Die Hypnose hat ein ähnliches Namensproblem wie die Indianer in Amerika. Die Indianer wurden Indianer genannt, weil die Entdecker dachten, sie seinen in Indien. Und die Hypnose wurde nach dem Wort «hypnos» benannt, was «Schlaf» bedeutet.
Aber die Indianer sind nicht aus Indien und die Hypnose ist auch nicht Schlaf.
Diese Namensprobleme haben wahrscheinlich dazu geführt, dass viele Menschen verwirrt sind darüber wie sich Hypnose anfühlt.
Gewisse Klienten meiner Hypnosepraxis sagen mir, sie seien gekommen «um mal die Hypnose auszuprobieren». Da so viel über Hypnose gesagt und geschrieben wird, möchten sie es selber erleben.
Das ist auch meine Empfehlung: Man kann vieles lesen, aber die Hypnose selber zu erleben ist der beste Weg sie zu verstehen.
Oftmals stellt sich die Frage: «Wie merke ich dass ich in Hypnose bin?» und «Wie fühlt sich Hypnose an?».
In meiner Erfahrung entsteht diese Frage vor allem aus einer Vorstellung, wie die Hypnose sich denn anfühlen soll. Die Vorstellungen weichen teilweise sehr stark von der Realität ab.
Wir fangen also bei dieser Frage an:
«In Hypnose sein» heisst meisten «sich in einer hypnotischen Trance befinden. Dabei ist es wichtig zu wissen, dann diese Trance nicht «Schlafen» ist. Das heisst der bewusste Verstand ist meist anwesend.
Die Trance ist etwas zwischen wach und schlafend und kommt auch im alltäglichen Leben vor. Wenn du durch diesen Artikel weisst auf was du achten kannst, wirst du sicher auch in deinem Alltag einige Trancen erkennen. Dabei muss man nicht mal die Augen geschlossen haben wie sogar schon gewisse Studien bewiesen haben.
Was wir wissen ist, dass in der Trance das Unbewusste mehr aktiv ist als im bewussten Zustand. Ansonsten empfinden die meisten die Hypnose als eine Art «Halbschlaf».
Die Tatsache, dass man nicht ohnmächtig ist in der Hypnose, löst meines Wissens nach oftmals die Frage aus, ob es auch «richtige Hypnose» ist. Die Antwort lautet: «Ja, es ist auch richtige Hypnose wenn man bewusst etwas mitbekommt».
Dass «ganz weg sein» ist also kein Indikator für das Bestehen einer Trance oder für ein «In Hypnose sein».
Im Gegenteil, bei gewissen Klienten muss ich eingreifen, wenn sie dazu neigen bei meinen Worten von der Trance ins volle Schlafen zu rutschen.
Die Trance ist also ein Zustand zwischen wach und schlafen, bei dem die Unbewusste Abläufe mehr zur Geltung kommen. Und genau dies lässt uns am besten merken, ob wir in Hypnose sind.
Hast du auch schon mal gezuckt vor dem Einschlafen?
Die meisten Menschen kennen dieses Zucken oder auch das Gefühl als ob sie fallen würden, wenn sie im Bett liegen.
Was die meisten nicht wissen, ist dass es sich dabei um ein sogenanntes Trancephänomen handelt.
Wie wir gesagt haben, ist in der hypnotischen Trance das Unbewusste mehr aktiv. Und diese Aktivität zeigt sich dann eben in solchen Trancephänomenen.
Diese Phänomene nehmen verschiedene Gestalten an. Die meisten kennen wir aus dem Alltag, ohne zu wissen, dass dies ein Hinweis auf erhöhte Unbewusste Aktivität ist. Hier ein paar Beispiele: Es gibt natürlich das erwähnte Zucken(man lässt z.B. etwas fallen), aber auch Amnesie (Vergessen was man gerade sagen oder machen wollte) oder auch Halluzinationen (Tagträume).
Damit nun diese Trancephänomene passieren können, müssen wir in einer gewissen Trance sein. Das Umgekehrte ist nun noch mehr wichtig für die Frage nach dem merken.
Denn wenn wir diese Trancephänomene erleben, heisst das auch dass wir in Trance sind.
Die Antwort auf die Frage: «Wie merke ich ob ich in Trance bin?» lasst sich also beantworten mit «Wenn du Trancephänomene erlebst, dann bist du auch in Trance.»
Du musst also nicht in Ohnmacht fallen oder irgendwie dich völlig anders fühlen, um zu merken, dass du dich in einem andern Zustand befindest. Oftmals genügt ein unbewusstes Zucken eines Fingers, der Mundwinkel oder der Augenbrauen, um zu merken, dass du mit deinem Inneren in Verbindung bist.
Manche Klienten die zu mir nach Zürich kommen für Hypnosetherapie erwarten, dass sie in Ohnmacht fallen werden, wenn ich mit der Hypnose anfange. Wieder andere erwarten, dass sie von ihren Gefühlen übermannt werden oder meinen Worten hilflos ausgeliefert sind.
Auch wenn solche extremen Reaktionen manchmal vorkommen können, bleibt es meistens vergleichsweise harmlos. Und das ist auch gut so.
Die meisten Menschen kennen das tranceähnliche Gefühl, wenn sie am Tagträumen sind. Auch kurz vor dem Erwachen oder dem Einschlafen durchlaufen alle Menschen diese Art von Halbschlaf.
Dies ist das grundsätzliche Gefühl der Hypnotischen Trance. Es wird auch beschrieben als konzentrierte Kreativität oder auch als der sogenannte «Flow-Zustand».
Dieses «in seiner eigenen Mitte» und «im Fluss» sein, erleben die meisten Menschen in der Trance.
Was auch zum Gefühl der Hypnose dazugehört, ist dass gewisse Hemmungen und Blockaden verschwinden. So können die meisten Menschen in der Trance die Dinge so wahrnehmen wie sie sind, anstatt sie so zu verzerren wie sie das gerne hätten. Oftmals macht sich eine innere Ehrlichkeit breit, die es ermöglicht sowohl stark wie auch geschmeidig seinen Empfindungen und inneren Bildern zu folgen.
Wenn man weiss, wie man Hypnose bei sich merkt, dann ist es auch möglich diese Frage zu beantworten. Denn jemand hypnotisiert einem, wenn ihre oder seine Worte diese Empfindungen auslösen. Wenn du also bei dir die Trancephänomene bemerkst, dann ist das ein Hinweis darauf dass die Worte dein Unbewusstes ansprechen.
Bei professionellen Hypnotiseuren finden sich bei der Hypnose auch gewisse hypnotische Sprachmuster, die gedacht sind dafür, das unbewusste zum mitmachen zu animieren. So werden zum Beispiel Sätze nicht ganz fertig gemacht oder nur Substantivierungen gebraucht. Auch die Betonung ändert sich meist, da für das Unbewusste auch der Ton die Musik macht.
Das Hypnotisieren muss keineswegs bewusst passieren. Ich würde sogar sagen, dass die meisten Menschen, die hypnotisch sprechen, das unbewusst tun.
Wer gelernt hat überzeugend zu sprechen, kann auch aus Erfahrung eine ähnliche Sprache entwickelt haben.
Wenn man Hypnose merken möchte, sei es um herauszufinden ob man in Trance ist, oder ob man merken möchte, dass einem jemand hypnotisiert, das wichtigste ist: Achte auf dich selber.
In meiner Erfahrung als Hypnosetherapeut kann ich sagen, dass die meisten Menschen keinen guten Sinn für ihr unbewusstes Geschehen haben.
Wenn du also Hypnose merken möchtest, dann solltest du üben dich selber und was in dir passiert wahrzunehmen.
Diese Frage hat natürlich ein gewisses Streitpotential. Vor allem da ich Co-Trainer bin bei einer der besten Hypnose Ausbildungen in der Schweiz. Klar kann man jetzt denken, dass dies eine ziemlich anmassende Aussage ist und das kann ich auch verstehen, aber möchten wir nicht alle ein Bisschen mehr Selbstbewusstsein?
Um die Frage nach der besten Hypnoseausbildung zu beantworten gäbe es unzählige zusätzlich Fragen die man klären muss. Zum Beispiel wie man messen kann, ob eine Ausbildung gut ist oder besser als eine andere, oder ob es auf diese Fragen überhaupt eine objektive Antwort geben kann.
Um diese schon fast philosophischen Gedanken kurz zu fassen, gehe ich davon aus, dass die beste Hypnose die ist, die am besten wirkt.
Und die beste Hypnose Ausbildung ist also die, die am besten wirksame Hypnose vermitteln kann. Dann müssen wir uns nicht mehr fragen welche Hypnose die beste ist, sondern können uns auf die Wirkung konzentrieren.
Da wir nun herausgefunden haben dass die Hypnose am besten ist, die am besten wirkt, müssen wir nun herausfinden, welche Art der Hypnose die besten Erfolgschancen bringt. Dazu können wir natürlich einen selbsternannten Hypnose-Experten fragen. Oder aber wir schalten unser eigenes Denken ein und kommen selber auf die Lösung.
Denn wer lange genug mit Menschen zu tun gehabt hat, der weiss, dass Menschen unterschiedlich funktionieren. Dass sie verschiedene Weltbilder, Ansichten und Einstellungen haben. Also liegt der Schluss nahe, dass wir die besten Erfolgschancen haben, wenn wir den Hypnotisanden in ihrem eigenen Weltbild begegnen. Dass wir die Worte und Symbole für die Veränderung nutzen, die sie in ihrem eigenen Denken und Fühlen nutzen.
Bei einem sehr rational denkenden Menschen sollten wir nicht unbedingt über die Energien der Seele sprechen und bei einem spirituellen Menschen nicht unbedingt über den inneren Motor.
Das heisst für die bestmögliche Wirkung sollten wir die Hypnose an den jeweiligen Menschen anpassen.
Für unsere Suche nach der besten Hypnoseausbildung heisst das, dass schon mal alle wegfallen, die mit irgendwelchem Ablesen von Skripts o.ä.. arbeiten.
Die Standarthypnose funktioniert beim Standartmenschen und den gibt es nun mal nicht.
Viele Hypnosetherapeuten bieten Hypnosetherapie für verschiedenste Themen an. Ich werde oftmals gefragt, ob man z.B. mangelndes Selbstbewusstsein und eine Alkoholsucht in der gleichen Sitzung behandeln könne.
Ich antworte dann normalerweise «Was diese zwei Themen verbindet sind Sie. Und Sie sind der Fokus meiner Behandlung.»
Diese Ansicht einer Therapie kommt bei den meisten Klienten sehr gut an. Allzu oft wurden sie in der Vergangenheit auf ihre Diagnose reduziert.
Beim Reduzieren müssen wir zwangsläufig gewisse Aspekte ausblenden. Auf diese Weise kann es sein, dass man bei einem Klienten das Wesentliche verpasst.
Deswegen ist es für die wirkungsvollste und somit beste Hypnose wichtig, den Menschen zu behandeln und nicht die Diagnose.
Um so viele Klienten wie möglich optimal abholen zu können braucht es also das Know-How um die Hypnose auf den Klienten zuschneiden zu können. Hypnose nach Mass sozusagen.
Dazu brauchen wir keinen starren Ablauf, sondern ein passendes System.
Dieses sollte die grundlegenden Anteile für positive Veränderungen beibehalten, aber auch ein Rahmen sein für individuelles Abholen des Klienten.
Diese Mischung zwischen Intuition, Wissen und Erfahrung kann man unmöglich in weniger als 10 Tagen lernen.
Im Wettbewerb um den Preis der besten Hypnosetherapie Ausbildung fallen also sowohl alle Kurzausbildungen wie auch alle diagnose-zentrierten Ausbildungen weg.
Die Hypno 1-3 Ausbildungskurse von Dr. Erich Zulauf und Jan Mion. In diesen werden die nötigen Kompetenzen vermittelt um möglichst viele Klienten dort abzuholen wo sie herkommen und sie auf ihren persönlichen Weg des Gelingens zu geleiten.
Zu diesen Kompetenzen gehört natürlich das Wissen über die Funktionsweise des Unbewussten und der Hypnose aber auch das trainieren der Intuition. Diese Kombination macht es möglich individuelle hypnotherapeutische Behandlungen zu kreieren und dabei auch eigene Erfahrungen einfliessen zu lassen.
So lernen Sie die optimal wirkende Hypnose zu gestalten um selber bestmöglich sich und andere zu hypnotisieren.
Ich habe einleitend gesagt, dass ich Co-Trainer bei der besten Hypnose Ausbildung bin. Und nun wenn Sie bis zum Ende dieses Artikels gelesen haben, können Sie selbst entscheiden, warum das wahrscheinlich stimmt.
Hier geht es zur Anmeldung: Hypnose Ausbildung
In den Köpfen vieler Menschen wird die Hypnose in Verbindung gebracht mit Manipulation, unterschwelliger Beeinflussung und ähnlichem. Ausserdem denken viele Menschen, dass Hypnose irgendwie etwas Übernatürliches an sich hat. Sogar mit dem Teufel wurde die Hypnose schon in Verbindung gebracht. Aber kann Hypnose gefährlich sein?
Gerade wenn man immer öfters hört, was für grossartige Erfolge mit der Hypnose erzielt werden, sogar auf körperlicher Ebene. Und was eine gewisse Mächtigkeit mit sich bringt kann manchmal auch Gefahren bergen. Wer diese Bilder im Kopf hat, wenn er oder sie an Hypnose denkt, kann sich schnell mal fragen: «Ist Hypnose gefährlich?»
Die Antwort auf diese Frage werde ich dir in diesem Artikel geben.
Soviel vorweg: Hypnose ist nicht gefährlich, wenn sie richtig angewendet wird. Ich gebe auch zwei Beispiele wie die Hypnose falsch verwendet werden kann. Leider sind nicht alle Hypnosetherapeuten sehr gut ausgebildet. Deshalb ist es auch wichtig die möglichen Gefahren der Hypnose zu kennen, wenn man Hypnose als Therapie nutzen möchte.
Da ein grosser Teil der Frage ob Hypnose gefährlich ist, hängt mit der Frage zusammen was Hypnose eigentlich ist. Beginnen wir also mit einer Kurzfassung dazu:
Diese Frage beschäftigt nicht nur Leute die sich für die Gefahren der Hypnose interessieren oder sich neu mit der Hypnose auseinandersetzen. Auch Forscher und Praktizierende haben unterschiedliche Antworten auf diese Frage.
Manche meinen mit dem Wort «Hypnose» den hypnotischen Zustand, also die hypnotische Trance. Andere meinen mit Hypnose den Vorgang des «Hypnotisierens», also den Weg in die hypnotische Trance.
Die für mich passendste, breite Definition von Hypnose ist die: Hypnose ist alles was mit dem Unbewussten kommuniziert.
Jeder Mensch hat sehr viele unbewusste Anteile. Diese sind zu jeder Zeit aktiv und nehmen unsere Umgebung wahr, filtern die Informationen und reagieren auch darauf. Dazu gehört z.B. der Herzschlag oder die Körpertemperatur. Diese Vorgänge passieren aber nicht, wie viele meinen, unabhängig.
Wenn man sich z.B. etwas Peinliches vorstellt, und dann rot wird bei der Vorstellung, hat man mit den Gedanken auf etwas körperliches Einfluss genommen. Die Zusammenfassung der unbewussten Anteile, die Ansprechperson bei Hypnose sozusagen, nennen wir das Unbewusste.
Manche möchten die Hypnose für die Show nutzen. Andere möchten sie therapeutisch anwenden. Das Unbewusste anzusprechen und passend abzuholen ist aber so oder so der Hauptbestandteil der Hypnose.
Nun kann logischerweise alles hypnotisch wirken, was von den menschlichen Sinnen wahrgenommen wird. Wenn die Luft kalt ist und wir erschaudern, ist das in der breiten Definition auch Hypnose. Die Umwelt birgt natürlich ihre eigenen Gefahren, deshalb reduziere ich für die Überschaubarkeit dieses Artikels, die Hypnose aber auf alles was Menschen mit ihren Worten machen können.
Wir wissen nun also, dass mit Hypnose das Ansprechen des Unbewussten möglich ist und dadurch auch auf gewisse Weise die Beeinflussung davon. Die Frage ist nun was denn das Unbewusste kann und zu was es sich überreden lässt.
Grundsätzlich bestimmt das Unbewusste über fast alle Körperfunktionen. Denn wer sorgt schon bewusst für einen passenden Blutdruck oder das aussenden von Immunzellen? Das heisst wenn wir das Unbewusste beeinflussen können mit Hypnose, sollten wir theoretisch auch all dies hypnotisch beeinflussen können?
In Theorie ja, aber in der Praxis sieht es nicht ganz so klar aus.
Denn vielleicht können wir das Ganze zu einen gewissen Teil beeinflussen, aber wir können es nie komplett steuern.
Als Beispiel können wir den Herzschlag nehmen: Wir können ihn vielleicht verlangsamen mit den passenden Worten. Dies passiert zum Beispiel wenn sich jemand beruhigt oder der Stress reduziert wird. Aber wir können dem Herz nicht den Befehl geben aufhören zu schlagen.
Fast jeder Ablauf im Körper wird von verschiedenen Faktoren reguliert. Diese können nicht alle direkt beeinflusst werden. Das Hauptziel des Unbewussten ist das Überleben. Wenn die Suggestion des Hypnotiseurs dem widerspricht, wird sie einfach ignoriert.
Viele Missverständnisse um die Hypnose passieren auf dieser Ebene. Denn in der hypnotischen Trance ist zwar das Unbewusste mehr aktiv und mehr offen für Suggestionen, aber es lässt sich trotzdem nicht einfach alles ein-schwatzen.
Das beantwortet auch teilweise die Frage: «Macht Hypnose willenlos?». Denn der Wille des bewussten Verstandes wird vielleicht mehr ignoriert in der hypnotischen Trance (z.B. unbewegliche Arme/Beine oder unbewusstes Zucken). Aber trotzdem werden unpassende Suggestionen herausgefiltert.
Das Unbewusst möchte also grundsätzlich, dass es uns gut geht. Wir können also sagen der Selbstschutz des Unbewussten beschützt uns vor vielen Hypnose Gefahren.
Ein falsches Verständnis der möglichen Risiken und Nebenwirkungen der Hypnose kann zu falschen Vorstellungen über ihre Sicherheit und Wirksamkeit führen.
Hier sind einige wichtige Punkte zu beachten:
Es ist zu beachten, dass Hypnose für Personen mit schweren psychischen Störungen möglicherweise nicht geeignet oder sicher ist. Wenn bei Ihnen eine schwere psychische Erkrankung vorliegt, sollten Sie dies unbedingt mit Ihrem Therapeuten besprechen, bevor Sie sich einer Hypnosebehandlung unterziehen. Gerade wenn Sie sehr traumatische Erlebnisse in Ihrer Vergangenheit hatte, ist es sehr wichtig dies Ihrem Hypnosetherapeuten im Vornherein mitzuteilen.
Ausserdem ist es ratsam zu prüfen, ob Ihre Versicherung Hypnose als Behandlungsoption abdeckt, denn die meisten Versicherungen übernehmen die Kosten für Hypnosetherapie nicht.
Wenn Sie über die Risiken und Nebenwirkungen der Hypnose gut informiert sind, können Sie eine fundierte Entscheidung über ihre Anwendung im Rahmen Ihres Behandlungsplans treffen.
Einfach zu sagen, dass die Hypnose 100% ungefährlich ist, würde so nicht stimmen. Wie mit jedem mächtigen Werkzeug ist die Hauptgefahr der Benutzerfehler.
Grundsätzlich haben wir wie gesagt viele Filter die uns vor negativen Einflüssen schützen, aber manchmal geht da halt etwas durch. Gerade in der medizinischen Hypnose ist mehr Vorsicht geboten.
So ein Beispiel hatte ich mal bei mir in der Praxis. Es war eine Frau die war vorher bei einem «Hypnosetherapeuten» zur Rauchentwöhnung. Dieser hat dann ihrem Unbewussten Suggestionen gegeben, dass Rauch ganz eklig sei. Die Abneigung gegen Rauch ist ja plausibel. Der Typ hat das dann genutzt um es so zu verknüpfen, dass ihr jedes Mal schlecht werden soll, wenn sie Rauch riecht.
Dies hatte dann die gewünschte Wirkung, jedes Mal wenn sie geraucht hatte, wurde ihr schlecht. Also Ziel erreicht, sie musste aufhören zu rauchen.
Der wachsame Leser wird nun wahrscheinlich schon der Gefahr auf der Spur sein; denn Rauch gibt es nicht nur von der Zigarette. Nun wurde also meiner Klientin jedes Mal schlecht, wenn jemand anderes sich eine Zigarette angezündet hat. Oder wenn ihr Nachbar seinen Grill angefeuert hat. Oder wenn ein Auto zu starkes Abgas hatte.
Der Auslöser für ihren Besuch bei mir war nun, dass sie fast in einem Hausbrand gestorben wäre. Denn als sich der Rauch vom Brand in ihrer Wohnung anfing auszubreiten, wurde die unsinnige Suggestion aktiviert. Diese verursachte dann eine derartige Übelkeit, dass sie es kaum aus dem Haus schaffte. Am Schluss haben die Feuerwehrleute sie dann vollgekotzt aus dem Haus getragen. Zu mir kam sie, um diese Verknüpfung zu lösen, was wir dann mit Erfolg gemacht haben. Das Rauchen haben wir natürlich dann auf sinnvolle Art und Weise behandelt.
Dieses Beispiel zeigt, wie die Hypnose Gefahren bergen kann, bei unsachgemässer Anwendung. Es zeigt wie wichtig eine gute, fundierte Hypnose Ausbildung ist. Die Betonung liegt dabei auf dem Wort «Hypnose» wie das nächste Beispiel zeigt.
Das zweite Beispiel wurde als Study-by-One bzw. als Erfahrungsbericht veröffentlicht. Die Protagonisten sind Ärzte, die anderen Ärzten die Wirkung von Hypnose bei der Schmerzbehandlung zeigen wollten. Dabei folgten sie anscheinend einem standardisierten Ablauf.
Bei diesem wird dem Hypnotisanden die Wirkung vom Schmerzmittel Novocain suggeriert. Dieses wird vor allem bei Zahnärzten genutzt und das taube Gefühl ist vielen bekannt. Nun wurde jedoch in diesem standardisierten Ablauf der Klient nicht gefragt, ob er oder sie allergisch auf Novocain sei.
Die reine Suggestion des Medikamentes löste nun aber eine allergische Reaktion aus. Es war glücklicherweise nur ein Anschwellen der Backe, die durch eine Gegensuggestion wieder beendet werden konnte.
Diese Geschichte zeigt uns, dass unsachgemässer Umgang mit der Hypnose zu schwerwiegenden Folgen führen kann. Und dieser Fehler konnte auch einem Arzt unterlaufen. Glücklicherweise konnte er seinen Schaden wieder beheben, sonst hätte es zu grösseren Problemen führen können.
Wir sehen also wie wichtig eine Hypnose-basierte Ausbildung ist bei der Ausübung. Ein Medizinstudium und drei Tage Weiterbildung zur Hypnose gegen Schmerzen können so eben Gefahren mit sich bringen.
Dies gilt auch allgemein für die Hypnose mit standardisierten Abläufen, welche oft in Kurzausbildungen eingesetzt werden. Wenn diese nicht dem Individuum angepasst werden, kann dies auch in gewissen Fällen zu Problemen führen.
In der Hypnose nutzen wir wie gesagt die Trance. Für die meisten Menschen ist dies ein angenehmer und entspannter Zustand von kreativer Konzentration.
In gewissen Fällen ist dies jedoch nicht so.
Vorsicht geboten ist vor allem bei Menschen mit Schizophrenie. Wenn Menschen mit solchen Veranlagungen unpassend abgeholt werden (z.B. Suggestionen von «du gehst jetzt tiefer und tiefer»), dann kann dies sogar Schübe auslösen. Weil jemand der schizophren ist oder schizophrene Züge hat, sowieso schon zu stark in seiner oder ihrer «Trance» steckt, sollte man sie in solchen Fällen besser rausholen.
Andere Beispiele von unpassenden Trancen ist die unsachgemässe Hypnose von Opfern von traumatischen Erlebnissen. Gewisse Menschen die Traumatisches erlebt haben, gehen sofort mental in diese Situation, wenn sie in die hypnotische Trance geführt werden.
In solchen Fällen ist auch das hypnotische Feingefühl vom Hypnosetherapeuten gefragt. Falls dieses nicht genügend ausgeprägt ist, besteht die Gefahr, dass alte Wunden wieder voll aufgerissen werden. So hatte ich auch schon Klienten, die völlig durcheinander waren nach einer Hypnosesitzung bei einer anderen Person und sie wurden in diesem Zustand einfach nach Hause geschickt. Hier ist es nicht direkt körperlich gefährlich aber die Sicherheit im Alltag ist trotzdem nicht gegeben. In solchen Fällen sollte so schnell wie möglich jemand aufgesucht werden, der einem wieder aus dem Loch herausholt.

Zusammenfassend können wir also sagen: Die Hypnose ist nicht gefährlich, wenn der Anwender weiss was er tut. Durch die grossartigen Möglichkeiten die uns die Hypnose gibt, können in sehr seltenen Fällen auch grossartige Dummheiten damit gemacht werden.
Falls Sie auf der Suche sind nach einem Hypnosetherapeuten, ist es also umso wichtiger darauf zu schauen, dass er genügend ausgebildet wurde und dass er bei schweren Themen genug Erfahrung hat.
Wenn Sie aber zu einem gut ausgebildeten und erfahrenen Hypnosetherapeuten gehen, dann ist die Hypnose sicherer als viele andere herkömmliche Behandlungsmethoden. Die grossartige Wirkung der Hypnose kombiniert mit der grossen Sicherheit macht die Hypnosetherapie zur idealen Behandlungsmethode für fast alle Beschwerden.
Die Möglichkeiten der Hypnose sind weitreichend und vielfältig. Wir können damit, mindestens theoretisch, alles beeinflussen, was unbewusst gesteueret wird. Also ist es um so wichtiger zu wissen, wo die Grenzen der Möglichkeiten sind in der Welt der Hypnose.
Es gibt teilweise sehr abenteuerliche Vorstellungen davon was mit Hypnose möglich ist. Gerade in der Hypnosetherapie sind oft Erwartungen vorhanden, die nicht mit der Realität übereinstimmen.
Also, was genau kann Hypnose nicht tun?

Auch wenn wir mit Hypnose das Selbstbewusstsein stärken können und auch Ängste und Depressionen auflösen können, ist es doch nciht möglich eine komplette Veränderung des eigenen Charakters zu bewirken. Dies heisst nicht, dass wir uns nicht tiefgründig verändern können, sondern dass dies in Balance geschieht.
Wenn jemand z.B. zur Behandlung von Traurigkeit und Niedergeschlagenheit die Hypnose nutzt, dann heisst dies nicht, dass diese Person nie mehr traurig oder niedergeschlagen sein wird. Aber wir geben die Möglichkeit die Gefühle in Balance zu bringen, sodass die negativen nicht Überhand nehmen.
Dies ist vor allem wichtig zu wissen, da viele Menschen sich sehr einseitig in "gute" und "schlechte" Teile des Selbst aufteilen und dann die Hypnose aufsuchen mit dem unmöglichen Wunsche "das schlechte weg zu machen". Es gibt viele Leute in der Hypnose, die von "umprogrammieren" sprechen. Dies ist jedoch nicht so möglich und führt zwangsläufig zu Enttäuschung.
Jeder Mensch hat sehr viel mehr Potential in sich, als er nutzt und dies zu erreichen genügt und ist nur in Kombination mit möglich. So kann der Starke auch sanft sein, der Introvertierte auch aus sich herauskommen und der Ängstliche auch mutig sein. Aber halt eben nicht nur.
Vielfach wird die Hypnose dargestellt als ein Werkzeug, dass Erinnerungen wie ein Film abspielen kann oder auch unliebsame Erinnerungen rausschneiden kann. Natürlich sind die Hypermnesie und die Amnesie bekannte Trancephänomene, aber unser Gedächnis ist nicht so klar wie man das oft denkt.
Man kann die Hypnose nutzen um sich an gewisse Dinge zu erinnern, dies geschieht jedoch oft nicht direkt. Die meisten Menschen haben kein photografisches Gedächnis und die, die eins haben brauchen meist keine Hypnose um sich zu erinnern.
So ist die Förderung der Erinnerung eher eine erhöhen der Wahrscheinlichkeit und ein Lenken des Fokus, als ein Anschauen von einem Film.
Ausserdem haben wir die Gefahr von falschen Erinnerungen. Denn in der hypnotischen Trance wird auch die Suggestibilität erhöht und dadurch ist es möglich sich an Sachen zu erinnern, die gar nicht stattgefunden haben.
Auch das Löschen von unliebsamen Erinnerungne ist nicht so einfach möglich. Gerade wenn Menschen Liebeskummer haben, fragen sie sich oft ob sie einfach mit der Hypnose jemanden vergessen können. Dies ist jedoch nciht so einfach möglich. Denn je emotional bedeutsamer etwas gewesen ist desto schwieriger wird ein Vergessen. Meist ist hier die Reduktion des Einflusses der Erinnerungen die erfolgreichere Herangehensweise.

Wir können mit der Hypnose die Selbstheilungskräfte stärken, Verwirrungen im Immunsystem lösen, wie z.B. bei zur Behandlung von Autoimmunkrankheiten oder Allergien. Dies ist jedoch nicht wie das Einnehmen einer Tablette oder Umlegen eines Schalters. Diese Veränderungen brauchen Zeit und sind auch nicht immer garantiert. Unsere Psyche ist ein System, dass sich selber in Balance hält.
Auch wenn die Hypnose postive Veränderung in vielen Bereichen überhaupt erst möglich macht, brauchen sie trotzdem Zeit und Energie.
Hier sind vier Dinge, die Hypnose in Bezug auf die Heilung schwerer Krankheiten nicht kann:
Die älteste Darstellungen der Hypnose haben fast immer etwas mit Gedankenkontrolle zu tun. Dies ist hauptsächlich so, weil man früher den Einfluss des Unbewussten nicht komplett verstanden hat.
So gibt man in der hypnotischen Trance nicht die Kontrolle an den Hypnotiseur ab, sondern an das eigene Unbewusste. Dies kann sich für manche wie Fremdsteuerung anfühlen. Dies ist es jedoch nicht, es wird nur die Kontrolle des bewussten Verstandes reduziert.
Das Bild des willenlos Hypnotisierten ist nur dann halbwegs korrekt, wenn jemand wirklich kein Meinung zu etwas hat. Denn bei keinen oder schwachen Meinungen lassen sich Menschen generell gerne überzeugen. Und mit Hypnose ist dies natürlich noch überzeugender.
Wir können mit Hypnose Coaching und Therapie Menschen an die Limits ihres Potentials bringen. Aber nicht darüber hinaus. Die Limitationen der eigenen Biologie gelten auch in der hypnotischen Trance noch.
Die Vorstellung, dass Hypnose zu übernatürlichen Kräften oder Magie führt wird zwar immer weniger, aber sie ist durchaus noch vorhanden.
Es braucht für alle Verbesserungen Training und auch wenn die Hypnose dies effizienter machen kann, kann sie es doch nicht ersetzen.
Auch heute noch wird oft im Internet gesucht, ob die Hypnose den Tod herbeiführen kann. Dies ist nicht möglich. Wir können zwar auf tiefer Ebene EInfluss nehmen in der Hypnose, wir können jedoch nciht dem Herz befehlen aufhören zu schlagen.
Die Hypnose bringt uns näher zu unserer eigenen Natur, nciht davon weg. Und unser Unbewusstes ist damit beschäftigt uns am leben zu halten und so können wir es nicht vom Gegenteil überzeugen.
Die Lebenserhaltenden Funktionen, wie Atmen und Herzschlag können zwar beeinflusst werden, wie z.B. eine Senkung des Blutdrucks, jedoch nicht in lebensgefährdende Bereiche.
Eine andere weit verbreitete Meinung besteht darin, dass die Hypnosetherapie sofort wirkt. Nicht nur in der Form, dass eine Sitzung für alle Probleme reichen würde, sondern es wird auch geglaubt, dass sofort nach der Trance die maximale Wirkung erzielt ist.
Wenn das Unbewusste schon alles bereit hatte um etwas zu verändern, also wenn schon eine gewisse Vorarbeit geleistet wurde, dann kann es gut sein, dass die Hypnose schnell wirkt.
Jedoch ist es meistens so, dass die hypnotischen Veränderungen eine gewisse Zeit brauchen um sich im Alltag zu integrieren.
Schon nur physisch müssen sich neue Verbindungen im Gehirn bilden und schon nur das alleine braucht Zeit. Ausserdem ist dies abhängig von vielen verschiedenen Faktoren. Wenn noch keine Bereitschaft besteht etwas zu ändern, dann geht es logischerweise länger.
Mehr dazu bei Wie schnell wirkt Hypnose?
«Ich bin nicht hier um über mich zu sprechen, ich bin hier um abzunehmen.» dieser Satz von einer Klientin wird für immer das Symbol sein für Missverständnisse über Hypnose.
Aufgrund ihrer Recherche im Internet dachte sie, dass sie gar nichts in Ihrem Leben verändern müsse, sondern dass die Hypnose einfach wie eine Wunderpille sie schlank machen würde.
Dem ist natürlich nicht so.
Ein Problem oder ein Thema besteht nie im luftleeren Raum. Wenn wir uns den Aufbau unseres Gehirns vorstellen, dann wissen wir, dass alles miteinander vernetzt ist. Das heisst wenn wir etwas ändern, verändert sich auch anderes. Und wenn wir ein Problem ändern wollen, dann müssen wir auch bereit sein das zu verändern, was damit verbunden ist.
Nur wenn wir eine ganzheitliche Ansicht pflegen, können wir dauerhafte positive Veränderungen erreichen.
Temporäre hypnotische Symptomverdrängung wirkt dann eben meistens nicht dauerhaft.
Vielfach liest man, dass Hypnose einem nicht dazu bringen kann Dinge zu tun, die man nciht möchte. Das ist Blödsinn. Hypnose kann absolut dazu genutzt werden Dinge zu tun, die man nicht möchte. Der eigene Wille ist wie das Gedächnis bei den meisten Menschen sehr formbar. Sonst würden nicht so viele Menschen Dinge tun die sich selber schaden.
Wenn man mit (hypnotischer) Werbung dazu bringen kann zu trinken oder zu rauchen oder Kredite aufzunehmen um Zeug zu kaufen, das man nicht braucht, dann ist das mit intensiver Hypnose sicher auch möglich.
Dies ist anders als das oben genannte "Die Kontrolle über den Geist zu übernehmen", weil derart fremdbeeinflusste Menschen denken, das sie das selber wollen.
Genau so ist es auch mit dem "Man kann niemanden hypnotisieren jemanden zu töten." Doch, das ist absolut möglich, jedoch nicht bei allen Menschen. Wenn man es bei genug vielen Menschen versucht, dann findet man sicher welche, die sich dazu überreden lassen. Denn wer denkt, dass Menschen Mord komplett abgeneigt sind, der sollte sich in die Geschichte der Menschheit einlesen. Meistens sind solche Anwendungen eher aufgrund von Selbsterhaltung als auf Grund von moralischen Vorstellungen. Denn extremes Verhalten führt auch zu grossen Konsequenzen.
Abschliessend lässt sich sagen, dass Hypnose ein mächtiges Werkzeug ist, das Menschen dabei helfen kann, negative Gewohnheiten zu überwinden und positive Ergebnisse zu erzielen. Allerdings hat sie auch ihre Grenzen.
Hypnose kann nicht die Persönlichkeit einer Person komplett verändern, Krankheiten sofort heilen, das Gedächnis wie einen Film behandeln, den Geist kontrollieren oder besondere Kräfte verleihen.
Es ist wichtig, realistische Erwartungen zu haben und sich mit einem Hypnosefachmann über die eigenen Hoffnungen auszutauschen. Wenn sie zu den Möglichkeiten der Hypnose Fragen haben, können Sie mich gerne kontaktieren: Kontakt
Die Frage, die ich als Hypnosetherapeut sehr oft höre ist: «Wie schnell wirkt Hypnose?». Manchmal kommt die Frage in der Form von «Wie viele Sitzungen brauche ich?». Manchmal in der Form «Sollte die Hypnose gleich nach der Sitzung wirken?». Oder in der Form: «Ich war bei einem Hypnosetherapeuten und die Hypnose wirkt nicht».
Alles in allem herrscht eine grosse Verwirrung über die Wirkung von Hypnose.
Wenn Sie eine schnell wirkende Hypnose erleben möchten, dann empfehle ich Ihnen eine Online Hypnose per Videochat. Diese wirkt schnell und erst noch von zu Hause aus.
Die Hypnose ist generell ein Kommunizieren mit den unbewussten Anteilen des Menschen. Damit diese Kommunikation überhaupt richtig möglich ist, sollte sich der Hypnotisand in einer hypnotischen Trance befinden.
Wenn die Hypnose in der Therapie angewendet wird, hat dies meistens ein Ziel. Dabei werden dem Unbewussten des Klienten Suggestionen (oder Befehle) gegeben, welche es dann umsetzt. Oder auch nicht.
Es gibt also generell zwei Arten der hypnotischen Wirkung:
Die Wirkung der Hypnose im Alltag hängt also davon ab, ob das Unbewusste des Klienten die hypnotischen Suggestionen des Hypnosetherapeuten annimmt oder nicht. Wenn es dies tut zeigt sich die Wirkung der Hypnose in veränderten unbewussten Abläufen.
Diese müssen dem bewussten Verstand des Klienten nicht unbedingt auffallen.
In meiner Erfahrung als Hypnosetherapeut wirkt die Hypnose oftmals unbewusst. Das heisst Klienten erzählen mir, es habe nicht gewirkt, und wenn man genauer nachfragt findet man heraus, dass es eben doch bereits Veränderungen gegeben hat.
Die genaue Antwort auf die Frage wie schnell die Wirkung von Hypnose und Hypnosetherapie einsetzt kann ist wie folgt: Manchmal wirkt sie schnell, manchmal langsam und manchmal etwas dazwischen. Diese Regel stimmt bei fast allen Menschen.
Dazu ein Beispiel: Eine Klientin beklagt sich, dass sie nicht Selbstbewusst sei. Bei genauerem Fragen finden wir heraus, dass sie vor allem bei Konflikten nicht für sich einsteht. Also nutzen wir die Hypnose dazu, dass sie mehr für sich einsteht. Sobald sie dies tut hat sie aber ein schlechtes Gewissen, weil in ihrer Vorstellung Konflikte negativ sind und darum vermieden werden müssen.
Die Moralvorstellungen des bewussten Verstanden blockieren also den Ausdruck eines gesunden Selbstbewusstsein. Dies blockiert somit auch die Wirkung der Hypnose.
Ein weiteres Beispiel wären zwei Raucher. Diese kommen zu einer Online Hypnosetherapie für einen Rauchstopp mit Hypnose.
Der eine raucht 60 Zigaretten am Tag und der andere 20. Man würde also denken, dass der erste mehr Mühe hat mit dem aufhören. Jedoch hat Raucher A absolut genug vom Rauchen und Raucher B möchte aufhören zu rauchen seiner neuen Freundin zuliebe. Er sagt: «wenn es nach mir ginge müsste ich nicht unbedingt aufhören».
Jetzt sieht das schon anders aus mit der erwarteten Wirkung. Denn auch wenn es nicht unbedingt nötig ist, dass der bewusste Verstand überzeugt ist von der Veränderung, hilft es doch sehr. Ausserdem macht Raucher A regelmässig Selbsthypnose (Meditation). Dies hilft natürlich auch bei der Veränderung.
Die Menge an hypnotischer Überzeugungsarbeit, die gebraucht wird um das Unbewusste zu überzeugen bestimmt auch die Zeit bis zum Wirkungseintritt der Hypnose. Schlussendlich war es tatsächlich so, dass Raucher A nur eine Sitzung benötigte für den Rauchstopp, Raucher B jedoch mehrere.
Wie schnell Hypnose wirkt ist also von ganz vielen Aspekten abhängig. Deswegen kann nicht pauschal gesagt werden wie schnell Hypnose wirkt.
Manchmal ist der Wirkungseintritt der Hypnose gleich nach Zurückkommen aus der hypnotischen Trance, manchmal nach 3 Tagen oder manchmal auch nach 3 Monaten. Die Erfahrung sagt mir, dass etwa nach 2 Wochen die maximale Wirkung erreicht wurde.
Wenn bis dahin noch nicht die gewünschte Veränderung passiert ist, braucht es meistens eine weitere Sitzung.
Generell kann man sagen, dass Hypnose bei jedem Menschen wirkt. Manche sind einfach etwas mehr auf Zack als andere. Deswegen ist es nicht möglich zu sagen, dass bei jemandem Hypnose nicht wirkt.
Die Geschwindigkeit der gewünschten Veränderung hängt von so vielen Faktoren ab, dass man nicht pauschal sagen kann, wie lange es dauert. Wie schnell Hypnose wirkt ist auch schwierig vorherzusagen.
Man kann jedoch sagen, dass Dranbleiben sich lohnt.
Die kurze Antwort ist «Ja, die Hypnose funktioniert wirklich». Die lange Antwort ist: «Ja, die Hypnose funktioniert, aber wahrscheinlich nicht so wie du denkst.»
In meiner langjährigen Erfahrung als Hypnosetherapeut in Zürich, habe ich bereits vielen Menschen die Hypnose und ihre Wirkung erklärt.
Die meisten Menschen haben eine Vorstellung, was Hypnose ist. Und bei den meisten Menschen ist diese Vorstellung fernab der Realität.
Wenn du dich fragst: «Hypnose, geht das wirklich?», dann müssten wir zuerst klären, was du mit «geht das wirklich?» meinst.
Denn wenn du die Vorstellung hast, dass Hypnose so funktioniert, dass der Hypnotiseur mit den Fingern schnippt und seine Hypnotisanden in Ohnmacht fallen und willenlos seinen Befehlen gehorchen, dann ist die Antwort: «Ja, das geht».
Dieses bringt jedoch ein grosses «Aber» mit sich.
Denn diese Form der Bühnenhypnose funktioniert zwar, aber bei weitem nicht bei allen Menschen.
Du kannst dir das so vorstellen: Man liest immer wieder von Menschen die in einen See oder eine Treppe runter gefahren sind, weil ihnen das Navigationsgerät es so gesagt hat.
Nun wenn man solchen Menschen befiehlt, in Ohnmacht zu fallen, dann würden sie es wahrscheinlich tun. Weder das Navigationsgerät noch den Hypnotiseur müssen dafür sonderlich fähige Hypnotiseure sein.
Da jeder Mensch die Möglichkeit hat in Trance zu gehen sollte die Frage nicht «Wirkt Hypnose?» sondern «Welche Hypnose wirkt bei mir?».

Wenn du dich vor allem gefragt hast, ob die Hypnose bei dir funktioniert, dann ist die Antwort auch «Ja». Jedoch meistens nicht wie oben beschrieben.
Damit du wissen kannst ob du hypnotisierbar bist, musst du dir die Frage stellen, ob du jemals geschlafen hast in deinem Leben.
Wenn du diese Frage mit Ja beantworten kannst, dann bist du hypnotisierbar. Denn kurz bevor du einschläfst und kurz bevor du erwachst durchläufst du jeden Tag den hypnotischen Zustand.
Die meisten nennen das so etwas wie «Halbschlaf» oder ähnliches. Dieser Zustand entspricht dem Zustand der hypnotischen Trance.
Das heisst, wenn du schon einmal geschlafen hast in deinem Leben, hast du den Beweis dafür, dass du diesen Zustand erreichen kannst.
Die wichtigere Frage ist also «Wie funktioniert Hypnose bei mir?»
Diese Frage kannst du besser beantworten als ich. Viele beschreiben den hypnotischen Flow-Zustand zum Beispiel wenn sie Musik hören. Oder wenn sie Sport machen. Oder wenn sie Tagträumen.
So ähnlich diese Trance ist, so unterschiedlich sind die Wege in diese Trance.
Von all den möglichen Wegen in die Trance zu gehen ist der direkteste die Hypnose.
Als Hypnotiseure und Hypnosetherapeuten hoffen wir nicht darauf, dass die Trance entsteht, sondern wir leiten den Hypnotisanten hinein.
Je fähiger der Hypnotiseur, desto mehr holt er oder sie die Menschen in ihrem persönlichen Erleben ab. Manche gehen eher in Trance wenn mit Geschichten, andere mit Verwirrung und wieder andere kann man einfach einladen.
Je passender die Induktion, desto besser funktioniert auch die Hypnose.
Wenn du bereits Hypnose «probiert» hast und sie nicht funktioniert hat und du jetzt traurig bist weil du denkst «Hypnose funktioniert bei mir nicht» dann kann ich dich trösten: Hypnose funktioniert auch bei dir, jedoch hast du noch nicht die richtige Form gefunden.
Leider gibt es immer noch viele Hypnotiseure und Hypnosetherapeuten, die noch nicht moderne Hypnose gelernt haben.
Deshalb setzen viele noch auf Befehle wie «Schlaf!» oder ähnliche veraltete Methoden. Wenn du eine solche «Hypnose ohne Wirkung» erlebt hast, oder ein solches Erlebnis gar nicht erst haben möchtest, empfehle ich dir einen Hypnosetherapeuten, der moderne Hypnose gelernt hat.
Zum Beispiel in der Hypnose Ausbildung «Hypnose von Grund auf» mit dem Diplom EZC.
Ein modern ausgebildeter Hypnosetherapeut wird dir helfen deinen Weg in die hypnotische Trance zu finden.
Mehr und mehr Menschen merken, dass ihr Ich nicht nur aus ihrem bewussten Verstand besteht. Kurse für Meditation oder Achtsamkeit boomen.
Auch entdecken immer mehr die Hypnose für sich. Auch wenn du nicht als Hypnosetherapeut arbeiten möchtest, kann es sich auch für dich lohnen, Hypnose zu lernen.
In meiner Hypnosepraxis in Zürich erzählen mir meine Klienten immer wieder, wie sehr sich ihr Leben positiv verbessert hat, seit sie mit ihrem Unbewussten in Kontakt sind.
Da unser Unbewusstes in allen Bereichen unseres Lebens mitwirkt, können hypnotische Fähigkeiten auch fast überall eingesetzt werden. Man kann also überrascht sein, wie vielseitig die Hypnose einsetzbar ist.
Um vielleicht auch dich zu überzeugen, dich mit der Hypnose zu befassen gebe ich dir hier 10 Gründe warum du Hypnose lernen solltest:
Eine wirkungsvolle Hypnose kann uns in den Zustand der besten Leistung versetzen. Dieser vereint fast alle erfolgreichen Menschen. Ob Künstler, Sportler, Musiker oder erfolgreiche Geschäftsleute: Wer sich selber in den Zustand der optimalen Leistung versetzen kann, der kann auch maximal erfolgreich sein. Und zwar in genau den Momenten, in denen es drauf ankommt.
Wenn du also beruflich oder im Privaten (noch) mehr Erfolg haben möchtest, dann solltest du Hypnose lernen.
Die meisten Menschen wissen, dass viel mehr in ihnen schlummert als sie direkt nutzen. Sehr viele Ressourcen sind jedoch für den bewussten Verstand nicht direkt zugänglich. Hypnose macht es möglich auch auf unbewusste Ressourcen zurückgreifen zu können. In hypnotischer Trance ist es also möglich die Schatztruhe an Ressourcen finden, die sonst in den Tiefen verborgen bliebe.
Wenn du also auch dein volles Potential ausschöpfen möchtest, kann eine Hypnoseausbildung der richtige Weg sein.
In guten Hypnoseausbildungen lernt man auch sehr viel über sich selber. Durch das üben der eigenen Trancefähigkeiten ist es auch möglich grosse persönliche Entwicklungen zu machen. So habe ich schon oft erlebt, dass Teilnehmer in einem Hypnosekurs nicht nur ihre Hypnosefähigkeiten verbessern, sondern auch positive Entwicklungen in verschiedensten Lebensbereichen machen. Denn sobald wir auf unbewusste Prozesse Einfluss nehmen können, wird vieles möglich.
Wenn du dich persönlich positiv weiterentwickeln möchtest, dann ist eine Hypnoseausbildung etwas für dich.
Beim Lernen der Hypnose lernen wir auch die Sprache des Unbewussten. Dies macht es möglich auch die eigenen unbewussten Anteile des Selbst besser zu verstehen. Dies bringt oftmals Licht ins Dunkel bei Themen die einem schon länger beschäftigt haben. Ausserdem können wir bewusster Leben wenn wir uns mehr bewusst sind. Darum heisst es auch Selbstbewusstsein.
Wenn du also dich selber besser verstehen und selbstbewusster sein möchtest, solltest du Hypnose lernen.
Man hat es vielleicht schon oft gehört: 80% der Kommunikation läuft nonverbal und wir wissen: meistens kommt es nicht darauf an was gesagt wird, sondern wie. Auch wenn viele dies wissen, nutzen doch die wenigsten diese Erkenntnis.
In einer guten Hypnoseausbildung erlernt man auch die Sprache des Unbewussten. Diese Kommunikation mit dem unbewussten macht uns sympathischer und überzeugender.
Das heisst wir können nur wirklich überzeugend kommunizieren, wenn wir auch das Unbewusste ansprechen.
Als konversationelle Hypnose kann diese Art der Kommunikation in allen Interaktionen mit Menschen genutzt werden.
Wenn du also überzeugender kommunizieren willst, solltest du Hypnose lernen.
Alle Menschen mögen Trance. Vielleicht sagst du dem Trancezustand anders, vielleicht nennst du ihm «Flow Zustand» oder «im Fluss sein». Vielleicht kennst du es wenn alles einfach und wie von alleine passiert. Wenn man tagträumt oder in etwas vertieft ist und alles rundherum verschwimmt.
Oder vielleicht kennst du die Trance als den Zustand kurz vor dem Erwachen, wo sich wie auf Wolken gebettet fühlt und noch alles so angenehm ist.
Dieser Zustand ist auch der Zustand der hypnotischen Trance. Angenehme und wirkungsvolle Trancen bei sich und anderen entstehen zu lassen, das ist eines der grossen Lernfelder einer seriösen Hypnoseausbildung.
Viele Klienten, die für Hypnose in Zürich zu mir kommen, erzählen mir davon, dass sie sich den hypnotischen Zustand ganz anders vorgestellt hätten. Und meistens sagen sie, dass sie die Trance nun auch zuhause mehr suchen.
Wenn du es magst im Flow zu sein, dann magst du Hypnose ganz sicher.
Das Unbewusste nimmt alles wahr was wir wahrnehmen können. Es hört zu jeder Zeit zu und weckt uns wenn es ein Geräusch hört oder macht uns aufmerksam, wenn jemand unseren Namen sagt. Neurologen gehen davon aus, dass unser Gehirn alles speichert, inklusive aller Träume die wir jemals hatten.
Der bewusste Verstand hat nur limitierten Zugang auf unseren gesammelten Erfahrungsschatz.
In der Hypnose nutzen wir auch die Informationen die sonst dem bewussten Verstand vorenthalten geblieben wären. Dadurch entwickeln wir eine Intuition, die nicht nur auf den Informationen des bewussten Verstandes basiert, sondern auch auf allem Unbewussten. Das erlernen von Hypnose bringt uns so auch unserem Bauchgefühl näher, das eben meistens mehr Informationen hat als unser bewusster Verstand.
Wenn du intuitiv bessere Entscheidungen und Einschätzungen treffen willst, ist Hypnose etwas für dich.
Gewohnheiten sind das, was wir unbewusst tun. Also eigentlich das was unser Unbewusstes einfach so für uns tut. Je mehr wir lernen dem Unbewussten zu vertrauen, desto einfacher wird es für uns. Denn bei Gewohnheiten spielt Motivation etc. keine Rolle. Dem Unbewussten etwas so zu übergeben, dass es es einfach als Gewohnheit umsetzt, ist auch ein Lernaspekt der Hypnose. Bei der Hypnosetherapie z.B. ist es ja oftmals entscheidend, dass das Unbewusste etwas umsetzt und verändert.
Wenn du dir also positive Gewohnheiten aneignen möchtest, solltest du Hypnose lernen.
Wenn man sich damit befasst, was die Ursache für eine Veränderung war, dann kommt man immer wieder auf die bedeutsamen Momente. Oftmals wissen wir nicht, welches Wort oder welcher Satz diesen Moment ausgelöst hat, aber wir fühlen, dass etwas Bedeutsames passiert ist.
Wenn wir jemandem helfen wollen bei positiven Veränderungen sind diese bedeutsamen Momente entscheidend.
In unserer Ausbildung zum Hypnotherapeuten lernt man, diese Momente nicht mehr dem Zufall zu überlassen, sondern sie zu erzeugen und zu halten. Auf diese Weise kann man gezielt nützliche Suggestionen anzubringen um eben auch unbewusst die Veränderungen anzuregen.
Wenn auch du das gesamte Veränderungspotential deines Gegenübers nutzen möchtest, dann solltest du Hypnosetherapie erlernen.
Je mehr sich unser Alltag von der Natur entfernt, desto mehr sehen wir uns diese Natur herbei. Viele denken man müsse sich zwischen der Welt des rationalen Verstandes und der Magie des Unbewussten entscheiden. Wenn wir aber lernen diese nicht als Gegensätze zu sehen, sondern als Ergänzungen, dann können wir sowohl das eine wie auch das andere haben. So kommt kein Teil von uns zu kurz und wir können die innere Natur finden, die uns ausgeglichen macht.
In der Hypnose lernen wir beide Welten miteinander zu verbinden, um das komplette Ich zu einem ganzen zu bringen.
Wenn du mit Herz und Kopf als Team durchs Leben gehen möchtest, dann solltest du Hypnose lernen.
Wenn wir merken wie viel in unserem Leben unbewusst beeinflusst ist, dann finden wir sicher auch viele weitere Gründe für Hypnose. Eine Investition in eine Hypnoseausbildung lohnt sich also allemal.
Wenn du die Hypnose wirklich von Grund auf lernen möchtest, dann solltest du die Hypnoseausbildung von Jan Mion und Michael Schmidt besuchen.
Die Hypnose kann Psychologen und Psychotherapeuten neue Möglichkeiten bieten für erfolgreiche Behandlungen.
Die unbewussten Anteile haben bekannterweise einen grossen Einfluss auf das Erleben und das Wohlbefinden des Menschen. Deswegen kann es sehr nützlich sein, das Unbewusste zu verstehen und unbewusste Prozesse in eine positive Richtung zu lenken.
Hypnose ist grundsätzlich die Induktion und Nutzung von Trance. Diese Trancen ermöglichen die direkte Kommunikation mit dem Unbewussten.
Für Psychologen die Hypnose lernen möchten, um sie im Beruf zu nutzen, ist vor allem die Hypnosetherapie interessant.
Die Hypnosetherapie ist die Nutzung der Möglichkeiten der Hypnose für therapeutische Zwecke. Diese unterscheidet sich signifikant von der allgemein bekannten «Bühnenhypnose». Denn in der sogenannten «klinischen Hypnose» in der Psychotherapie wird meist nicht mit Befehlen gearbeitet, sondern mit Einladungen. Es wird dem Hypnotisierten also nichts aufgezwungen.
Ausserdem braucht es für die Nutzung von hypnotischen Trancen nicht unbedingt die klassische «Trance mit geschlossenen Augen», denn die hypnotische Kommunikation kann auch in jeglicher Form von Therapiegesprächen eingeflochten werden.
Für Psychologen bietet das Erlernen der Hypnose und die Hypnosetherapie viele Möglichkeiten:
In der Hypnose Ausbildung lernen wir das Unbewusste direkt anzusprechen. Dies beinhaltet auch, es direkt zur Umsetzung von Suggestionen anzuregen.
Auf diese Weise kann in vielen Fällen der Weg von «Ich weiss was zu tun ist» zu «Ich tue es» verkürzt werden. Dieser Vorteil wurde schon oft von den Klienten meiner Hypnosepraxis erwähnt. Dass sie das was sie wissen, nun umsetzen können.
Wenn das Unbewusste mittels Hypnose eine neue Lösung für ein altes Problem entwickelt, merkt dies der bewusste Verstand oftmals gar nicht und dies macht oft auch die Widerstände kleiner.
Positive Veränderungen im Verhalten können mit der Anwendung von Hypnose oftmals deutlich schneller erreicht werden.
Jeder der länger mit Klienten und Patienten Gespräche geführt hat kennt die bedeutsamen Momente. Die bei denen es wirklich «Klick» gemacht hat. Die Momente die wirklich eine Veränderung mit sich bringen.
In der Hypnose Ausbildung nennen wir solche Momente «Mini-Trancen» denn sie haben viele der Eigenschaften die längere Trancen auch haben. So können auch in diesen kurzen Momenten Verbindungen von bewussten und unbewussten Anteilen entstehen. Dies festigt die Erkenntnisse und den Willen zur Veränderung.
Grundsätzlich kann man fast sagen: je mehr solche Momente wir entstehen lassen können, desto bessere Ergebnisse hat eine Gesprächstherapie.
Die hypnotische Sprache erlaubt uns nicht nur diese Momente zu nutzen, sondern sie auch aktiv zu evozieren.
Mit dem Lernen der Hypnose werden also auch Kompetenzen erweitert und systematisiert, die die meisten Gesprächstherapeuten sich aus der Erfahrung bereits instinktiv angeeignet haben.
Wenn die Gesprächsführung hypnotischer wird, entstehen oftmals auch mehr solche für die Entwicklung bedeutsame Momente.
Die Konfrontation mit dem Auslöser gilt als eine gute Behandlungsmethode bei vielen Ängsten. Diese Konfrontation muss jedoch nicht unbedingt in der realen Welt stattfinden.
Mit dem geschickten Einsatz von hypnotischer Trance kann der Klient mit dem Angstauslösern in Kontakt kommen, ohne den Hypnosestuhl zu verlassen. Dies bringt viele Vorteile mit sich, unter anderem dass die Begegnung jederzeit beendet werden kann.
Gerade bei Ängsten, Depressionen und ähnlichem spielen Zustände eine wichtige Rolle. Die gesamte Gefühlswelt steckt temporär oder dauerhaft in einem negativen Zustand, der für viele Klienten unentrinnbar scheint. In vielen Fällen wird auch positives ausgeblendet.
In der hypnotischen Trance ist es jedoch möglich das Empfinden der Betroffenen in einen besseren Zustand zu lenken. So kann der gute Zielzustand nicht nur theoretisch beschrieben werden, sondern auch tatsächlich in der Trance erfühlt werden. Dies gibt meistens Hoffnung auf Besserung und ein tatsächliches Ziel.
Die Veränderung von gefühlten Zuständen kann auch eingesetzt werden für den Aufbau eines gestärkten Inneren. Der gefühlte Sinn für sich selbst und ein positives Grundgefühl sind oft ausschlaggebend für eine grössere Resilienz. Dieses kann mit Hypnose auch beeinflusst werden.
Die Hypnosetherapie ist für die meisten Psychologen ein sehr nützliches Tool, das bei vielen Themen angewendet werden kann. Der Miteinbezug des Unbewussten macht Therapieerfolge auch bei hartnäckigen Klienten möglich. Ausserdem wird der Weg zum Ziel oftmals verkürzt durch die direkte Anregung von Veränderung.
Für eine Hypnose und Hypnosetherapie Ausbildung für Psychologen ist die Hypnose Ausbildung von Grund auf von Jan Mion und Michael Schmidt zu empfehlen.
Die Pflege ist ein spezielles Berufsgebiet. Die Arbeit in der Pflege ist zunehmend stressig. Ausserdem sind die meisten Kunden krank. Und zusätzlich liegt es oft an den Pflegefachleuten das zu tun, für was Ärzte keine Zeit oder kein Interesse haben.
Für Pflegepersonal ist eine Hypnose Ausbildung doppelt lohnenswert, denn die Hypnose kann sowohl für sich selbst genutzt werden, wie auch für die Patienten.
Die wichtigsten Vorteile für ein Lernen der Hypnose für Pflegefachpersonen habe ich hier zusammengestellt.
Im Pflegeberuf hat man Tag ein Tag aus mit Menschen zu tun, die gesundheitliche Probleme haben. Ein paar gut platzierte Worte können viel helfen, das ist den meisten Pflegefachpersonen bekannt. Mit dem lernen der Hypnose können diese Worte noch viel mehr Gutes bewirken.
Nun ist es schon oft bewiesen worden, dass die Hypnose viele positive Einflüsse auf die Gesundheit hat.
Hier ein paar Beispiele:
Hypnose kann dauerhaft den Blutdruck reduzieren
Hypnose führt zu schnellerer Genesung nach Operationen.
Hypnose reduziert die Notwendigkeit von Bluttransfusionen
Leider sind diese Studien im deutschsprachigen Raum oftmals nicht bekannt. Für jemanden, der im Bereich der Medizin arbeitet ist aber solches Wissen sehr förderlich.
Den meisten Menschen ist die Wirkung von Placebo bekannt. Bei diesem Effekt wirkt ein Medikament aus Zucker o.ä. obwohl kein Wirkstoff vorhanden ist. Die Vorstellung von einem Medikament veranlasst also das Unbewusst dazu eine Verbesserung zu veranlassen.
Was leider die wenigsten kennen und in der Pflege wahrscheinlich noch wichtiger ist, ist der Nocebo Effekt. Dabei wirkt das Medikament nicht, obwohl Wirkstoff vorhanden ist. Das heisst durch ungeschicktes Kommunizieren mit Patienten wird die Wirkung der Medikamente reduziert.
Ein grundlegendes Verständnis von Hypnose macht es nun Menschen in Pflegeberufen möglich diesen Effekt zu verhindern.
Die Hypnose kann also in der Pflege sehr gewinnbringend eingesetzt werden für fast alle Patienten. Nicht nur die psychische Verfassung und die Heilung, sondern die gesamte Gesundheit kann mit hypnotischem Sprechen positiv beeinflusst werden.
Der zusätzlicher Vorteil einer Hypnose Ausbildung ist das Lernen der Selbsthypnose. Wenn man Hypnose von Grund auf gelernt hat, kann man die hypnotischen Fähigkeiten auch bei sich selber einsetzen.
Auch Pflegefachfrauen, die für Hypnosetherapie in Zürich zu mir gekommen sind, erzählen mir, dass Hypnose ihnen geholfen hat ruhig zu bleiben und Stress zu reduzieren.
In einem anspruchsvollen Pflegeberuf kann das Nutzen von Selbsthypnose den Stress reduzieren. Auch schon fünf Minuten können einen Ausgleich bieten, auch für die beschäftigten Pflegerinnen und Pfleger. Die mentalen Fähigkeiten, die in einem Hypnosekurs vermittelt werden, können somit auch Burnout Vorbeugung genutzt werden. Die Spannung und den Stress loswerden zu können wird oft als ein Hauptvorteil unserer Teilnehmer genannt.
Wer hypnotisch sprechen kann, kann auch überzeugend sprechen.
Gerade im Pflegeumfeld, wo oftmals Persönlichkeiten aufeinandertreffen ist es wichtig so effektiv wie möglich zu kommunizieren.
Ich höre immer wieder Geschichten von Konflikten zwischen Ärzten und Pflegepersonal oder in der Pflege untereinander. In solchen Situationen können ein paar hypnotische Worte das Verständnis fördern. Was schlussendlich allen, inklusive dem Patienten, zugunsten kommt.
Die Hypnose zu lernen ist für alle in der Pflege eine gute Investition und allgemein eine gute Idee. Die Möglichkeiten der Hypnose fördern Gesundheit und Heilung, bei sich und andern und machen das Miteinander angenehmer.
Je gründlicher die Hypnose gelernt wird, desto effektiver kann diese eingesetzt werden. Deshalb lohnt es sich etwas zu investieren in ein Lernen von Grund auf.
Jetzt anmelden für die Hypnose Ausbildung:
Wie erfülle ich meine Wünsche? Wie kann ich mein Leben selbstbestimmt leben? Wie kann ich meine Ziele erreichen? Wie kann ich so werden, wie ich sein möchte?
Viele solche Fragen schweben den meisten Menschen von Zeit zu Zeit durch den Kopf. Ob im Beruf oder in Beziehungen, im Alltag oder bei Hobbys, jeder von uns hat Idealbild wie es sein sollte.
Und bei so vielen Vorstellungen gibt es noch viel mehr, das im Weg stehen kann. Egal wie viele Fähigkeiten und Erfahrungen du hast, egal wie stark der Wunsch ist, es kann immer wieder etwas schief gehen auf dem Weg. Manchmal ist es der Mut, der fehlt, um den ersten Schritt zu wagen. Manchmal mangelt es an Durchhaltewillen, der es uns erlaubt unser Potential voll auszuschöpfen.
Manchmal ist es einfach der innere Schweinehund, der uns davon abhält unsere Wünsche und Ziele Realität werden zu lassen.
Die meisten dieser Hindernisse auf dem Weg des Gelingens lassen sich im Unbewussten wiederfinden. Deshalb ist die Hypnose so geeignet, um mentale Prozesse voll und ganz auf das Gelingen auszurichten.
All unser Denken, Fühlen und Wahrnehmen wird im Unbewussten gefiltert, sortiert und verarbeitet. Deshalb ist es so wichtig, dass alle Teile am gleichen Strang ziehen. Ist dies nicht der Fall, können wir nicht alle unsere Ressourcen voll auszuschöpfen und ein Teil in unserem Inneren scheint nicht recht bei der Sache zu sein.
Mit dem bewussten Verstand alleine ist es dann meist nicht möglich diese fehlenden Teil zum Ganzen hinzuzufügen. Da können noch so viele Selbsthilfebücher gelesen werden. Der erste Schritt bei der Komplettierung ist sicher die Suche nach dem Sand in den Zahnrädern. Wo wird das Zusammenspiel gehindert.
Oft sind das prägende Erlebnisse, meist aus der Kindheit. Nicht selten ist es Verhalten und die Ansprüche von Eltern, die verinnerlicht wurden. Auf diese Weise werden wir selbst zu unserem Aufpasser und Bestrafer. Das „Du darfst nicht“ oder das „Du musst…“ kommt dann von innen von uns selbst. Das ist dann sogenannte Erziehung.
Wenn diese uns zeigt, wie etwas positiv zu lösen ist, dann kann dies hilfreich sein. Aber allzu oft, ist es ein „Was zu tun ist“ das uns nicht entspricht. „Du-Sollst-Regeln“ können natürlich auch aus vielen anderen Quellen stammen. Wenn diese uns nicht (mehr) entsprechen, ist das Resultat aber dasselbe, nämlich innere Blockaden und Hindernisse.
Um die entsprechenden Erfahrungen zu finden, benutzen wir in der Hypnose die sogenannte Regression.
Dabei gehen wir zurück zu vergangenen Erlebnissen und Erfahrungen, die unser Unbewusstes zeitgleich mit dem Jetzt hält. Während wir das wieder erleben, was gewesen ist, können wir vieles (wieder-)entdecken. Bei dieser hypnotischen Entdeckungsreise in unsere Vergangenheit werden auch die Hemmungen und Blockanden meist sehr klar sichtbar.
Wenn wir unser inneres Kind miteinbeziehen und unsere Gefühle voll fliessen lassen, lernen wir nicht nur was wir nicht mehr wollen, sondern auch was wir wirklich wollen. Diese Erkenntnisse werden auch bewusst wahrgenommen und können so manchmal schon aus dem Verkehr gezogen werden.
Nachdem die Teile erkannt wurden, die aus der Reihe tanzen, kommt der zweite Schritt: Die Auflösung der negativen Aspekte und die Zusammenführung mit dem Ganzen. Dazu gibt es viele Möglichkeiten in der Hypnose. Das Symbol oder Bild für die Gesamtheit ist auch von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Dieses benutzen wir dann in der Trance um die störenden oder obsoleten Einflüsse zu stoppen. Sind diese versiegt, sollte das Gefühl der Gesamtheit voll und ganz fliessen können.
Wenn dies nicht der Fall ist und noch weitere Aspekte einen negativen Einfluss haben, dann kann das Suchen und Entfernen vom dem neuen Ausgangspunkt weitergeführt werden. Meist sind dann auch mehrere Hypnosesitzungen nötig um von Etappensieg zu Etappensieg zum Gesamterfolg zu kommen.
Sind wir bereits auf einem guten Weg und alle Zahnräder sind geölt und entsandet, kommt der Antrieb meist von ganz alleine. Das Gefühl von Gesamtheit kann auch eine Euphorie auslösen, bei der man kaum erwarten kann, das neue, gesamte Ich in den Alltag mitzunehmen.
Zuerst kommt jedoch noch der dritte und letzte Schritt. Damit dieses Gefühl und diese Gesamtheit auch in Zukunft anhält, bewegen wir uns mittels Hypnose genau dort hin. In der Vergangenheit haben wir die Hindernisse und Blockaden entdeckt, im Jetzt haben wir sie beseitigt und Platz geschaffen.
Wenn wir dann den Fokus auf die Zukunft legen, kann der Plan des Weges schon von alleine kommen. Die Steine die in der vergangenen Version der Zukunft noch auf dem Pfad lagen, können dann mit Leichtigkeit aus dem Weg geräumt werden. Auch das Zielgefühl kann dann bereits gefühlt, gespürt und vielleicht schon gerochen werden. Dies kann uns dann auch als Leitgefühl dienen bei der Beschreitung des Wegs des Gelingens.
Sollten wir mal wieder davon abkommen, können wir uns immer wieder selbst, oder beim Hypnosetherapeuten unseres Vertrauens, das positive Gefühl emporsteigen lassen.
Wie ein Fluss macht auch der Weg des Gelingens Kurven und Schlaufen. Wenn wir jedoch wissen wohin wir wollen und wie es sich dort anfühlen soll, dann nähern wir unserem Ziel so oder so.
Spielen alle unsere Teile zusammen ohne Hemmungen, können wir unser Potential voll ausschöpfen. Dafür muss das Problem erkannt und aufgelöst werden und die Lösung dann in Zukunft angewandt werden. Um dies zu erreichen, hat die Hypnose viele Möglichkeiten und Lösungsansätze, die ich dann für den jeweiligen Klienten kombiniere.