Es ist allgemein bekannt, dass die Hypnose eine gute Methode ist um mit dem Rauchen aufzuhören. Die Frage, die sich jedoch viele Interessenten stellen, sind die Kosten für die Raucherentwöhnung mit Hypnose. Allgemein können wir sagen, dass der dauerhafte Rauchstopp mit Hypnose etwa 300Fr - 600Fr. kostet. Dies ist eine grundlegende Anwendung, welche der Erfahrung nach tiefer geht, als viele denken.
Hypnotherapie ist ein wirksames Werkzeug, um schlechte Gewohnheiten wie Rauchen von Grund auf aufzulösen. Es handelt sich um eine alternative Behandlungsmethode zu traditionellen Methoden des Rauchensaufhörens, wie der Nikotinersatztherapie, und kann ein ganzheitlicherer Ansatz zum Aufhören sein.
Die Hypnose nutzt die Trance, die eine direktere Verbindung zum Unbewussten zulässt und so können wir die Veränderungen auf tieferer Ebene machen, als nur mit dem bewussten Verstand. Die Raucherentwöhnung beinhaltet dabei oftmals auch Aspekte und Erlebnisse, die man nicht direkt mit dem Rauchen in Verbindung bringen würde.
Die Kosten für Hypnotherapie zur Raucherentwöhnung variieren stark und sind abhängig von Faktoren wie der Anzahl der Sitzungen, dem Standort und der Erfahrung des Therapeuten sowie der Komplexität der Rauchgewohnheit. Wenn eine Person beispielsweise seit mehreren Jahrzehnten raucht, kann die Kosten für ihre Hypnotherapie höher sein als bei jemandem, der nur wenige Jahre geraucht hat.
Darüber hinaus kann die Versicherungsdeckung für alternative Behandlungen wie Hypnotherapie den Gesamtkosten beeinflussen und sie für den Einzelnen teurer oder günstiger machen. Ausserdem ist es wichtig, wie viel Vorarbeit geleistet wurde. Wenn jemand sich gründlich auf den Rauchstopp vorbereitet hat und wirklich voll überzeugt ist davon, dann braucht es meistens auch weniger Sitzungen für den Erfolg.
In einigen Fällen kann der Preis für Hypnotherapie zur Raucherentwöhnung für einige Personen prohibitiv teuer sein. Es ist wichtig, die Kosten im Voraus zu recherchieren und einen Therapeuten zu finden, der bereit ist, mit dem Budget des Einzelnen zu arbeiten. Zusätzlich ist es wichtig, die potenziellen langfristigen Vorteile der Hypnotherapie zur Raucherentwöhnung zu berücksichtigen, wie bessere Gesundheit und verbesserte Lebensqualität.
Meistens sind Pauschalangebote und Versprechen von Garantien nicht sondelich zu empfehlen. Das liegt daran, dass kurzfristige Erfolge leicht möglich sind, aber langfristig sind diese Anwendungen meist nicht mit grossem Erfolg gesegnet.
Bei der Betrachtung der Kosten für Hypnotherapie zur Raucherentwöhnung ist es wichtig, die verschiedenen Arten von Hypnose zu verstehen, wie Termine in Person oder Online-Hypnose.
Der Preis für Hypnotherapie zur Raucherentwöhnung hängt auch vom Erfahrungsgrad des Hypnotiseurs ab. Es ist wichtig, einen Hypnotiseur zu finden, der Erfahrung darin hat, Menschen beim Rauchen aufzuhören, und der in Hypnotherapie zertifiziert ist.
Die Kosten für Hypnotherapie zur Raucherentwöhnung variieren je nach Länge und Häufigkeit der Sitzungen. Im Allgemeinen können Sie zwischen 100 und 200 Euro oder Schweizerfranken pro Sitzung erwarten. Ausserdem können Sie mit zwei bis fünf Sitzungen rechnen für den dauerhaften Rauchstopp. Das heisst zusammengerechnet können sie mit 200-1000 Franken oder Euros rechnen, je nach Stärke des Rauchverlangens.
Am Ende sind die Kosten einer Hypnotherapiesitzung zur Raucherentwöhnung viel geringer als die langfristigen Kosten, die mit dem Rauchen verbunden sind, sowieso wenn man die Gesundheitskosten miteinberechnet.
Wenn es um Raucherentwöhnung geht gibt es verschiedene hypnotische Möglichkeiten um die Kosten zu senken:
Selbsthypnose ist ein effektives Werkzeug, um mit dem Rauchen aufzuhören, wie der Erfolg einer Person zeigt, die nach nur fünf Wochen täglicher Übung aufhören konnte. Selbsthypnose ist die Praxis, in einen tranceähnlichen Zustand zu gelangen, um Ihnen zu helfen, Ihr gewünschtes Ziel zu erreichen. Es kann in Form von virtueller Hypnose oder Hypnose-Apps eingesetzt werden, und viele Menschen haben mit dieser Methode Erfolg gehabt, um mit dem Rauchen aufzuhören. Während der Hypnosesitzung wird die Person durch positive Bildgebung und Bestätigungen geführt, die ihnen helfen, ihr Unterbewusstsein umzuprogrammieren und die Gewohnheit des Rauchens zu brechen. Diese Methode kann sehr erfolgreich sein, wenn sie mit anderen Techniken wie Veränderungen des Lebensstils und des Verhaltens kombiniert wird, und sie kann sehr hilfreich sein, um ein rauchfreies Leben zu führen.
Die Hypnosetherapie über das Internet wird meistens günstiger angeboten als Hypnose vor Ort, da sich der Therapeut die Kosten für die Räumlichkeiten sparen kann. Auch betreffend der Zeit und dem Anfahrtsweg verursacht die Online Hypnosetherapie zur Rauchentwöhnung weniger Kosten.
Es kann auch sein, dass die Hypnose zuhause schneller wirkt, da sie in gewohnter Umgebung stattfindet. Mit weniger Terminen ist es auch günstiger.
Es ist Zeit, die Kontrolle über dein Leben zu übernehmen und dich von den Fesseln der Sucht zu befreien. Hypnose ist ein mächtiges Werkzeug, um dir zu helfen, mit dem Rauchen aufzuhören und deine Ziele zu erreichen. Durch hypnotische Induktion kannst du auf dein Unterbewusstsein zugreifen und dir deiner Gedanken, Gefühle und Verhaltensweisen bewusster werden. Hypnose zählt zu den Methoden die wirklich etwas bringen um Nichtraucher zu werden. Ausserdem ist, im Gegansatz zu Medikamenten, die Raucherhypnose eine sichere Methode.
Das Aufhören mit dem Rauchen ist eine schwierige Aufgabe, aber Hypnose kann dir helfen, dauerhafte Veränderungen vorzunehmen. Mit Hingabe und Fokus kannst du dein Ziel erreichen, Nichtraucher zu werden. Der Schlüssel ist, einen Therapeuten zu finden, dem du vertraust und der deine individuellen Bedürfnisse versteht. Mit der richtigen Anleitung und Unterstützung kannst du auf dem Weg zu einem gesünderen, rauchfreien Leben sein.
Sie können leicht die Attraktivität der Hypnotherapie zur Raucherentwöhnung erkennen: Sie ist schnell, bequem und erschwinglich. Die Kosten hängen von mehreren Faktoren ab, wie zum Beispiel der Art der Hypnotherapie, der Dauer und der Erfahrung des Therapeuten.
Im Durchschnitt kann es zwischen 100 und 200 Euro oder CHF kosten. Durch Recherche und Vergleich können Sie jedoch Möglichkeiten finden, die Kosten zu reduzieren. Am Ende ist es ein kleiner Preis für ein so mächtiges Werkzeug, um Ihnen zu helfen, sich vom Rauchen zu befreien.
Weitere Informationen finden Sie unter "Hypnosetherapie Rauchstopp Informationen"
Je mehr Angebote es zur Online Hypnose und Hypnosetherapie gibt, desto häufiger stellt sich natürlich die Frage ob denn das wirklich funktioniert. Grundsätzlich kann man die Frage: «Funktioniert Hypnose online?» mit Ja beantworten. Als jemand, der sehr oft Hypnosetherapie online durchführt, kann ich das mit grosser Sicherheit sagen. Hypnose funktioniert grundsätzlich gleich, ob sie nun digital oder analog erlebt wird.
Die Frage kann sich jedoch auf aufgezeichnete oder live Hypnose beziehen. Hypnose auf Youtube oder per Videochat mit einem Hypnosetherapeuten funktioniert natürlich anders.
Ausserdem kann das Ziel unterschiedlich sein. Manche möchten mit Hypnose einfach in Trance gelangen, andere wünschen sich Veränderungen durch Hypnose.
Im speziellen gibt es natürlich Unterschiede in der Wirkung der Hypnose. Um die Frage genauer zu beantworten, müssen wir zuerst ein paar Eigenschaften der Hypnose klären.
Grundsätzlich hat die Hypnose zwei Wirkungen, nämlich das Entstehen der Trance und die Einflussnahme auf unbewusste Anteile. Zweiteres gehört vor allem in die Kategorie der Hypnosetherapie und basiert auf der ersteren Wirkung. Grundsätzlich kann man in hypnotische Trance gehen, ohne dass posthypnotisch eine Veränderung entsteht. Wir können jedoch hypnotisch nichts verändern ohne Trance.
Beide dieser Effekte der Hypnose können übers Internet erreicht werden. Wer sich schon mal ertappt hat, wie sie oder er in Trance geraten ist, z.B. beim Schauen von Onlinevideos (auch ohne Bezug zur Hypnose) der weiss, dass Bildschirme sehr hypnotisch sein können. Menschen, die an ihrem Smartphone hängen, sind oftmals sehr in trancemässig vertieft. Sie blenden die Welt aus und fokussieren sich darauf, was auf dem Display stattfindet. Das können wir bei der Online Hypnose nutzen. Der erste Effekt ist also sicher gegeben bei der Hypnose online.
Der zweite Effekt, nämlich die Veränderung kommt sehr stark auf die Art der Online Hypnose an.
Wenn wir nun die möglichen Effekte der Hypnose evaluiert haben, können wir die Formen der Hypnose anschauen: aufgezeichnet oder live.
Zur aufgezeichneten Online Hypnose zählt alles von Videos bis Audioaufnahmen. Diese sind in verschiedenen Qualitäten und zu verschiedenen Themen im Internet verfügbar. Gewisse Hypnotiseure haben ihr ganzes Business auf dem Verkauf von Hypnose Mp3s aufgebaut. Nun können wir uns fragen ob und warum aufgezeichnete Hypnose online funktioniert oder eben nicht.
Grundsätzlich können die meisten hypnotischen Medien Menschen in hypnotische Trance versetzen. Bei den meisten genügt die Tonspur, da die meisten Menschen für die Hypnose sowieso die Augen schliessen. Das heisst auch Audiodateien können als Hypnose funktionieren.
Beim Veränderungsgeschehen dieser aufgezeichneten Hypnose ist die Frage nicht so einfach zu klären. Denn die zweite Wirkung der Hypnose ist nicht unbedingt vom Thema, sondern von der Person abhängig. Wenn die aufgezeichnete Hypnose passend und permissiv gestaltet ist, kann sie durchaus wirken. Das meiste, was ich jedoch schon im Internet an Hypnose gehört habe ist oft nicht sonderlich elegant. Je geradliniger und befehlshafter eine Hypnosetherapie gestaltet ist, desto weniger Menschen, bzw ihr Unbewusstes, werden davon abgeholt. Ich habe immer wieder Klienten, die schon viel Hypnose auf Youtube o.ä. gehört haben, ohne eine grosse Wirkung zu spüren. Wenn das Gesagte nicht passt, dann stellt sich unser Unbewusstes oftmals quer und es entsteht zwar vielleicht eine gewisse Stimmung, aber die Wirkung kann sich manchmal eben nicht entfalten.
Die verändernde Funktion der Hypnose hält sich also bei dieser Form der Onlinehypnose für viele Menschen in Grenzen. Das heisst jedoch nicht, dass man nicht hypnotisierbar ist. Denn jeder Mensch ist hypnotisierbar mit der passenden Hypnose
Die Hypnose, die online am besten funktioniert, ist nicht aufgezeichnet. Das heisst, dass der Hypnosetherapeut seine Hypnose an die Reaktion der Hypnotisanden ausrichten kann. Im Gegensatz zur Aufzeichnung können auch die individuellen Eigenschaften miteinbezogen werden. Nicht jeder mag «das Weiss der schneebedeckten Berge» und nicht jeder entspannt sich beim «Rauschen der Wellen». Gewisse Suggestionen wie das Abtauchen im Meer können sogar mehr schaden als nutzen. In der persönlichen live Hypnose können diesen Tatsachen natürlich Rechnung getragen werden.
Die eins zu eins Hypnosetherapie per Videochat ist dabei natürlich die erfolgreichste Methode der Hypnose Online. In meiner Erfahrung funktionieren Hypnosetherapie Sitzungen per Videochat genau gleich gut wie solche in Person. Manchmal funktionieren sie sogar besser.
Der Mensch ist sehr gut darin sich von seiner Umgebung beeinflussen zu lassen. So verknüpft sich die Wirkung der Hypnose auch an die Umgebung. Der geschickte Hypnosetherapeut macht sich dies natürlich zu nutze: «Jedes Mal wenn du durch die Türe trittst, wird dich dein Inneres daran erinnern, dass...». Diese Anwendung ist jedoch erfahrungsmässig weniger wirkungsvoll, als die Hypnose zuhause. Ich habe es oftmals bei mir in der Praxis erlebt, dass jemand die Veränderung an die Räumlichkeiten gebunden hat und der Transfer in den Alltag schwieriger war. Wenn jedoch jemand z.B. mit Schlafstörungen für die Hypnosetherapie im Bett liegt, dann kann diese Verbindung viel fester entstehen. So hatte ich eine Klientin bei der genau dies passiert ist und sie konnte frei von Schlafstörungen einschlafen, da sie sich automatisch im Bett an die Bilder der Hypnose erinnert hat.
Die Hypnose kann online gut funktionieren, wenn man sie in der richtigen Form auf sich wirken lässen. So funktioniert die Hypnosetherapie online gleich gut oder sogar besser als in Person.
Dieser Artikel befasst sich mit der Frage: Funktioniert Hypnose nur in der Muttersprache? Für andere Fragen lesen sie den Artikel: Mit Hypnose Fremdsprachen lernen.
Ich werde immer wieder gefragt, ob der Hypnosetherapeut die Muttersprache der Klienten sprechen muss, damit die Hypnosetherapie wirkt. Das macht grundsätzlich Sinn, denn man möchte ja alles verstehen können, was in der Hypnose gesprochen wird.
Die Antwort ist aber trotzdem: «Nein, die Hypnose muss nicht in der Muttersprache gehalten werden. Eine gewisse Verständigung ist jedoch von Vorteil bei der Therapie»
Der Grund dafür ist die Beschaffenheit und Verständnis des Unbewussten.
Denn der unbewusste Teil von uns spricht nicht die gleiche Sprache wie unser bewusster Verstand. Während wir bewusst in Sätzen und Worten denken, funktioniert das Unbewusste auf der Ebene der Bilder und Emotionen. Dabei ist die Stimmlage oftmals wichtiger als der Inhalt der Worte.
Wir können uns vorstellen, dass unser unbewusster Teil oftmals zuhört wie der Hund, der mit dem Schwanz wedelt wenn wir mit freundlicher Stimme sagen «Ach bist du ein süsser Trottel». Er versteht nicht den Inhalt der Worte sondern die freundliche Stimme und findet es darum positiv.
Dieser Teil in uns wird auch von der Hypnose angesprochen. Wenn wir den Teilnehmern in unseren Hypnose Kursen Hypnose lernen, haben wir auch eine Übung, in der nur mit Variationen von «Tatata» und der passenden Stimmlage hypnotisiert wird. Sehr zum Erstaunen vieler Kursteilnehmer klappt dies sehr einfach.
Daraus können wir schliessen, dass die Worte für das entstehen einer hypnotischen Trance keine grosse Rolle spielen.
Wenn es also nur darum ginge jemanden in Trance zu versetzen, dann müsste man gar keine gemeinsame Sprache sprechen können.
Manchmal kann es bei gewissen Themen schon sehr helfen in eine passende Trance versetzt zu werden.
In der Hypnosetherapie möchten wir jedoch diese Trance nutzen um gezielt auf positive Veränderungen hinzuarbeiten. Damit ein Hypnotherapeut die Hypnose für die Klienten passend machen kann, sollte es schon ein gewisses Verständnis geben.
Dieses muss jedoch nicht sonderlich gross sein: Ich habe auch schon erfolgreich Menschen in meiner Hypnose Praxis in Zürich behandelt, welche kaum ein Wort Deutsch sprechen konnen. Es war zwar anspruchsvoller herauszufinden, was das Problem ist, jedoch wurden die unbewusste Kommunikation, wie auch Hände und Füsse miteinbezogen. In der formellen Trance hat es dann gar keinen Unterschied mehr gemacht, weil da ja die Stimmung zählt.
Wenn wir also wissen, dass die Sprache hauptsächlich für das logische Verstehen des Problems und die passende Gestaltung der Therapie wichtig ist und nicht für die Hypnose selber, können wir die passende Entscheidung treffen, ob wir Hypnosetherapie in einer anderen Sprache geniessen möchten.
Denn die Sprache des Herzens, nämlich in Gefühlen und Bildern, ist auf der ganzen Welt genau die gleiche. Wir finden also meistens einen passenden Weg der Verständigung auch wenn wir vielleicht in einer anderen Sprache bewusst denken, können wir doch die hypnotische Sprache grundsätzlich verstehen.
Schlussendlich kann man also sagen, dass es von Vorteil ist, wenn der Klient und der Therapeut eine Sprache gemeinsam haben. Bei mir ist das oftmals Englisch mit Menschen aus der ganzen Welt, die auch ohne dass Englisch ihre oder meine Muttersprache ist, grosse Erfolge haben konnten. Natürlich gehen dann gewisse Nuancen wie Wortspiele verloren, jedoch ist dies auch bei Muttersprachlern manchmal der Fall. Eine gewisse Lockerheit und ein gewisser Humor sind dabei für den Erfolg der Hypnose oft massgeblicher als korrekte Grammatik.
Wenn man sich auf einen Hypnosetermin vorbereitet kommt natürlich oft die Frage auf, ob man mit dem Auto dorthin gehen soll, oder lieber mit dem öffentlichen Verkehr. Dies wirft natürlich die viel wichtigere Frage auf: kann man nach der Hypnose Autofahren?
Die kurze Antwort ist: Ja, man darf nach der Hypnose Auto fahren und das haben auch schon viele meiner Klienten gut und sicher getan. Es gibt jedoch gewisse Fälle wo Vorsicht angebracht ist.
Warum dies so ist erkläre ich hier:
Hauptsächlich entsteht diese Frage wahrscheinlich aufgrund des veränderten Zustands in der Hypnose. Trunkenheit ist keine gute Idee am Steuer, also ist das bei dem hypnotischen Zustand auch so?
Das Interessante an dieser Frage ist, dass die meisten Menschen während dem Autofahren sich sowieso in einer ähnlichen Art der Trance befinden, wie die, die wir bei der Hypnose nutzen. Die meisten Menschen fahren ja eine Art mit Autopilot, wo die Bewegungen im Auto wie von alleine passieren. Das Autofahren an sich ist also schon eine ziemlich unbewusste Sache.
Das Fahren nach der Hypnose wäre also so gesehen unbedenklich und sicher möglich. Was vor der Hypnose wie von alleine geklappt hat, das klappt nach der Hypnose. Bei Menschen mit Fahrangst, vielleicht sogar noch besser. Man kann also nach der Hypnose immer noch Auto fahren.
Wir wissen aber, dass die Hypnose einen Einfluss hat auf unbewusste Abläufe und diese auch verändern kann. Deswegen ist es wichtig zu wissen, dass nicht alle Trance gleich intensiv ist. Je nach dem Veränderungsgeschen kann eine Hypnosesitzung einem schon mitnehmen.
Etwas vom wichtigsten im Strassenverkehr ist der Fokus auf das was wir tun. Menschen sind von Natur her nicht dafür gemacht einen tonnenschweren Koloss mit über 30km/h durch die Gegend zu bewegen. Umso wichtiger ist die Konzentration.
Nicht umsonst wird so viel darauf hingewiesen kein Handy oder ähnliches am Steuer zu benutzen. Ablenkung kann schnell gefährlich werden.
In der Hypnose lenken wir den Fokus des Klienten nach innen. Dies kann dazu führen, dass die Aussenwelt weniger, dafür die Innenwelt umso intensiver wahrgenommen wird.
Wenn nach der Hypnotherapie Sitzung ein solcher Zustand vorhanden ist, dann ist Vorsicht angebracht, denn das Wahrnehmen der Aussenwelt, wie z.B. Lichtsignale, ist sehr wichtig für eine sichere Fahrt.
Gewisse Menschen sind nach der Trance sofort wieder voll anwesend. Andere brauchen etwas länger um ganz zurück zu kommen. Wenn Klienten von mir eher zur zweiteren Kategorie gehören, oder mit dem Fokus noch nicht ganz die Aussenwelt wahrnehmen, empfehle ich ihnen meistens noch einen kleinen Spaziergang zu machen, um ganz wieder anwesend zu sein.
Natürlich wirkt die Hypnose nach, aber auch solche die länger brauchen um wieder ganz aus der Trance zu kommen, tun dies nach ein paar Minuten Spazieren.
Nach der Hypnose können die meisten ohne Probleme Autofahren. Wo Schwierigkeiten entstehen können, ist wenn man nach der Hypnose noch etwas «im Film» ist. Wer nach der Hypnose noch nicht ganz wieder fokussiert und bei sich ist, der sollte sich nicht hinters Steuer setzen.
Deswegen sollte man sich, wenn man mit dem Auto zur Hypnose fährt, etwas Zeit einplanen nach der Sitzung. Gerade wenn es die erste Hypnose Erfahrung ist und man noch nicht weiss wie man darauf reagiert ist das sehr empfehlenswert.
So kann man gemütlich die Sitzung ausklingen lassen und sich dann ins Auto setzen, wenn man wieder voll bei sich ist.
Immer wieder erlebe ich Menschen, welche mir sagen, dass Hypnose bei Ihnen nicht wirkt.
Wenn man Hypnose gemacht hat und merkt, dass die Hypnose nicht wirkt, ist es grundsätzlich wichtig zu wissen, dass Hypnose grundsätzlich bei jedem Menschen funktioniert.
Die Frage ist nur welche und wie viel davon es für eine Veränderung braucht.
«Welche Hypnose wirkt nicht» lässt schon darauf schliessen, dass Hypnose nicht gleich Hypnose ist. Da die Kommunikation mit dem Unbewussten so viele verschiedene Formen annehmen kann, ist es auch klar, dass es verschiedene Arten der Hypnose gibt.
Wenn sich jemand denkt «Hypnose funktioniert bei mir nicht» kommt es natürlich darauf an, ob ein 08/15 Selbsthypnosevideo von Youtube gehört wurde oder ob eine personalisierte Hypnose mit einem Hypnosetherapeuten gemacht wurde. Die verschieden Formen von Hypnose bringen uns auch verschiedene Wirkungen und nicht alles funktioniert bei jedem.
Wichtig ist als erstes die Bestandsaufnahme. Wir müssen uns klar sein, was wir von der Hypnose erwarten und vor allem auch, woran wir merken, wenn es gewirkt hat. Je genauer wir dies wissen, desto genauer können wir eine Wirkung beurteilen.
Ich hatte schon Klienten in meiner Hypnosepraxis in Zürich die gesagt haben «Die Hypnose hat nicht funktioniert, ich rauche immer noch». Beim genaueren Fragen hat sich herausgestellt, dass der Konsum von 40 am Tag auf 3 pro Tag reduziert hat. Die Hypnosetherapie hat also bereits Wirkung gezeigt, ohne dass dies wirklich als Erfolg wahrgenommen wurde.
Die Wirkung von Hypnose passiert im Unbewussten. Oftmals passiert sie deshalb für den bewussten Verstand unbemerkt. Deshalb lohnt es sich, wenn man zurückschaut und aktiv sich Gedanken macht darüber, ob man immer noch gleich unterwegs ist wie vor der Hypnose. Denn oftmals wirkt sie eben doch. Gerade wenn es um Therapie mit Hypnose geht, passieren die Veränderungen eben unbewusst.
Wenn man wirklich darüber nachgedacht hat, welche Wirkung man sich gewünscht hat und wie man den Wirkungseintritt gemerkt hätte und immer noch keine Veränderung gemerkt hat, dann sind weitere Schritte nötig:
Was tun wenn die Hypnose nicht wirkt:
Soviel zu meinen Tipps wenn Hypnose nicht zu funktionieren scheint.
Die Hypose wirkt generell bei jedem Menschen. Deswegen sollte man wissen, dass es verschiedene Formen der Hypnose gibt, die für verschiedene Menschen verschieden wirkungsvoll sind.
Erfahrene Hypnosetherapeuten und Hypnotiseure passen die Hypnose den Eigenschaften des Hypnotisanden an. Zum Beispiel bei jemandem, der Berge lieber mag als das Meer ist eine Induktion mit «du tauchst ins Meer ein und gehst tiefer und tiefer» vielleicht nicht so wirkungsvoll wie vielleicht ein «schwereloses Fliegen im Aufwind der Berge». Dieses kleine Beispiel zeigt wie wichtig es ist, personalisierte Hypnose zu nutzen. Denn was wirkt und was nicht ist von der eigenen Persönlichkeit abhängig.
Deswegen rate ich, auch wenn erste Versuche mit Hypnose nicht geklappt haben: Bleib dran, Hypnose kann auch dich weiterbringen.
Hypnose funktioniert grundsätzlich bei jedem Menschen. Die Antwort auf die Frage ist also eher: Weil du noch nicht die richtige Form der Hypnose gefunden hast. Manche Menschen mögen eher die direkte, befehlende Art andere die subtil, einladende Hypnose. Das wichtige ist dranzubleiben und einen Weg zu finden.
Ja, Hypnose funktioniert bei jedem. Die Frage ist nur welche Form die gewünschte Wirkung hat. Hypnose ist in dieser Hinsicht wie Musik: Manche mögen klassische Musik, andere eher Metal, aber Musik fühlen können alle.
Wenn ich nicht in Hypnose komme, kann das viele verschiedene Ursachen haben. Der wichtigste Ratschlag ist es dranzubleiben und zu wissen, dass die Trancefahigkeit trainiert werden kann und nicht angeboren ist. Wenn du Hilfe brauchst, um in Hypnose zu kommen, kannst du mich gerne hier kontaktieren.
Die Hypnose hat ein ähnliches Namensproblem wie die Indianer in Amerika. Die Indianer wurden Indianer genannt, weil die Entdecker dachten, sie seinen in Indien. Und die Hypnose wurde nach dem Wort «hypnos» benannt, was «Schlaf» bedeutet.
Aber die Indianer sind nicht aus Indien und die Hypnose ist auch nicht Schlaf.
Diese Namensprobleme haben wahrscheinlich dazu geführt, dass viele Menschen verwirrt sind darüber wie sich Hypnose anfühlt.
Gewisse Klienten meiner Hypnosepraxis sagen mir, sie seien gekommen «um mal die Hypnose auszuprobieren». Da so viel über Hypnose gesagt und geschrieben wird, möchten sie es selber erleben.
Das ist auch meine Empfehlung: Man kann vieles lesen, aber die Hypnose selber zu erleben ist der beste Weg sie zu verstehen.
Oftmals stellt sich die Frage: «Wie merke ich dass ich in Hypnose bin?» und «Wie fühlt sich Hypnose an?».
In meiner Erfahrung entsteht diese Frage vor allem aus einer Vorstellung, wie die Hypnose sich denn anfühlen soll. Die Vorstellungen weichen teilweise sehr stark von der Realität ab.
Wir fangen also bei dieser Frage an:
«In Hypnose sein» heisst meisten «sich in einer hypnotischen Trance befinden. Dabei ist es wichtig zu wissen, dann diese Trance nicht «Schlafen» ist. Das heisst der bewusste Verstand ist meist anwesend.
Die Trance ist etwas zwischen wach und schlafend und kommt auch im alltäglichen Leben vor. Wenn du durch diesen Artikel weisst auf was du achten kannst, wirst du sicher auch in deinem Alltag einige Trancen erkennen. Dabei muss man nicht mal die Augen geschlossen haben wie sogar schon gewisse Studien bewiesen haben.
Was wir wissen ist, dass in der Trance das Unbewusste mehr aktiv ist als im bewussten Zustand. Ansonsten empfinden die meisten die Hypnose als eine Art «Halbschlaf».
Die Tatsache, dass man nicht ohnmächtig ist in der Hypnose, löst meines Wissens nach oftmals die Frage aus, ob es auch «richtige Hypnose» ist. Die Antwort lautet: «Ja, es ist auch richtige Hypnose wenn man bewusst etwas mitbekommt».
Dass «ganz weg sein» ist also kein Indikator für das Bestehen einer Trance oder für ein «In Hypnose sein».
Im Gegenteil, bei gewissen Klienten muss ich eingreifen, wenn sie dazu neigen bei meinen Worten von der Trance ins volle Schlafen zu rutschen.
Die Trance ist also ein Zustand zwischen wach und schlafen, bei dem die Unbewusste Abläufe mehr zur Geltung kommen. Und genau dies lässt uns am besten merken, ob wir in Hypnose sind.
Hast du auch schon mal gezuckt vor dem Einschlafen?
Die meisten Menschen kennen dieses Zucken oder auch das Gefühl als ob sie fallen würden, wenn sie im Bett liegen.
Was die meisten nicht wissen, ist dass es sich dabei um ein sogenanntes Trancephänomen handelt.
Wie wir gesagt haben, ist in der hypnotischen Trance das Unbewusste mehr aktiv. Und diese Aktivität zeigt sich dann eben in solchen Trancephänomenen.
Diese Phänomene nehmen verschiedene Gestalten an. Die meisten kennen wir aus dem Alltag, ohne zu wissen, dass dies ein Hinweis auf erhöhte Unbewusste Aktivität ist. Hier ein paar Beispiele: Es gibt natürlich das erwähnte Zucken(man lässt z.B. etwas fallen), aber auch Amnesie (Vergessen was man gerade sagen oder machen wollte) oder auch Halluzinationen (Tagträume).
Damit nun diese Trancephänomene passieren können, müssen wir in einer gewissen Trance sein. Das Umgekehrte ist nun noch mehr wichtig für die Frage nach dem merken.
Denn wenn wir diese Trancephänomene erleben, heisst das auch dass wir in Trance sind.
Die Antwort auf die Frage: «Wie merke ich ob ich in Trance bin?» lasst sich also beantworten mit «Wenn du Trancephänomene erlebst, dann bist du auch in Trance.»
Du musst also nicht in Ohnmacht fallen oder irgendwie dich völlig anders fühlen, um zu merken, dass du dich in einem andern Zustand befindest. Oftmals genügt ein unbewusstes Zucken eines Fingers, der Mundwinkel oder der Augenbrauen, um zu merken, dass du mit deinem Inneren in Verbindung bist.
Manche Klienten die zu mir nach Zürich kommen für Hypnosetherapie erwarten, dass sie in Ohnmacht fallen werden, wenn ich mit der Hypnose anfange. Wieder andere erwarten, dass sie von ihren Gefühlen übermannt werden oder meinen Worten hilflos ausgeliefert sind.
Auch wenn solche extremen Reaktionen manchmal vorkommen können, bleibt es meistens vergleichsweise harmlos. Und das ist auch gut so.
Die meisten Menschen kennen das tranceähnliche Gefühl, wenn sie am Tagträumen sind. Auch kurz vor dem Erwachen oder dem Einschlafen durchlaufen alle Menschen diese Art von Halbschlaf.
Dies ist das grundsätzliche Gefühl der Hypnotischen Trance. Es wird auch beschrieben als konzentrierte Kreativität oder auch als der sogenannte «Flow-Zustand».
Dieses «in seiner eigenen Mitte» und «im Fluss» sein, erleben die meisten Menschen in der Trance.
Was auch zum Gefühl der Hypnose dazugehört, ist dass gewisse Hemmungen und Blockaden verschwinden. So können die meisten Menschen in der Trance die Dinge so wahrnehmen wie sie sind, anstatt sie so zu verzerren wie sie das gerne hätten. Oftmals macht sich eine innere Ehrlichkeit breit, die es ermöglicht sowohl stark wie auch geschmeidig seinen Empfindungen und inneren Bildern zu folgen.
Wenn man weiss, wie man Hypnose bei sich merkt, dann ist es auch möglich diese Frage zu beantworten. Denn jemand hypnotisiert einem, wenn ihre oder seine Worte diese Empfindungen auslösen. Wenn du also bei dir die Trancephänomene bemerkst, dann ist das ein Hinweis darauf dass die Worte dein Unbewusstes ansprechen.
Bei professionellen Hypnotiseuren finden sich bei der Hypnose auch gewisse hypnotische Sprachmuster, die gedacht sind dafür, das unbewusste zum mitmachen zu animieren. So werden zum Beispiel Sätze nicht ganz fertig gemacht oder nur Substantivierungen gebraucht. Auch die Betonung ändert sich meist, da für das Unbewusste auch der Ton die Musik macht.
Das Hypnotisieren muss keineswegs bewusst passieren. Ich würde sogar sagen, dass die meisten Menschen, die hypnotisch sprechen, das unbewusst tun.
Wer gelernt hat überzeugend zu sprechen, kann auch aus Erfahrung eine ähnliche Sprache entwickelt haben.
Wenn man Hypnose merken möchte, sei es um herauszufinden ob man in Trance ist, oder ob man merken möchte, dass einem jemand hypnotisiert, das wichtigste ist: Achte auf dich selber.
In meiner Erfahrung als Hypnosetherapeut kann ich sagen, dass die meisten Menschen keinen guten Sinn für ihr unbewusstes Geschehen haben.
Wenn du also Hypnose merken möchtest, dann solltest du üben dich selber und was in dir passiert wahrzunehmen.
Diese Frage hat natürlich ein gewisses Streitpotential. Vor allem da ich Co-Trainer bin bei einer der besten Hypnose Ausbildungen in der Schweiz. Klar kann man jetzt denken, dass dies eine ziemlich anmassende Aussage ist und das kann ich auch verstehen, aber möchten wir nicht alle ein Bisschen mehr Selbstbewusstsein?
Um die Frage nach der besten Hypnoseausbildung zu beantworten gäbe es unzählige zusätzlich Fragen die man klären muss. Zum Beispiel wie man messen kann, ob eine Ausbildung gut ist oder besser als eine andere, oder ob es auf diese Fragen überhaupt eine objektive Antwort geben kann.
Um diese schon fast philosophischen Gedanken kurz zu fassen, gehe ich davon aus, dass die beste Hypnose die ist, die am besten wirkt.
Und die beste Hypnose Ausbildung ist also die, die am besten wirksame Hypnose vermitteln kann. Dann müssen wir uns nicht mehr fragen welche Hypnose die beste ist, sondern können uns auf die Wirkung konzentrieren.
Da wir nun herausgefunden haben dass die Hypnose am besten ist, die am besten wirkt, müssen wir nun herausfinden, welche Art der Hypnose die besten Erfolgschancen bringt. Dazu können wir natürlich einen selbsternannten Hypnose-Experten fragen. Oder aber wir schalten unser eigenes Denken ein und kommen selber auf die Lösung.
Denn wer lange genug mit Menschen zu tun gehabt hat, der weiss, dass Menschen unterschiedlich funktionieren. Dass sie verschiedene Weltbilder, Ansichten und Einstellungen haben. Also liegt der Schluss nahe, dass wir die besten Erfolgschancen haben, wenn wir den Hypnotisanden in ihrem eigenen Weltbild begegnen. Dass wir die Worte und Symbole für die Veränderung nutzen, die sie in ihrem eigenen Denken und Fühlen nutzen.
Bei einem sehr rational denkenden Menschen sollten wir nicht unbedingt über die Energien der Seele sprechen und bei einem spirituellen Menschen nicht unbedingt über den inneren Motor.
Das heisst für die bestmögliche Wirkung sollten wir die Hypnose an den jeweiligen Menschen anpassen.
Für unsere Suche nach der besten Hypnoseausbildung heisst das, dass schon mal alle wegfallen, die mit irgendwelchem Ablesen von Skripts o.ä.. arbeiten.
Die Standarthypnose funktioniert beim Standartmenschen und den gibt es nun mal nicht.
Viele Hypnosetherapeuten bieten Hypnosetherapie für verschiedenste Themen an. Ich werde oftmals gefragt, ob man z.B. mangelndes Selbstbewusstsein und eine Alkoholsucht in der gleichen Sitzung behandeln könne.
Ich antworte dann normalerweise «Was diese zwei Themen verbindet sind Sie. Und Sie sind der Fokus meiner Behandlung.»
Diese Ansicht einer Therapie kommt bei den meisten Klienten sehr gut an. Allzu oft wurden sie in der Vergangenheit auf ihre Diagnose reduziert.
Beim Reduzieren müssen wir zwangsläufig gewisse Aspekte ausblenden. Auf diese Weise kann es sein, dass man bei einem Klienten das Wesentliche verpasst.
Deswegen ist es für die wirkungsvollste und somit beste Hypnose wichtig, den Menschen zu behandeln und nicht die Diagnose.
Um so viele Klienten wie möglich optimal abholen zu können braucht es also das Know-How um die Hypnose auf den Klienten zuschneiden zu können. Hypnose nach Mass sozusagen.
Dazu brauchen wir keinen starren Ablauf, sondern ein passendes System.
Dieses sollte die grundlegenden Anteile für positive Veränderungen beibehalten, aber auch ein Rahmen sein für individuelles Abholen des Klienten.
Diese Mischung zwischen Intuition, Wissen und Erfahrung kann man unmöglich in weniger als 10 Tagen lernen.
Im Wettbewerb um den Preis der besten Hypnosetherapie Ausbildung fallen also sowohl alle Kurzausbildungen wie auch alle diagnose-zentrierten Ausbildungen weg.
Die Hypno 1-3 Ausbildungskurse von Dr. Erich Zulauf und Jan Mion. In diesen werden die nötigen Kompetenzen vermittelt um möglichst viele Klienten dort abzuholen wo sie herkommen und sie auf ihren persönlichen Weg des Gelingens zu geleiten.
Zu diesen Kompetenzen gehört natürlich das Wissen über die Funktionsweise des Unbewussten und der Hypnose aber auch das trainieren der Intuition. Diese Kombination macht es möglich individuelle hypnotherapeutische Behandlungen zu kreieren und dabei auch eigene Erfahrungen einfliessen zu lassen.
So lernen Sie die optimal wirkende Hypnose zu gestalten um selber bestmöglich sich und andere zu hypnotisieren.
Ich habe einleitend gesagt, dass ich Co-Trainer bei der besten Hypnose Ausbildung bin. Und nun wenn Sie bis zum Ende dieses Artikels gelesen haben, können Sie selbst entscheiden, warum das wahrscheinlich stimmt.
Hier geht es zur Anmeldung: Hypnose Ausbildung
Innerliche Konflikte zu haben und an sich zu zweifeln, das kennen viele Menschen. Die Spaltung von Kopf und Herz oder das Gefühl von «Zwei Seelen in der Brust» ist vielen bekannt.
In der Arbeit als Hypnotherapeut in Zürich ist mir oft aufgefallen, dass man aber auch voller Selbstkritik und innern Konflikten leben kann, ohne sie als solche zu erkennen. Meist merken wir die Symptome des inneren Konfliktes bevor wir den Konflikt erkennen.
Das beste und weit verbreitetste Beispiel für das Resultat von inneren Konflikten ist der Mangel an Selbstbewusstsein.
Die meisten Menschen würden gern mehr selbstbewusst sein und mehr für sich einstehen. Wenn aber die eigenen Anteile unterschiedliches das Richtige finden, wird das schwierig.
Das ist ja auch klar, wie soll man auch voll für sich einstehen, wenn man innerlich gespalten ist und nicht von nichts ganz überzeugt ist?
So machen innere Konflikte das eigene Auftreten weniger überzeugend und weniger .
Stellen wir uns vor: Das durchschnittliche Arschloch, dem man in der Welt begegnet, denkt 100% an sich selber. Wenn man jetzt als netter Mensch meint man müsse sich aufspalten und auch andere denken, z.B. mit «Ja es wird schon seine Gründe haben» oder «ja es braucht immer zwei» oder «Wir müssen das logisch anschauen» oder ähnlichem, dann gibt man dem Arschloch ja auch nochmal 50%.
Also hat man am Schluss als Dank für die eigene Mühe 150% Arschloch gegen sich. Und für sich selber nur noch 50%. Und dass ist eine gänzlich schlechte Ausgangslage.
Und was passiert dann so oft, wenn man einem Arschloch unterlegen ist? Man fängt noch mehr sich selber anzugreifen und man hört immer mehr auf sich selber zu respektieren. Die einen 50% bekämpfen die anderen 50% und dabei ist der Kampf gegen sich selber der einzige den man nur verlieren kann.
Trotzdem kommen immer wieder Klienten zu mir in die Praxis mit dem Anliegen, ich möge doch der einen Seite zum Sieg verhelfen.
Das tönt dann etwa so: «Manchmal bin ich wie ein anderer Mensch, dann bin ich traurig/wütend/verzweifelt und das möchte ich nicht mehr haben.»
Der absolute Spitzenkandidat in diesem Bereich war ein Mann, der mir stolz erzählte dass er mit seiner Freundin eine offene Beziehung habe. Danach erzählte er mir wie schlecht er sich deswegen fühle. «Kannst du bitte meine Gefühle wegmachen?» fragte er mich dann…
Ein gewisses inneres Mosaik ist allen Menschen gegeben. Unser Gehirn hat viele Teile die evolutionär gesehen verschieden alt sind und die mehr oder weniger gut zusammenspielen. Vor allem wichtig gerade im hypnotischen Sinn ist die Aufteilung unseres Verstandes in bewusst und unbewusst. Auch das ist in unserm Gehirn sichtbar.
Wir sind also schon grundsätzlich ein Sammelsurium von Systemen die mehr oder weniger unabhängig funktionieren.
Das ist jedoch nicht die Spaltung, die das Thema dieses Artikels ist.
Denn viele Menschen haben trotzdem ein Gesamtheitsgefühl. Das macht auch Sinn, denn eine der Aufgaben des Unbewussten ist es, diese Gesamtheit zu schaffen.
Die Spaltung die ich meine ist wenn diese verschiedenen Teile sich anfangen zu bekämpfen.
Zum Beispiel wenn jemand für ihre oder seine Bedürfnisse schämt. Oder wenn jemand seine eigenen Gefühle ablehnt.
Dieser innere Konflikt kann so stark werden, das gewisse meiner Klienten mit Aussagen kommen wie «Ich hasse mich» oder der Tom der sagt: «Ja den Tom mag ich nicht so sehr» oder «Ich hasse mich wenn ich so viel weine».
Selbst bei Menschen die von sich selber denken, sie seien im Einklang, kommt zu diesem Thema manchmal Erstaunliches zutage. Denn wie gesagt merken viele nicht, wie viel Selbstablehnung sie tagtäglich mit sich herumtragen.
Wie eingangs gesagt, merken viele Menschen nicht wirklich ob sie einen inneren Konflikt haben, oder innerlich gespalten sind. Deswegen ergibt es Sinn die Anzeichen zu kennen.
«Es tut mir leid dass ich weine». Diesen Satz bekomme ich in meiner Praxis immer wieder zu hören. Ich frage dann manchmal: «Wenn nicht beim Therapeuten weinen, wo dann?».
Es ist jedoch generell ein gutes Beispiel für die Ablehnung der eigenen Gefühle. Wer sich nicht erlaubt traurig oder wütend zu sein, oder dies zu zeigen und auszuleben, der trennt einen Teil von sich ab.
Diese Spaltung führt dann zu inneren Konflikten, denn es muss immer mehr Energie aufgewendet werden um die Gefühle wegzudrücken. Wenn sie dann immer stärker werden und man sie immer stärker ablehnt gibt das Probleme.
Wenn du also manchmal oder immer gewisse Gefühle von dir als schlecht betrachtest und/oder sie weghaben willst, kann das ein Hinweis auf einen ungelösten inneren Konflikt sein.
Auf fast allen Packungen Zigaretten steht etwas von der Art «Rauchen ist tödlich». Es gibt kaum mehr Raucher, die denken, dass Rauchen gesund ist und trotzdem rauchen sie weiter. Oder vielleicht genau deswegen.
Viel Suchtverhalten gehört in die Kategorie Selbstschädigung. Wenn ich jemanden nicht mag, wieso soll ich dann darauf schauen. Der «Selbstmord auf Raten» ist vielleicht doch vielleicht passender als es zuerst den Anschein macht. Vielleicht ist dies ja auch eine Waffe im Kampf gegen sich selber.
Und oftmals ist eine Sucht auch ein Ersatz für etwas das abgespalten ist, was auch wieder ein Anzeichen auf eine innere Spaltung ist.
«Meine innere Stimme kritisiert mich immer, ist das nicht normal?» Diese Frage wurde mir mal von einem Klienten von mir gestellt. Die Selbstverständlichkeit mit der er sich fertig gemacht hat, hat mich anscheinend beeindruckt.
Dass die innere Stimme rumnörgelt ist anscheinend für viele Menschen ganz alltäglich.
Trotzdem ist es nicht normal, dass ein Teil von sich den anderen so ablehnt. Eigentlich sollten ja alle Teile ein Team sein.
Wenn du also vielmals dir innerlich sagst wie schlecht du bist, ist das ein sehr guter Hinweis auf einen innern Konflikt, den es zu lösen gilt.
«Immer wenn ich getrunken habe bin ich wie jemand anderes» So oder so ähnlich tönt es bei der dritten Kategorie von innerlich zerrissenen. Dabei ist es wichtig zu unterscheiden zwischen «Manchmal bin ich wütend, manchmal bin ich sanft» und «Es sind wie zwei verschiedene Menschen, die Gefühle sind wie angeworfen».
Denn das erste ist normal und das zweite ist ein Anzeichen eines inneren Konflikts.
Denn gerade wenn jemand zum Beispiel Alkohol konsumiert hat, wird der bewusste Teil von sich geschwächt. Wenn dieser nun den Rest unterdrückt hat, kommt dieser andere Teil ans Ruder.
Dies zeigt uns auch einen Konflikt auf im Inneren.
Es kann manche Gründe geben, wieso ein solcher Konflikt entsteht. Jedoch kommt keiner dieser Selbstzweifel von innen. Man stelle sich einen Menschen vor, der allein auf einer einsamen Insel aufgewachsen ist Findet der dass er zu dick, zu dünn, zu klein, zu gross oder zu dumm ist? Kaum. Diese entsteht erst durch den Vergleich. Und sie wird gelernt.
Ein Baby denkt nicht auf eine solche Weise. Es scheisst schamlos in die Windeln. Es nimmt keine Rücksicht auf den Schlaf anderer, wenn es sich nicht wohl fühlt. Es stellt dauerhaft seine eigenen Gefühle über die von anderen. Wer schon mal mit einem Kleinkind im Flugzeug gesessen hat, weiss was ich meine. Man könnte sozusagen behaupten, Babys sind die grössten Egoisten.
Ich schreibe das nicht, weil wir sie trotzdem mögen, sondern weil uns das etwas sagt. Denn auch wenn du jetzt an dir zweifelst und mit dir im Konflikt bist, wissen wir, dass das nicht immer so war. Das heisst in deiner Zeit von Kleinkind bis jetzt hast du das irgendwo gelernt.
Und was man gelernt hat, das kann man auch wieder vergessen.
Wenn wir nun wissen das kaum jemand selber auf die Idee mit der Selbstablehnung kommt, dann schauen wir nach wo das die meisten aufschnappen. In meinen Jahren als Therapeut sind vor allem 2 Entstehungsgründe immer wieder aufgetaucht:
Der absolute Hauptgrund für solche Konflikte liegt bei den Eltern. Das tönt vielleicht etwas Klischee, aber das tut es nur weil es meistens stimmt.
Kein Kind weiss was sich gehört oder wie etwas «normal» ist. Das heisst, das Kind übernimmt das was ihm gezeigt wird. Dabei muss es nicht einmal speziell erwähnt werden. Die Kindheitsatmosphäre genügt.
Wenn ein Mensch nun als Kind schlecht behandelt wurde, kommt es oft vor, dass sie oder er sich nun auch schlecht behandelt. Die Eltern haben dem Kind vorgemacht, wie man es behandeln soll und das Kind macht es dann nach.
Interessanterweise merken viele Eltern diesen Effekt ihres Handelns nicht einmal. Trotzdem bleibt dieses Verhalten oft besehen und zeigt sich in den verschiedensten Bereichen.
Wenn Mama ein nettes Kind wollte und das Kind auch erwachsen noch darauf hört, dann ist es klar, dass er oder sie als erwachsene Person nicht unbedingt schamlos seine eigenen Ziele verfolgt.
Oder wenn jemand als Kind abgelehnt oder kaltherzig behandelt wurde, kann es oft sein, dass dieser Teil von sich auch abgelehnt wird.
Das Kind lernt dann, dass es nicht wert ist, besser behandelt zu werden. Dieses Verhalten wird dann oft auch im Erwachsenenalter weitergeführt.
In Zeiten, in denen Politik in jeden Aspekt des Lebens gestopft wird, leben viele auch ihr Leben nach politisch korrekten Vorgaben. Dies hat jedoch oftmals negative Auswirkungen auf das Individuum.
Leider ist es für ein erfüllendes Leben nicht sonderlich förderlich, wenn man möglichst harmlos sein möchte.
Wer moralische Ideale über seine eigenen Bedürfnisse stellt, der wird sie auch nicht befriedigen können.
Wenn man zum Beispiel zu jedem nett sein muss aus Prinzip, der wird sehr schnell zum Ziel vieler Leute, die so viel nehmen von andern wie sie können.
Wer Wut und Aggression als generell «böse» betrachtet, der schnürt sich sein Lebenskorsett so eng, dass es keinen Platz mehr zum Atmen gibt.
Viele sind dann dazu gezwungen, den Fehler immer bei sich selber zu suchen. Wer dann unnötig hart wird mit sich selber, hat dann oftmals auch keine Möglichkeit mit anderen hart zu sein, oder sich zu wehren.
Aus einer solchen Spaltung entstehen dann diese Konflikte, die zu Suchtverhalten, Selbstschädigung und Krankheit uvm. führen können.
Nun da wir wissen wie innere Konflikte entstehen und wie man innerlich gespalten wird, möchten wir noch herausfinden wie zu innerer Gesamtheit kommt. Je nachdem wie stark die Spaltung ist, ist das Unterfangen nicht ganz einfach.
So einfach kann es sein: Hör auf dich selber zu bekämpfen. Hör auf das an dir abzulehnen, was sowieso da ist. Das tönt vielleicht im ersten Moment wie die unsinnigen «Hör auf depressiv zu sein» Ratschläge, aber ich versichere dir, es wirkt wirklich.
Natürlich ist es manchmal schwer den Tatsachen über sich selber in die Augen zu schauen und sie zu akzeptieren. Jedoch muss als Erstes die Wertung stoppen.
Denn nur weil du etwas an dir Scheisse findest, kritisierst, ablehnst oder versteckst heisst das nicht, dass du daran etwas änderst. Im Gegenteil.
Denn erst, wenn du aufhörst dich selber zu bekämpfen, wird die Energie frei, die du zur positiven Veränderung nutzen kannst.
Also hör auf dich abzulehnen, hör auf dich so schlecht zu behandeln und fang an das wahrzunehmen, was in dir steckt. Denn es ist deines, ob du willst oder nicht.
Und ob du es glaubst oder nicht, alle Teile von dir wollen dein Bestes. Also lass sie das auf ihre Weise tun und stopp die Wertungen.
Wenn du wütend bist, dann soll das so sein, wenn du jemanden verabscheust, dann darfst du das. Und wenn du es voll gefühlt und ausgelebt hast, dann kannst du es ändern, statt es zu verdrängen.
Der Hypnose kommt in der Lösung von inneren Konflikten ein besonderer Status zu. Den mit Hypnose ist es aussergewöhnlich gut möglich, zwischen den Anteilen zu vermitteln. Dies ist auch einer der Gründe, wieso die Hypnose in so vielen Bereichen erstaunliche Erfolge bringt.
Bei der Hypnosetherapie nutzen wird den Zustand der Trance. Die hypnotische Trance ist das Verbindungsstück zwischen wach und schlafend. Und somit auch die Verbindung zwischen bewusst und unbewusst.
In diesem Zustand können beide Teile angesprochen werden. Auch in Gehirnmessungen wurde festgestellt, dass in der Trance Anteile des Gehirns zusammen aktiv sind, die sonst unabhängig arbeiten.
Also schon nur durch denn Zustand der Trance kommen verschiedene Anteile ins Gespräch.
Es geht jedoch noch weiter.
Jemand der eine gute Hypnoseausbildung genossen hat (zum Beispiel die beste Hypnoseausbildung von Erich Zulauf und Jan Mion), weiss wie man mit dem Unbewussten direkt kommunizieren kann.
Das Unbewusste ist in diesem Fall gleichzustellen mit dem Herz. Der Teil der auf Gefühle und Stimmung aus ist anstatt der bewusste Verstand im Kopf, das mit Logik Probleme lösen möchte.
Dieses Unbewusste spricht nicht die gleiche Sprache wie der bewusste Verstand. Darum funktioniert auch das «hör auf traurig zu sein» nicht. Denn das Unbewusste kommuniziert in Bildern und Gefühlen.
Um also die Anliegen des bewussten Verstandes für das unbewusste verständlich zu machen, müssen wir es übersetzen in die Sprache des Unbewussten. Umgekehrt müssen wir auch die Bedürfnisse des Unbewussten für den bewussten Verstand klarmachen.
Die Eigenschaften der Hypnose machen es möglich zwischen den Streitparteien zu vermitteln und so gegenseitiges Verständnis zu schaffen.
Nur wenn beide Teile sich verstehen kann ein positiver Dialog entstehen, der zu einer dauerhaften Konfliktresolution führen kann.
Die übliche Weisheit «Du musst auf dein Herz hören» ist nur die halbe Wahrheit.
Was ich üblicherweise dazu sage ist: «Es ist nicht sinnvoll mit dem Kopf eine Beziehung zu führen und es ist keine gute Idee mit dem Herz eine Steuererklärung auszufüllen.»
Das heisst also, dass jeder Teil einen Aspekt des Lebens hat, wo er am besten passt.
Die Aufteilung der Aufgaben ist also auch ein wichtiger Aspekt im Team, das wir erschaffen wollen. Denn wenn es klar verteilt ist, wer was zu tun hat, kommt keiner dem anderen mehr in die Quere.
Wenn alle Teile sich gegenseitig respektieren und vertrauen, dann können sie in ihren Bereichen die volle Leistung abrufen.
So wird es zum Beispiel möglich für den bewussten Verstand mehr auf das Bauchgefühl (Kommunikation des Unbewussten) zu hören und auch aufzuhören non-stop über alles nachzudenken oder es zu kritisieren.
Sobald diese innere Blockade des bewussten Verstandes aufgehoben ist, kann der innere Fluss dahin fliessen wo vorher etwas gefehlt hat.
So geht der Fokus von dem was sein «sollte» hin zu dem was wirklich ist.
Sehr viele Menschen haben innere Konflikte die es ihnen verunmöglichen das Maximum von dem zu tun, was sie tun könnten.
Viele Probleme z.B. mit Selbstbewusstsein und für sich einstehen lassen sich auch daraus herleiten, dass die inneren Anteile kein Team sind. Auch wenn man nicht das tut, was einem gut tun würde oder sogar etwas macht, das einem gesundheitlich oder anderweitig schadet, sind wahrscheinlich nicht alle Teile im gleichen Boot.
Wir sollten uns also darum sorgen, wie die verschiedenen Teile zu einem Gesamten zusammenkommen können. Diese Gesamtheit macht es möglich voll in sich zu ruhen und frei von Selbstkritik zu werden.
Einer der besten Wege einen inneren Konflikt zu lösen ist die Hypnose. Denn mit der ist es möglich zwischen bewusst und unbewusst zu vermitteln. Dabei kann auf leichte Weise ein Konsens gefunden werden. Sozusagen ein Selbstbild das für alle Konfliktparteien passt.
Um den Frieden zu bewahren brauchen wir auch eine Verteilung der Aufgaben. So ist es möglich die ganze eigene Energie zu bündeln, um bei allem das Maximum rauszuholen. Sei es beruflich, privat oder in Beziehungen.
Alles in allem lohnt es sich also, inneren Frieden zu schliessen
Warum kann Hypnosetherapie schneller wirken als andere Therapien?
Man liest immer wieder, dass die Hypnose als «Kurzzeit-Therapie» angepriesen wird.
Leider löst das bei vielen Menschen die Vorstellung aus, dass sie die «magische-Zaubertherapie-die-jedes-Problem-mit-einem-Schnippen-löst» Therapie ist. Dies ist nicht der Fall.
Hypnosetherapie ist keine Magie, jedoch ist es schon vielen aufgefallen, wie schnell die Hypnosetherapie oftmals Wirkung zeigt. Dies vor allem im Vergleich zu herkömmlicher Psychotherapie.
Warum die Hypnose schnell wirkt, aber nicht in allen Fällen, werde ich hier erklären.
Die meisten Menschen kennen das Bild vom Eisberg, bei dem der grösste Teil unter der Wasseroberfläche sitzt.
Die meisten Menschen wissen auch, dass dies als Symbol für die Beziehung vom bewussten und unbewussten Verstand genutzt wird. Und trotzdem denken die meisten Menschen, dass sie ihre Probleme mit den oberen 10-20% lösen können.
Oft habe ich in meiner Hypnosepraxis schon gehört «Ich weiss was ich tun müsste, aber ich tue es einfach nicht». Dies kommt vor allem vor, wenn der bewusste Verstand etwas möchte, aber das Unbewusste nicht überzeugt ist.
Damit wir also mit allen bewussten und unbewussten Ressourcen an etwas herangehen können, müssen wir auch den Teil unter der Oberfläche mit an Bord holen.
Nun haben wir glücklicherweise die moderne Wissenschaft, die uns gezeigt hat, dass in der hypnotischen Trance die bewussten und unbewussten Teile miteinander zu kommunizieren beginnen. In diesem Zustand ist es also möglich optimal beide Anteile kombiniert anzusprechen und so auf alle Ressourcen zuzugreifen.
Deshalb sollte es z.B. allgemein für jeden Therapeuten ein Ziel sein, seinen Klienten in eine gewisse Trance zu versetzen.
Diese Trancemomente müssen dabei nicht sonderlich lang sein. Und auch nicht mit geschlossenen Augen. Wir kennen diese aus dem Alltag, wenn wir abdriften oder etwas im Inneren angeregt wird. Auch kennen es die meisten, wenn jemand bewegend oder interessant spricht und wir wie absorbiert werden vom Gespräch.
Wir spüren diese Veränderung weil eben in diesen Momenten unser Unbewusstes auch angesprochen wird.
Diese bedeutsamen Momente sind der Grundstein für alle Veränderung.
Und sie sind sehr hypnotisch.
In der Hypnose und der Hypnosetherapie ist es ja unser erklärtes Ziel unsere Klienten in Trance zu bringen. Dabei geht die Hypnosetherapie viel gezielter vor als andere Gesprächstherapien.
Denn in der Hypnose hoffen wir nicht auf bedeutsame, verändernde Momente, wir erzeugen sie.
Dies ist auch der Grund wieso Hypnotherapie oftmals schneller wirkt als andere Therapiemethoden. In der Hypnosetherapie gehen wir direkt an die Quelle sozusagen und labern nicht ewig auf den bewussten Verstand ein, der ja offensichtlich das Problem nicht lösen kann (sonst wäre es ja schon gelöst).
Trotzdem ist es wichtig zu sagen, dass hypnotische Veränderungen auch Zeit und Einsatz benötigen.
Geschichten von erstaunlichen Veränderungen mit Hypnose laden natürlich die Vorstellung ein, dass man sich einfach hinsetzt und vom Hypnosetherapeuten von aussen «repariert» wird. Wie ein Auto beim Ölwechsel. Dies ist jedoch nicht so.
Auch wenn mit dem Nutzen der unbewussten Ressourcen mehr Energie eingesetzt werden kann, ist Hypnosetherapie trotzdem keine Wunderpille. Der alleinige Zugriff auf die besten Werkzeuge ist meistens noch nicht genug. Wir müssen sie auch noch passend einsetzen. Und Veränderung braucht manchmal eine gewisse Zeit.
Wir haben gesagt, das das Nutzen von Trance das Nutzen von bewussten und unbewussten Ressourcen ermöglicht. Meistens sind diese in genügender Menge vorhanden.
Bei gewissen Menschen müssen diese jedoch zuerst aufgebaut werden. Und dies kann oftmals eine gewisse Zeit beanspruchen.
Ausserdem sind viele Probleme nicht nur an einem Ort verankert, sondern es gibt mehrere Punkte im Leben wo es festhängt. Diese alle zu lösen braucht auch seine Zeit.
Ausserdem müssen die Veränderung auch auf einer physischen Ebene im Gehirn passieren. Damit sich etwas neues einspielen kann müssen auch neue Verbindungen im Gehirn gemacht und gefestigt werden. Diese müssen auch stärker sein als die alten Musten.
Aus diesen Gründen braucht auch die Hypnosetherapie manchmal viele Sitzungen für eine wirklich dauerhaft positive Veränderung.
Meistens ist sie jedoch immer noch schneller als andere Methoden, die nicht auf das Nutzen der Trance ausgerichtet sind.
Die Frage, die ich als Hypnosetherapeut sehr oft höre ist: «Wie schnell wirkt Hypnose?». Manchmal kommt die Frage in der Form von «Wie viele Sitzungen brauche ich?». Manchmal in der Form «Sollte die Hypnose gleich nach der Sitzung wirken?». Oder in der Form: «Ich war bei einem Hypnosetherapeuten und die Hypnose wirkt nicht».
Alles in allem herrscht eine grosse Verwirrung über die Wirkung von Hypnose.
Wenn Sie eine schnell wirkende Hypnose erleben möchten, dann empfehle ich Ihnen eine Online Hypnose per Videochat. Diese wirkt schnell und erst noch von zu Hause aus.
Die Hypnose ist generell ein Kommunizieren mit den unbewussten Anteilen des Menschen. Damit diese Kommunikation überhaupt richtig möglich ist, sollte sich der Hypnotisand in einer hypnotischen Trance befinden.
Wenn die Hypnose in der Therapie angewendet wird, hat dies meistens ein Ziel. Dabei werden dem Unbewussten des Klienten Suggestionen (oder Befehle) gegeben, welche es dann umsetzt. Oder auch nicht.
Es gibt also generell zwei Arten der hypnotischen Wirkung:
Die Wirkung der Hypnose im Alltag hängt also davon ab, ob das Unbewusste des Klienten die hypnotischen Suggestionen des Hypnosetherapeuten annimmt oder nicht. Wenn es dies tut zeigt sich die Wirkung der Hypnose in veränderten unbewussten Abläufen.
Diese müssen dem bewussten Verstand des Klienten nicht unbedingt auffallen.
In meiner Erfahrung als Hypnosetherapeut wirkt die Hypnose oftmals unbewusst. Das heisst Klienten erzählen mir, es habe nicht gewirkt, und wenn man genauer nachfragt findet man heraus, dass es eben doch bereits Veränderungen gegeben hat.
Die genaue Antwort auf die Frage wie schnell die Wirkung von Hypnose und Hypnosetherapie einsetzt kann ist wie folgt: Manchmal wirkt sie schnell, manchmal langsam und manchmal etwas dazwischen. Diese Regel stimmt bei fast allen Menschen.
Dazu ein Beispiel: Eine Klientin beklagt sich, dass sie nicht Selbstbewusst sei. Bei genauerem Fragen finden wir heraus, dass sie vor allem bei Konflikten nicht für sich einsteht. Also nutzen wir die Hypnose dazu, dass sie mehr für sich einsteht. Sobald sie dies tut hat sie aber ein schlechtes Gewissen, weil in ihrer Vorstellung Konflikte negativ sind und darum vermieden werden müssen.
Die Moralvorstellungen des bewussten Verstanden blockieren also den Ausdruck eines gesunden Selbstbewusstsein. Dies blockiert somit auch die Wirkung der Hypnose.
Ein weiteres Beispiel wären zwei Raucher. Diese kommen zu einer Online Hypnosetherapie für einen Rauchstopp mit Hypnose.
Der eine raucht 60 Zigaretten am Tag und der andere 20. Man würde also denken, dass der erste mehr Mühe hat mit dem aufhören. Jedoch hat Raucher A absolut genug vom Rauchen und Raucher B möchte aufhören zu rauchen seiner neuen Freundin zuliebe. Er sagt: «wenn es nach mir ginge müsste ich nicht unbedingt aufhören».
Jetzt sieht das schon anders aus mit der erwarteten Wirkung. Denn auch wenn es nicht unbedingt nötig ist, dass der bewusste Verstand überzeugt ist von der Veränderung, hilft es doch sehr. Ausserdem macht Raucher A regelmässig Selbsthypnose (Meditation). Dies hilft natürlich auch bei der Veränderung.
Die Menge an hypnotischer Überzeugungsarbeit, die gebraucht wird um das Unbewusste zu überzeugen bestimmt auch die Zeit bis zum Wirkungseintritt der Hypnose. Schlussendlich war es tatsächlich so, dass Raucher A nur eine Sitzung benötigte für den Rauchstopp, Raucher B jedoch mehrere.
Wie schnell Hypnose wirkt ist also von ganz vielen Aspekten abhängig. Deswegen kann nicht pauschal gesagt werden wie schnell Hypnose wirkt.
Manchmal ist der Wirkungseintritt der Hypnose gleich nach Zurückkommen aus der hypnotischen Trance, manchmal nach 3 Tagen oder manchmal auch nach 3 Monaten. Die Erfahrung sagt mir, dass etwa nach 2 Wochen die maximale Wirkung erreicht wurde.
Wenn bis dahin noch nicht die gewünschte Veränderung passiert ist, braucht es meistens eine weitere Sitzung.
Generell kann man sagen, dass Hypnose bei jedem Menschen wirkt. Manche sind einfach etwas mehr auf Zack als andere. Deswegen ist es nicht möglich zu sagen, dass bei jemandem Hypnose nicht wirkt.
Die Geschwindigkeit der gewünschten Veränderung hängt von so vielen Faktoren ab, dass man nicht pauschal sagen kann, wie lange es dauert. Wie schnell Hypnose wirkt ist auch schwierig vorherzusagen.
Man kann jedoch sagen, dass Dranbleiben sich lohnt.