Meine Methode
Hypnose-Methode: Erlaubend statt befehlend
wie ich mit deinem Unbewussten arbeite
Meine Hypnose-Methode arbeitet mit Vorschlägen statt mit Befehlen und geht immer eine Ebene unter das Symptom – zur Ursache. Deshalb reichen meistens 2 bis 5 Sitzungen à 60 Minuten, statt Monate.
Grundhaltung
Erlaubend statt befehlend
Ich ordne mich keiner benannten Schule zu («Hypnose nach …») und lehne die Frage danach meistens ab. Meine Methode ist erlaubend – einladend. Ich arbeite mit Vorschlägen, nicht mit Befehlen. Das ist keine Stilfrage, sondern eine Sicherheitsfrage.
Zigarettenrauch ist schädlich, Grillrauch nicht – Veränderung muss anpassbar bleiben an das Leben eines Menschen. Ein Vorschlag lässt das Unbewusste annehmen, was passt, und weglassen, was nicht passt. Das Können liegt darin, klar genug zu sein, damit es wirkt, und locker genug, damit genau das nicht passiert.
Eine Klientin war vorher bei einem anderen Hypnotiseur, um mit dem Rauchen aufzuhören. Er hat ihrem Unbewussten quasi befohlen, dass ihr bei Rauchgeruch übel wird. Es hat funktioniert – und es hat sich verselbstständigt. Ihr wurde übel, wenn die Nachbarn grillierten. Zu mir kam sie, nachdem sie in ihrer Wohnung fast in einem Hausbrand gestorben wäre: Der Rauch machte sie so krank, dass sie die Wohnung nicht mehr verlassen konnte. Ein Feuerwehrmann musste sie hinaustragen. Diese Verknüpfung wieder zu lösen, war das Erste, was ich mit ihr gemacht habe.
— aus meiner Praxis
Zwei Grundhaltungen
Befehl oder Vorschlag – der Unterschied ist entscheidend
In der Hypnose gibt es grundsätzlich zwei Herangehensweisen. Beide können kurzfristig wirken. Nur eine bleibt anpassbar an dein Leben.
Befehlsbasierte Hypnose
- Starre Skripte und Befehle – das Unbewusste soll etwas exakt so tun, wie gesagt.
- Wirkung kann sich unkontrolliert generalisieren, auch auf harmlose Situationen.
- Funktioniert oft schnell an der Oberfläche, hält aber selten dauerhaft.
Meine erlaubende Methode
- Vorschläge, die das Unbewusste annehmen oder anpassen kann – passend zu deinem Leben.
- Bewusst offen formuliert, damit die Veränderung dort bleibt, wo sie hingehört.
- Setzt eine Ebene tiefer an – an dem, was das Verhalten für dich tut.
Warum es oft nicht hält
Nicht das Symptom, sondern die Ursache
Man kann an der Oberfläche bleiben und übers Rauchen reden und darüber, wie ungesund es ist. Das kann für ein paar Wochen helfen – und hört danach meistens wieder auf zu wirken. Mein Ausgangspunkt: Das Unbewusste tut nie etwas ohne Grund. Die Frage ist also nicht «wie hören wir auf zu rauchen», sondern «wofür ist das Rauchen da» – Ruhe, Belohnung, etwas anderes. Sobald das klar ist, kann man es ins Positive drehen: Ruhe von innen entwickeln, oder Stolz auf die eigene Leistung, ohne die Zigarette als Belohnung. Das ersetzt das Problem und macht es auf der unbewussten Ebene überflüssig.
Dieses Ersetzen des Problems mit etwas Positivem und Sinnvollem ist auch das, was meine grossen und dauerhaften Erfolge bringt.Funktioniert Hypnose wirklich? →
Meine Grundüberzeugung
Zurück zur eigenen Natur
Ich bin fest überzeugt, dass jeder Mensch schon fast alles in sich trägt, was es braucht, um zufrieden zu sein und das zu tun, was zu tun ist. In fast jedem Fall füge ich also nicht etwas Neues hinzu – ich lasse heraus, was schon da ist, und führe jemanden zurück zu seinem natürlichen, stimmigen Funktionieren. Dr. Erich Zulauf, bei dem ich diplomiert habe, hat dafür eine schöne Formulierung: «aus einem Fluss und Guss».
Weil das Unbewusste in der Natur verwurzelt ist, versteht es Natur. «Selbstbewusst sein in Präsentationen» ist für das Unbewusste abstrakt. «Wie die Katze vor den Mäusen stehen» wirkt emotional.
«Die Hypnose-Therapie bei Jan war eine überraschend unterhaltsame Reise zu mir selbst. Mit seinen tierischen Metaphern, spitzem Humor und viel Einfühlungsvermögen hat er Themen berührt, die ich vorher gar nicht richtig greifen konnte – und das mit einer Leichtigkeit, die gut tut.»
Meine Rolle
Dolmetscher zwischen Bewusstem und Unbewusstem
Alle Anteile in uns meinen es gut mit uns. Das ist für Klienten oft schwer zu glauben, weil sich das Problem wie ein Feind anfühlt. Es ist nie Bosheit – es ist ein verzweifelter Versuch, in einer modernen Welt zurechtzukommen, für die das Unbewusste nicht gebaut wurde. Es gibt in der Natur keine Schule, keinen Deadline-Termin, keine Steuererklärung – darum landet das Unbewusste manchmal bei sehr unpraktischen Lösungen. Je stärker wir in eine Richtung drücken, desto stärker zieht das Unbewusste in die andere, um das Gleichgewicht zu halten. Ein Chirurgenskalpell ist dafür meine liebste Illustration: Es soll helfen, ist in der Natur aber eine Bedrohung. Manche Klienten schliessen daraus «Ich sabotiere mich selbst» oder «Ich bin mein eigener grösster Feind». Das ist ein klassisches Missverständnis, keine Wahrheit über die Person. Ein grosser Teil meiner Arbeit ist Übersetzen, damit alle Teile in die gleiche Richtung ziehen.
Selbstsabotage beenden →Ablauf
Kürzere Sitzungen, dafür mehrere
In der Hypnose gibt es Lang- und Kurzsitzungs-Lager. Ich stehe klar im zweiten. Je intensiver eine Sitzung, desto schneller ist die Aufnahmefähigkeit erschöpft – selbst Schulstunden dauern 45 Minuten, weil mehr nicht wirklich ankommt. Drei Stunden lang auf jemanden «einzuhypnotisieren», in der Hoffnung, dass etwas hängen bleibt, ergibt für mich wenig Sinn. Entscheidend ist nicht, was in der Sitzung gut klingt, sondern was im Alltag wirklich funktioniert. Du gehst zurück in deine Woche, schaust, was schon greift, und die nächste Sitzung optimiert den Rest. Genauso wenig will ich zu viele Sitzungen ansetzen – das passt für die meisten Klienten weder finanziell noch zeitlich. Eine Sitzung kann intensiv sein; das ganze Design ist auf Wirksamkeit ausgelegt.
Zusammenarbeit
Teamwork macht den Unterschied
Erfolgreiche Therapie ist Zusammenarbeit. In der Hypnotherapie musst du auch etwas tun – vor allem Selbsthypnose. Der Grund: Neuronale Verbindungen verfestigen sich durch Intensität und Wiederholung. Die Intensität kann ich in der Sitzung erzeugen, die Wiederholung ergibt zuhause mehr Sinn. Ich gebe dir keine klassischen «Hausaufgaben», aber ich weise klar darauf hin. Und: Veränderung verlangt Veränderung. Man kann nicht mehr Selbstvertrauen entwickeln und gleichzeitig weiterhin niemandem «Nein» sagen. Die Entscheidung, das zu tun, was zu tun ist, kann und will ich dir nicht abnehmen – aber ich bin bei jedem Schritt an deiner Seite.
Meine Praxis ist keine Garage, wo man sein Unbewusstes abliefern kann, ich es «repariere» und man dann wieder nach Hause fahren kann.
Wer arbeitet mit dir
Jan Mion, Hypnosetherapeut EZC
EZC Hypnose Trainer und EZC 3 Star Advanced, diplomiert bei Dr. Erich Zulauf.
- Hypnosetherapeut EZC
- 1500+ Stunden Ausbildung
- 5000+ Einzelsitzungen
- Selbständig seit 2015
So arbeiten wir zusammen
Online oder in der Praxis
Ich arbeite in erster Linie online, schweizweit per Video – die Methode ändert sich dadurch nicht. Für alle, die den persönlichen Rahmen bevorzugen, gibt es zwei Praxen in Zürich.
- Online, schweizweit — Per Video, bequem von zuhause – die gleiche Methode, der gleiche Ablauf.
- Vor Ort in Zürich — Zürich Enge (Breitingerstrasse 21) und Zürich Hottingen (Ilgenstrasse 4).
Häufige Fragen zu meiner Methode
Warum hat Hypnose bei mir letztes Mal nicht funktioniert?
Meistens aus einem von zwei Gründen: Es wurde nur das Symptom behandelt statt die Ursache dahinter, oder die Wiederholung zuhause (z.B. Selbsthypnose) hat gefehlt. Beides lässt sich in einer neuen Zusammenarbeit anders angehen.
Was unterscheidet deine Methode von klassischer Befehlshypnose?
Ich arbeite mit Vorschlägen statt mit Befehlen. Ein Befehl kann sich unkontrolliert generalisieren; ein Vorschlag lässt dein Unbewusstes annehmen, was zu deinem Leben passt.
Wie viele Sitzungen brauche ich?
Meistens 2 bis 5 Sitzungen à 60 Minuten. Der Unterschied liegt eher zwischen Personen als zwischen Themen.
Was kostet eine Sitzung?
Eine Sitzung kostet CHF 200 und dauert rund 60 Minuten. Ein kostenloses Erstgespräch biete ich nicht an.
Muss ich selbst etwas tun, damit es wirkt?
Ja. Vor allem Selbsthypnose zwischen den Sitzungen. Die Intensität entsteht in der Sitzung, die Wiederholung zuhause – beides zusammen macht die Veränderung dauerhaft.
Bin ich in Hypnose willenlos?
Nein. Du bist während der gesamten Sitzung ansprechbar und in Kontrolle. Genau deshalb arbeite ich mit Vorschlägen statt mit Befehlen – dein Unbewusstes nimmt nur an, was zu dir passt.
Funktioniert die Methode auch online?
Ja, genauso wie vor Ort. Ich arbeite in erster Linie online, schweizweit per Video; die zwei Praxen in Zürich sind die Alternative.
Eine Sitzung dauert rund 60 Minuten und kostet CHF 200 – von Anfang an echte Arbeit an der Ursache.
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