten eigene Erfahrungen gemacht werden und die Hypnose kann ins eigene Unbewusste übergehen. Das Selbstvertrauen das aus positiver Selbsterfahrung kommt, ist durch kein Motivationsvideo zu ersetzen.

Um auf dem gleichen Level hypnotisieren zu können wie jemand der in einem Präsenzkurs war, sollte jemand der einen Fernkurs besucht sehr viel selber üben, am besten mit verschiedenen Leuten. Dies sollte im Kurs selber angeleitet werden.

Und schlussendlich hat die Hypnose und Hypnosetherapie auch viel mit den Verbindungen zwischen Menschen zu tun und diese sind nur in der Praxis möglich.

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