Mion Hypnose
DIE FORSCHUNG IN ZAHLEN

Hypnose in Zahlen.

Was Studien messen. Was die Zahlen zeigen.

Aktualisiert ·17 ausgewählte ErgebnisseQuellen ↓

Ausgewählte Ergebnisse

Hypnotisierbarkeit#
19,2 %

als hoch hypnotisierbar eingestuft[1]

19 von 99 deutschen Jugendlichen (15–19 Jahre) erreichten 9–12 Punkte auf der Harvard-Skala. Bei der strengeren Grenze von 10 Punkten waren es 8,1 %. Keine weltweite Bevölkerungsquote.

Hypnotisierbarkeit#
r = 0,71

Stabilität über 25 Jahre[2]

Korrelation der Hypnotisierbarkeit bei 50 nachuntersuchten Personen. Der Wert beschreibt einen Zusammenhang zwischen Messungen, keine Erfolgsquote.

Behandlungsergebnisse#
40,8 %

ausreichende Reizdarm-Linderung nach 3 Monaten[4]

Einzelhypnose versus 16,7 % unter edukativer, unterstützender Therapie. IMAGINE-Studie: 342 Personen in der Intention-to-treat-Auswertung. Linderung ist nicht Heilung.

Einzelhypnose40.8 %
Kontrollgruppe16.7 %
01

Hypnotisierbarkeit

Hypnotisierbarkeit#
6 %

erklärte Unterschiede durch Persönlichkeit und Geschlecht[3]

Ein Modell mit den fünf breiten Persönlichkeitsdimensionen und Geschlecht erklärte bei 285 Studierenden rund 6 % der Varianz nach statistischer Anpassung.

02

Behandlungsergebnisse

Behandlungsergebnisse#
49,5 %

Reizdarm-Linderung nach 12 Monaten mit Gruppenhypnose[4]

Ausreichende Linderung gegenüber 22,6 % in der Kontrollgruppe derselben IMAGINE-Studie. Die Zahlen belegen keine Überlegenheit gegenüber Einzelhypnose.

Behandlungsergebnisse#
53,4 %

Rückgang des Hitzewallungs-Scores[5]

Nach 6 Wochen Hypnose-Audios versus 40,9 % mit der Scheinintervention; 250 Frauen randomisiert. Der Score verbindet Häufigkeit und Stärke. Keine Heilungsquote.

Hypnose53.4 %
Scheinintervention40.9 %
Behandlungsergebnisse#
15,0 %

durchgehend rauchfrei nach 12 Monaten[6]

Hypnose versus 15,6 % mit kognitiver Verhaltenstherapie nach je sechs Gruppensitzungen; 360 Personen randomisiert. CO-bestätigtes Ergebnis, kein statistisch signifikanter Unterschied.

Hypnose15 %
Verhaltenstherapie15.6 %
Behandlungsergebnisse#
−1,14 cm

weniger Schmerz während Eingriffen[7]

Mittlere Differenz auf der visuellen Analogskala in 6 randomisierten Studien mit 811 Personen. 95%-Konfidenzintervall: −1,86 bis −0,41 cm; grosse Unterschiede zwischen Studien (I² = 91 %).

Behandlungsergebnisse#
RR 0,43

relatives Risiko für Übelkeit oder Erbrechen nach Eingriffen[7]

3 randomisierte Studien, 185 Personen; 95%-Konfidenzintervall 0,25–0,74. Entspricht 57 % geringerem relativen Risiko, nicht 57 Prozentpunkten weniger Betroffenen.

Behandlungsergebnisse#
73,0 %

weniger Dranginkontinenz-Episoden[8]

Medianer Rückgang nach 2 Monaten versus 88,6 % mit Medikamenten; 152 Frauen randomisiert. Hypnose erfüllte das vorab definierte Nichtunterlegenheitskriterium am primären Endpunkt nicht.

03

Dauer & Durchführung

Dauer & Durchführung#
78,8 %

Reizdarm-Symptombesserung nach 6 Sitzungen[9]

178 von 226 Personen erreichten mindestens 50 Punkte Verbesserung im IBS-SSS; nach 12 Sitzungen 73,9 % (164/222). Sechs Sitzungen erfüllten das Nichtunterlegenheitskriterium. Messung jeweils am Therapieende.

Dauer & Durchführung#
40 / 40

MRT-Untersuchungen mit Hypnose abgeschlossen[10]

Ausgewählte Patienten mit Klaustrophobie in einer retrospektiven Schweizer Studie. Auch 40/40 in der Narkose-Vergleichsgruppe schlossen ab. Kleine, nicht randomisierte Studie; keine allgemeine Erfolgsgarantie.

04

Nutzung & Einstellungen

Nutzung & Einstellungen#
7,6 %

hatten bereits eine Hypnosebehandlung erlebt[11]

Selbstauskunft in einer demografisch ausgewogenen Online-Befragung von 1’000 Erwachsenen in den USA, 2019. Keine Nutzungsquote für die Schweiz.

Nutzung & Einstellungen#
54,9 %

würden eine Hypnosebehandlung in Betracht ziehen[11]

Anteil unter den Befragten ohne bisherige Hypnosebehandlung in derselben US-Umfrage. Bereitschaft ist keine tatsächliche Nutzung.

Nutzung & Einstellungen#
88 %

bewerteten die therapeutische Beziehung als sehr wichtig[12]

Sehr oder äusserst wichtig: Einschätzung in einer Befragung von 691 Behandelnden aus 31 Ländern, 2023. Fachliche Einschätzung, kein gemessener Behandlungseffekt.

05

Forschung in Zahlen

Forschung in Zahlen#
49

Meta-Analysen in einer Übersichtsarbeit[13]

Die Übersicht von 2024 umfasste 261 unterschiedliche Primärstudien. 9 der 49 Meta-Analysen erhielten eine hohe methodische Qualitätsbewertung nach AMSTAR 2. Kein Gesamtbestand aller Hypnoseforschung.

Forschung in Zahlen#
47,7 %

der Schlafstudien berichteten positive Ergebnisse[14]

Von 44 Studien in einer Übersicht von 2023: 47,7 % positiv, 22,7 % gemischt, 29,5 % ohne Wirkung. Anteile von Studien, nicht von Patienten; keine nach Grösse gewichtete Erfolgsquote.

Quellen & Methodik

Eine kuratierte Sammlung veröffentlichter Ergebnisse, keine vollständige systematische Übersicht. Literatur geprüft am 19. September 2026. Die Zahlen beziehen sich auf die genannten Stichproben und Messgrössen, nicht auf Behandlungsergebnisse bei Mion Hypnose. Prozentwerte, Korrelationen und Effektgrössen messen Unterschiedliches und lassen sich nicht gegeneinander bewerten. Studien und Übersichtsarbeiten können sich überschneiden.

  1. Peter et al. (2015). Norms of German adolescents for the Harvard Group Scale of Hypnotic Susceptibility, Form A. Originalpublikation ↗
  2. Piccione, Hilgard & Zimbardo (1989). On the degree of stability of measured hypnotizability over a 25-year period. Originalpublikation ↗
  3. Green (2004). Personality correlates of hypnotizability: findings from the NEO-PI-R. Originalpublikation ↗
  4. Flik et al. (2019). Efficacy of individual and group hypnotherapy in irritable bowel syndrome (IMAGINE): a multicentre randomised controlled trial. Originalpublikation ↗
  5. Self-Administered Hypnosis vs Sham Hypnosis for Hot Flashes: A Randomized Clinical Trial (2025). Originalpublikation ↗
  6. Batra et al. (2024). Hypnotherapy compared to cognitive-behavioral therapy for smoking cessation in a randomized controlled trial. Originalpublikation ↗
  7. Lahoud, Tell Gurary & Elia (online 2025; issue 2026). Hypnosis for anaesthetists: a systematic review and meta-analyses. Originalpublikation ↗
  8. Komesu et al. (2020). Hypnotherapy or medications: a randomized noninferiority trial in urgency urinary incontinent women. Originalpublikation ↗
  9. Hasan et al. (2021). Six vs 12 Sessions of Gut-focused Hypnotherapy for Irritable Bowel Syndrome: A Randomized Trial. Originalpublikation ↗
  10. Rizzo et al. (2021). Is hypnosis a valid alternative to spontaneous breathing general anesthesia for claustrophobic patients undergoing MR exams? A preliminary retrospective study. Originalpublikation ↗
  11. Palsson, Twist & Walker (2019). A National Survey of Clinical Hypnosis Views and Experiences of the Adult Population in the United States. Originalpublikation ↗
  12. Palsson et al. (2023). Current Practices, Experiences, and Views in Clinical Hypnosis: Findings of an International Survey. Originalpublikation ↗
  13. Rosendahl, Alldredge & Haddenhorst (2024). Meta-analytic evidence on the efficacy of hypnosis for mental and somatic health issues: a 20-year perspective. Originalpublikation ↗
  14. Wofford et al. (2023). Systematic Review of Hypnotherapy for Sleep and Sleep Disturbance. Originalpublikation ↗
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