Warum «einfach entspannen» oft nicht reicht
Wenn man genug hat von der Hektik der Welt, wird es Zeit, sich zu entspannen. Doch immer mehr Menschen tun sich damit schwer: Die innere Unruhe und Anspannung klammern sich auch in ruhiger Umgebung fest. In solchen Momenten kann Hypnose für echte Entspannung sorgen.
Warum reicht «einfach entspannen» oft nicht?
In der Hypnose kommunizieren wir mit den inneren Anteilen, dem sogenannten Unbewussten, und können so kreisende Gedanken und innere Abläufe beruhigen. Ausserdem lässt sich direkt Einfluss auf die innere Atmosphäre nehmen — deshalb eignet sich Hypnose besonders gut fürs Herunterfahren.
Die Trance an sich bringt oft schon eine gewisse angenehme Entspannung mit sich. Wenn der Kontakt zu dir selbst aber nicht ganz positiv ist — wenn du dir selbst nicht so richtig vertraust oder magst —, ist das nicht automatisch der Fall. Es gibt regelrechte Experten der Anspannung, die auch in der Hypnose zunächst unentspannt bleiben. Es braucht also gewisse Voraussetzungen, um Hypnose für volle, länger anhaltende Entspannung zu nutzen.
Vertrauen als Grundlage
Das Wichtigste für eine Entspannungshypnose ist Vertrauen — nicht nur in den Hypnosetherapeuten, sondern vor allem in dein eigenes Unbewusstes. Wer sich schwer entspannen kann, neigt oft dazu, alles mit dem Kopf kontrollieren zu wollen. Das rührt häufig von einem Mangel an Urvertrauen her, oder eben von wenig Vertrauen in das eigene Unbewusste, das mit Bauchgefühl und Instinkt kommuniziert.
Wenn du deinen unbewussten Anteilen vertraust, kannst du entspannt unterwegs sein, auch ohne alles zu kontrollieren. Lässt du die Kontrolle los, gleitest du leichter in eine entspannte Trance — und findest den Ausgleich zwischen bewusst und unbewusst, zwischen innen und aussen.
Loslassen und die Welt Welt sein lassen
Wer dauernd an etwas herumgrübelt, verhindert damit effektiv innere Ruhe. Hypnose hilft, im Jetzt zu bleiben und das Blabla im Kopf verstummen zu lassen. Lässt sich das schwere Gedankenkreisen loslassen, kommt innere Ruhe leichter.
Dazu kommt: In der Welt und im Internet gibt es zu jeder Zeit etwas zu lernen, zu sehen oder zu erledigen — all das verhindert Entspannung. Sehr schnell schleicht sich die hektische Stimmung von aussen nach innen ein. Für echte Entspannung hilft es, sich zu einem Teil von der Aussenwelt abzukapseln und den Fokus nach innen zu richten. Genau diese Möglichkeit gibt die hypnotische Trance: Sie lenkt den Fokus, damit du mehr und mehr zur Ruhe kommst.
Zu sich finden und sich beruhigen
Viele Menschen haben Mühe, bei sich zu bleiben — sie lassen sich aus ihrer inneren Ruhe herauslocken, durch Menschen, Ereignisse oder Deadlines, und blenden sich dabei selbst aus. Mit Hypnose lässt sich dieser innere Ruhepol wiederfinden, sodass nicht mehr auf alles angespannt reagiert wird.
Dieselbe Menge aktiver Energie lässt sich auch in ruhige Energie umwandeln: Volle Aktivität kann direkt in tiefe, kraftvolle Ruhe übergehen. Dieser Wechsel braucht eine Form der Beeinflussung — entweder durch dich selbst, oder, wenn das nicht klappt, durch einen Hypnosetherapeuten.
Regeneration
Der grösste Vorteil der Entspannung mit Hypnose ist wahrscheinlich die Regeneration. Stress und Anspannung versetzen das ganze System in einen Ausnahmezustand, der über Stresshormone viele innere Abläufe der Erholung und Heilung reduziert. Eine gute Entspannung hilft, die Batterien wieder aufzuladen — und dafür muss sie nicht einmal lange dauern, oft reichen schon ein paar Minuten.
Bildlich gesprochen: Wer wie der Tiger auf dem Ast die Pfoten baumeln lassen kann, hat danach wieder volle Kraft für alles andere.

