Das Unbewusste ist die Zusammenfassung aller Vorgänge, die im Körper ablaufen ohne bewussten Einfluss. Alles was das Bewusstsein nicht kann oder möchte, übernimmt das Unbewusste. Deswegen wird es oft als ein Eisberg dargestellt, bei dem der grösste Teil unter der Oberfläche ist.

Zu den Systemen des Unbewussten gehören unter anderem das Immunsystem, das endokrine System, das Nervensystem oder auch das Gedächnis. Aber auch unsere Wünsche, Träume, Vorstellungen und Gewohnheiten. Auch wenn die meisten dieser Systeme geschlossen scheinen, können sie doch einander beeinflussen und mit einander kommunizieren.


Deswegen geben wir unseren unbewussten Systemen und Abläufe einen einheitlichen Anstrich. Denn auch wenn es unglaublich komplex zu und her geht, funktioniert doch das meiste nach gewissen ähnlichen Prinzipien. Wir können es also gesamthaft als Unbewusste bezeichnen.


Wenn wir also der Hauptdarsteller in Unserem Leben sind, dann ist das Unbewusste die innere Regie, die dafür sorgt, dass alles reibungslos vonstatten geht. Ob der Herzschlag oder das Gedächnis, das Unbewusste steuert alles für uns.

Weil es so viele Aufgaben hat, ist es wichtig zu verstehen wie es funktioniert.

Was unterscheidet das Unbewusstsein vom bewussten Verstand?

Die Sprache des Unbewussten

Das Unbewusste spricht eine andere Sprache als der bewusste Verstand. Wer schon einmal komisch geträumt hat, weiss von was ich spreche.
Der bewusste Verstand funktioniert in Worten. Genau so wie sie das lesen und sich aus den Buchstaben Wörter, Sätze und Bedeutungen zusammensetzen, benutzt das Unbewusste Bilder und Gefühle.

So kann es mit bewussten Worten nur spärlich umgehen. Wenn wir uns zum Beispiel sagen "Ich bin jetzt glücklich" werden wir es dann? Oder wird es besser wenn ich schreibe "Wenn du dich zurückerinnern kannst, an den glücklichsten Tag in deinem Leben, wie war da das Gefühl?" Im zweiten Beispiel benutzen wir eher die Sprache des Unbewussten. Die Frage bringt oft Bilder und Gefühle hervor die sofort verstanden werden.

Diese Sprache zu verstehen ist wichtig beim Verstehen des Unbewusstes.

Träume

Träume sind ein wichtiger Einblick in die Funktion des Unbewusste. Die Träume sprechen seine Sprache. Manchmal absurd, manchmal sehr nahe an der Realität, funktionieren sie jedoch meist in Bildern. Logik wird so weit zurückgedrängt, dass das zusammenkommen kann, was für das Unbewusste zusammengehört.

Schnell

Das Unbewusste funktioniert sehr schnell. Während die Mühlen des bewussten Verstandes langsam mahlen reagiert das Unbewusste sofort. Es ist die Welt der Impulse und der Reflexe, sowohl im Denken wie auch im Bewegen. Der Geistesblitz kommt schnell und direkt aus dem Unbewusste. Genau so funktioniert auch der Reflex etwas aufzufangen, das auf den Boden fällt.

Gleichzeitig

Im Denken des Bewusstseins läuft alles nacheinander ab. Der eine Gedanken führt zum nächsten in einer direkten Kette. Im Unbewusste passiert vieles gleichzeitig. Logischerweise kann gleichzeitig das Immunsystem einen Feind angreifen und der Herzschlag reguliert werden.

Was der bewusste Verstand abgibt übernimmt sofort das Unbewusste, so können wir z.B. Sprechen und gehen gleichzeitig. Jedoch hört hier die Gleichzeitigkeit nicht auf. Denn auch die Zeit selbst funktioniert Gleichzeitig im Unbewusste.

In der Welt der Gefühle sind emotional bedeutsame Momente höher bewertet als zeitlich nahe. So können wir uns wahrscheinlich besser an unseren ersten Kuss erinnern, als an das Mittagessen von vorgestern. So können vergangene Erlebnisse uns im Jetzt immer noch beeinflussen.

Weil sie das Unbewusste parallel setzt kann die Vergangenheit und die Gegenwart zusammenfliessen. Aber auch die Zukunft ist parallel. Deswegen hilft visualisieren von Erfolgen in der Zukunft beim Erreichen der Erfolge im Jetzt. Weil das Unbewusste keinen grossen Unterschied macht zwischen Bildern, wie wir uns die Zukunft vorstellen, und tatsächlich geschehener Vergangenheit.

Deswegen können wir Kraft auch aus Zukunftsüberzeugungen schöpfen. Oder unser Fortkommen behindern mit negativen Zukunftsvisionen (siehe auch "Selbsterfüllende Prophezeiung")

Mit Gefühlen

Sowohl das Bewusstsein, wie auch das Unbewusste haben einen Drang nach Sinn. Jedoch macht nicht alles für beide Sinn. Während das Bewusstsein für Wirkungen gerne Ursachen hat, ist es für das Unbewusste erst stimmig, wenn das Gefühl passt.

So kann etwas Sinn machen, ohne dass man einen Sinn dafür hat.

Das Unbewusste ist freundlich gesinnt.

Das Unbewusste hat sich in Millionen von Jahren darauf spezialisiert darauf uns zu schützen vor Schaden. Es schützt uns vor Schaden koste es was es wolle. Aus diesem Grund ist es oft so schwer die kleinen Schritte zu gehen, die uns weiterbringen.

Oft hat das anstrengende, das mühsame oder das schwere zum Tod geführt. Sich seinen Ängsten zu stellen ist deshalb so schwer, weil unser Unbewusste darauf konzipiert ist, uns davon abzuhalten. In so vielen Momenten schätzt unser Gehirn etwas als Gefahr ein, vor dem es uns zu schützen versucht, was uns eigentlich weiterbringen könnte. Dieses Könnte ist aber nicht genug.

Das Unbewusste ist schlecht in Wahrscheinlichkeitsrechnung. Du könntest den Faustkampf gegen den Säbelzahntiger gewinnen, doch das Unbewusste möchte dich schützen, indem du es gar nicht versuchst. Deswegen sind Menschen so durchschlagskräftig, die von etwas voll überzeugt sind.

Es muss dich nicht schützen vor etwas, das nicht gefährlich ist. Deshalb ist die Arbeit mit dem Unbewusste auch immer darauf aus es davon zu überzeugen, das etwas möglich ist. Deswegen hat das Selbstbewusstsein auch einen so grossen Einfluss auf so viele Themen. Sei das bei der Selbstheilung oder bei der Selbstverwirklichung. Nur wenn das Unbewusste komplett überzeugt ist, hört es auf dich vor drohender Gefahr schützen zu wollen.

Drastische Massnahmen

Die Massnahmen die das Unbewusste ergreift, können teilweise sehr drastisch sein. Schmerzen, Krankheit und Angst können als Kommunikation verstanden werden.

Wenn Mama dem Kind nur Beachtung schenkt, wenn es krank ist, dann wird das Kind dauernd krank sein. Wenn jemand dauern arbeitet obwohl es unbefriedigend ist, dann muss er halt durch einen Herzinfarkt gestoppt werden.


Auch im sozialen Bereich wird das Unbewusste versuchen dein Überleben zu sichern. Für Menschen, die es nicht selber können, oder sich so einschätzen, ist die Herde überlebenswichtig. Also lässt es dich lieber erstarren oder stottern, anstatt dass du etwas falsches sagst.

Im schlechten Licht zu stehen in der Herde konnte ohne weiteres den Tod bedeuten. Also pumpt es dich voll mit Stresshormonen, wenn du an der Reihe bist mit vor andern sprechen.

Selbst bei Süchten versucht es zu helfen. Wenn du überzeugt bist "Ich kann nicht ohne" dann wärst du ja wahnsinnig, wenn du damit aufhörst.
Deshalb muss der Hypnosetherapeut dem Unbewusstsein klar machen, dass es auch noch einen anderen Weg gibt, um das selbe Ziel zu erreichen. "Hey das geht auch anders" ist eine kraftvolle Überzeugung.

Das Unbewusste beeinflussen

Wir beeinflussen jeden Tag unser Unbewusstes. Jedes Erlebnis kann uns in die eine oder andere Richtung prägen.

Viele möchten jedoch bewusst beeinflussen können, wie das Unbewusste in gewissen Momenten reagiert. Da kommt die Hypnose in Spiel. Einer der wichtigsten Aspekte der Hypnose ist es, die Sprache des Unbewussten zu sprechen.

Damit es die Aufforderungen und Anregungen versteht, müssen diese auf eine besondere Weise formuliert sein. Ausserdem ist es viel einfacher das Unbewusste zu erreichen, wenn die Person sich in einer hypnotischen Trance befindet.

Möglichkeiten

Dann aber wenn wir unsere Wünsche und Ziele richtig formulieren, kann sehr vieles möglich sein. Von Motivation über Lernen bis hin zur Gesundheit wird alles vom Unbewussten geregelt. Mit der richtigen Kommunikation, ist alles zum positiven beeinflussbar. Deshalb ist Hypnose nicht nur gut zur Behandlung von Problemen, sondern auch deren Prävention.

Unbewusste Ressourcen nutzen

Das die Beziehung zwischen dem Unbewussten und dem Bewussten wird auch oft beschrieben als die Beziehung zwischen dem Elefanten und seinem Reiter. Der Elefant muss nicht tun was der Reiter ihm vorgibt, er ist viel stärker.

Je besser die Beziehung zwischen den beiden ist, desto besser sind sie aufeinander abgestimmt.

In gewissen Sachen ist der Elefant besser und in gewissen der Reiter und gemeinsam sind sie fast nicht zu stoppen. Deshalb ist wichtig mit dem Unbewusste im Einklang zu sein. Erst dann können wir die Ressourcen unseres inneren Elefanten nutzen.

Wenn wir die Sprache des Unbewusstseins verstehen und anfangen auch auf unser Bauchgefühl zu hören, kann auch unser Elefant mit uns kommunizieren. So Lernen wir besser, sind motivierter, gesünder und allgemein zufriedener.

Ein ausgeglichenes Leben können wir nur erreichen, wenn wir auch das Unbewusstsein miteinbeziehen.

Falls Sie auch ein Team mit Ihrem Unbewussten werden möchten, dann ist vielleicht Hypnose in Zürich eine gute Idee für Sie.

Eine Hypnoseausbildung kann für die meisten Coaches eine Bereicherung sein. Denn mit der Hypnose hat der Coach den Zugang zu den unbewussten Ressourcen. Das heisst, wer wirklich das aus seinen Klienten herausholen möchte was in ihnen schlummert, sollte Hypnose lernen.

Die konversationelle Hypnose kann dabei auch in allen Gesprächen im Rahmen des Coachings angewendet werden. Es braucht also keine Veränderung des Coachinggesprächs um die hypnotische Sprache mit einzubeziehen.

In meiner Arbeit als Hypnose Coach in Zürich haben mir schon viele Klienten gesagt, dass die Art wie ich das Vorgespräch geführt habe, ihnen auch schon viel geholfen hat. Diese Art des Vorgesprächst ist meist genau die Form von konversationeller Hypnose, die jeder Coach in seine Arbeit einfliessen lassen kann.

Dies ist ein weitere Grund warum Hypnose für Coaches so lohnenswert ist.

Hypnotische Kommunikation

Für den erfolgreichen Coach ist die erfolgreiche Kommunikation ein Muss. Die meisten effektiven Kommunikatoren nutzen deswegen oft auch bereits Anteile der hypnotischen Kommunikation. Meist nicht, weil sie dies als solche kennengelernt haben, sondern weil dies organisch entstanden ist und sie gemerkt haben, dass dies Worte wirken.

Wenn wir die Art überzeugend zu sprechen von erfolgreichen Persönlichkeiten analysieren, finden wir immer wieder hypnotische Sprachmuster. Dies zeigt uns auch wie wirkungsvoll die hypnotische Sprache sein kann.

Weil der optimale Erfolgszustand zu einem grossen Teil auf der Gefühlsebene stattfindet, ist es auch nicht verwunderlich, dass mit Hypnose für Coaches grosse Erfolge erzielt werden. Mit dem gezielten Ansprechen des Unbewussten kann jeder Coach seine Klienten noch voller inspirieren.

Inspiration

Der direkteste Weg einen Klienten zu voller Grösse zu coachen ist es, sie oder ihn zu inspirieren. Motivation, Energie und Durchhaltewillen sind oftmals nicht von Greifbarem gesteuert, sondern davon, wie überzeugt man davon ist etwas zu tun. Der Glauben an sich selbst oder auch an eine Idee kann bekannterweise Berge versetzen.

Aus diesem Grund lohnt es sich für jeden Coach zu lernen, wie man auch hypnotische Weise inspirieren kann, um gleichzeitig auch die Umsetzung der Visionen im Unbewussten anzuregen.

Zustandsveränderung

Fast alles in diesem Bereich spielt sich im Gefühlsbereich ab. Wo auch immer man hin möchte, nur kopflastig kommt man meist nur erschwert ans Ziel.

Das Verändern von Zuständen ist deswegen auch ein grosses Gebiet des Hypnose Coachings. Mit der passenden inneren Gefühlswelt lassen sich grosse Leistungen in vielen Bereichen abrufen. Ob im Sport, im Privaten oder im Beruf.

Unbewusste Veränderung

Wer als Coach gut unterwegs ist, der versteht was es braucht für positive Veränderungen. Jedoch gibt es trotzdem immer wieder Blockaden die Klienten vom Weiterkommen abhalten. Zum Beispiel wenn jemand ganz genau weiss, was zu tun ist, es jedoch einfach nicht tut. Oder wenn ein Klient trotz Erfolgen immer wieder in alte Muster zurückfällt.

Diese Blockaden sind oft auf etwas Unbewusstes zurückzuführen. Mit den Methoden des Hypnose Coachings können diese Hindernisse aus dem Weg geräumt werden.

Gewohnheiten sind ja das, was unser Unbewusstes für uns tut. Aus diesem Grund haben sich Veränderungen im Verhalten, die mit Hypnose erwirkt worden sind, oftmals als sehr dauerhaft herausgestellt.

Entwicklung eigener Lösungen

Es wurde schon oft bewiesen, dass die hypnotische Trance eine Kombination von Konzentration und Kreativität ermöglicht, die sonst so nicht vorkommt. Vielen ist dieser Zustand auch unter dem Namen «Flow» bekannt.

Die Hypnose gibt uns auch Möglichkeiten, um Klienten direkt in diesen optimalen Fluss zu bringen. Dabei findet der Austausch zwischen bewussten und unbewussten Anteilen statt. Dies führt dazu, dass sich oftmals Lösungen wie von alleine finden. Manchmal scheint es wie ein Geistesblitz, jedoch war es das Unbewusste, das sich gemeldet hat.

Wenn wir als Coach also jemanden seine eigenen Lösungen entwickeln lassen wollen, dann sollten wir unsere hypnotischen Fähigkeiten also dahingehend erweitern, dass wir eine solche Alltagstrance entstehen lassen können.

Fazit Hypnose Ausbildung für Coaches

Eine Hypnose Ausbildung lohnt sich für fast alle Coaches, mit fast allen Erfahrungshintergründen. Die hypnotische Kommunikation gibt dem erfolgreichen Kommunizieren eine Gestalt, die viel Bekanntes verbindet und auch zu Kompetenzerweiterungen anregt.

Empfehlung Hypnose Ausbildung für Coaches:

Für Coaches ist die Hypnose Ausbildung von Jan Mion und Michael Schmidt besonders empfehlenswert. Dr. Erich Zulauf war selber jahrelang als Coach in verschiedensten Firmen unterwegs und hat diese Erfahrungen auch in die Ausbildung einfliessen lassen. Beide Kursleiter nutzen in ihren Praxen das Hypnose Coaching um ihre Klienten aus verschiedensten Bereichen auf den Weg des Gelingens zu führen.

«Und jetzt SCHLAF». So oder so ähnlich haben die meisten Menschen schon jemanden hypnotisieren gesehen. Viele haben die Vorstellung des Hypnotiseurs, der einen Befehl gibt und seine Subjekte befolgen ihn willenlos. Und ja so kann Hypnose auch funktionieren. Aber nicht immer und nicht bei allen.

Wenn man nicht zu den Menschen gehört, die sich alles aufschwatzen lassen, dann wird es mit dieser Form der Hypnose schwierig.

Glücklicherweise ist diese Art der Showhypnose ist nur ein ganz kleiner Teil der gesamten Möglichkeiten der Hypnose.

Die zwei grossen Arten der Hypnose möchte ich dir hier vorstellen. Denn grundsätzlich gibt es zwei Sorten der Hypnose. Es geht jedoch auch über Hypnose hinaus in die Kommunikation im Allgemeinen.

Wenn du dich interessiert für Hypnose im Allgemeinen oder auf der Suche bist nach dem passenden Hypnosetherapeuten oder der passenden Hypnosetherapie Ausbildung, dann solltest du diese Unterschiede kennen.

Autoritäre Hypnose

Die autoritäre Hypnose ist die klassische Bühnenhypnose. Wie im Intro beschrieben wird dabei dem Hypnotisanden befohlen, was er oder sie machen soll. Man erkennt sie vor allem daran, dass die Aussagen des Hypnotiseurs in der Befehlsform gehalten sind. «Du wirst jetzt ganz müde» «Du folgst meiner Stimme» etc.

Die unsinnige Idee, das Hypnose Menschen willenlos macht, kommt von dieser Form der Hypnose, da viel Fokus auf die Person des Hypnotiseurs gelegt wird. Sie funktioniert dann am besten, wenn die Hypnotisanden den Wunsch haben sich unterzuordnen.

Bekannte Vertreter der autoritären Hypnose gehen sogar so weit, dass sie ihre Klienten anschreien und finden sie müssen zuerst «ihren Willen brechen». Dies sind zwar extreme Beispiele, jedoch kommt es oft vor, dass solche Personen einen Kult um sich scharen. Ihre Autorität in den Augen der Hypnotisierten verursacht, dass diese den Befehlen auch folgen.

Probleme der autoritären Hypnose

Ein grosses Problem für Vertreter der autoritären Hypnose ist es, das gewisse Empfänger die Befehle einfach nicht befolgen. Das stellt den Hypnotiseur vor ein grosses Problem, da seine «besonderen Fähigkeiten» darin bestehen sollen, dass seine Subjekte ihm gehorchen.

Bei Vertretern der autoritären Hypnose stehen deswegen Themen wie «Umgehen des kritischen Faktors» im Fokus. Der Klient muss möglichst ausgetrickst werden, dass er oder sie den Befehlen des Hypnotiseurs gehorcht. Ein klassisches Beispiel sind die Induktionen der Blitzhypnose. Dabei soll der Klient überrumpelt werden, damit die Befehle auf keinen Widerstand stossen.

Die harte Art der Hypnose funktioniert meist nur bei Menschen, die sich gerne sagen lassen, was sie zu tun haben. Bei allen anderen sorgt dieses Auftreten eher für negative Gefühle.

Autoritäre Hypnose in der Hypnosetherapie

Während diese Art der Hypnose in der Bühnenhypnose zur Unterhaltung vielleicht eine gewisse Daseinsberechtigung hat, gibt es bei der Hypnosetherapie Probleme. Denn viele Menschen haben die Tendenz bei etwas mitzuspielen. Viele möchten den Hypnotiseur nicht blossstellen und machen deswegen mit. Wenn die Hypnose als Therapie genutzt werden sollte, ist dies jedoch sehr kontraproduktiv.

Damit Hypnosetherapie wirkt, muss das Unbewusste umsetzen, was der Hypnosetherapeut sagt. Wenn der Klient jedoch nur so tut als ob, dann wirkt es eben oftmals nicht. Der Klient wird auf diese Weise mit seinen Problemen alleine gelassen.

Die andere Art des Problems ist, wenn der Klient voll auf den Hypnotiseur hört, dieser jedoch voll auf dem Holzweg ist. So hat mir zum Beispiel eine Klientin erzählt, dass ein Hypnotiseur ihr eingetrichtert hat, dass ihr immer schlecht wird, wenn sie Rauch riecht. Dies war gedacht als Rauchentwöhnung. Jedoch hat es fast dazu geführt, dass sie in einem Hausbrand gestorben wäre, weil ihr wegen dem Rauch so schlecht wurde. Sie hat glücklicherweise überlebt, aber auch ohne solche extremen Ereignisse wäre ein solch starrer Befehl nicht sinnvoll. Denn son vorher waren für sie alle Grillfeste gestriche.

Zu steife und autoritäre Befehle an das Unbewusstsein zu geben, birgt also auch viele Gefahren. Das Leben braucht nun mal sehr oft eine gewisse Flexibilität.

Die autoritäre Hypnose ist also nicht sonderlich geeignet für die Hypnosetherapie.

Permissive Hypnose

Die permissive Hypnose ist die Art bei der Aussagen und Aufforderungen einladend und erlaubend formuliert werden. Der grosse Vorteil dabei ist, dass das Unbewusste sich auswählen kann was es annimmt. Wenn etwas nicht passt, dann wird es einfach ignoriert.

Es ist mit permissiver Hypnose nicht nötig irgendwelche Widerstände zu Umgehen, da meist gar keine entstehen.
Ausserdem hat der bewusste Verstand eine bessere Zeit, da die hypnotische Trance auf eine angenehme Weise entstehen kann. Oft wird auch nur mit dem Unbewussten direkt kommuniziert, ohne dass der bewusste Verstand dies überhaupt mitbekommt.

Werden die hypnotischen Suggestionen in ein elegantes Gewand gehüllt, finden sie meist besseren Anklang bei mehr Klienten.

Einsatz der permissiven Hypnose

Im Gegensatz zur autoritären Hypnose kann die permissive fast überall eingesetzt werden. Da diese Form der Kommunikation mit dem Unbewussten fliessend ist, kann sie auch in Alltagsgesprächen genutzt werden. Jeder Mensch der charismatisch und überzeugend sprechen kann, nutzt sie auf seine Weise. Denn überzeugend wirken wir vor allem unbewusst. Wenn wir in unseren Kursen den Teilnehmern die hypnotische Alltagssprache beibringen, merken viele: geschickte Kommunikation funktioniert eigentlich fast immer einladend. Denn wann wurdest du das letzte Mal von jemandem überzeugt, der sagt: «Ich habe recht, weil ich es sage»? Also warum sollte es bei der Hypnose anders sein?

Hypnosetherapie

Auch bei der Nutzung von Hypnose als Therapie hat die permissive Art Vorteile. Denn der Fokus des Klienten ist nicht darauf ausgerichtet zu tun was der Hypnotiseur will, sondern darauf was er oder sie selber möchte. Es wird Platz zur Entfaltung geschaffen, die ausgefüllt werden mit den jeweiligen Wünschen.

Oftmals habe ich es schon erlebt, dass Klienten nicht ganz gewusst haben wo der Hund begraben war. Durch den Einsatz von geschickter einladender Hypnose konnte das Unbewusste jedoch trotzdem positive Veränderungen machen. Wenn man in solchen Fällen zu befehlend unterwegs gewesen wäre, wäre man voll am Ziel vorbeigeschossen.

Mögliche Schwierigkeiten mit permissiver Hypnose

In gewissen Fällen möchten Menschen gesagt bekommen was sie zu tun haben. Wenn dies der Fall ist kann zu offene Hypnose zu Frustration führen.

Ich wende bei solchen Klienten in meiner Hypnose Praxis in Zürich oftmals eine Mischform an, wie z.B. «Falls du noch jemanden brauchst, der dir sagt was du tun sollst, dann kann ich es gerne sagen: «Mach jetzt….» So besteht die Wahl den Befehl anzunehmen.

Fazit:

Die permissive Hypnose ist offener und hat deswegen viel mehr Einsatzmöglichkeiten. Nicht nur wirkt sie bei mehr Menschen auf positive Weise, sondern sie kann auch in vielen Situationen eingesetzt werden. Dafür ist sie subtiler und wird manchmal gar nicht wahrgenommen. Alles in allem ist eine permissive Art der Hypnose jedoch in den meisten Fällen mehr zielführend.

Die Hypnose ist auch auf eine Art die Lehre des Unbewussten. Das unbewusste ist in der Hypnose sozusagen unser Hauptansprechpartner. Das heisst wir müssen es nicht nur theoretisch verstehen, sondern auch praktisch.

In meiner Arbeit als Hypnosetherapeut in Zürich arbeite ich auch viel auf intuitiver Ebene.

In den Hypnose von Grund auf Ausbildungen wird deswegen ein grosser Wert darauf gelegt, die Hypnose nicht nur zu verstehen sondern auch zu erfahren.

Dies beinhaltet Übungen und Selbsterfahrungen, die für viele Teilnehmer ebenso wichtig sind wie die Theorie Teile. Die Selbsterfahrung darf nicht fehlen, sowohl als Hypnotiseur wie auch als Hypnotisand, sonst fehlt uns ein integraler Bestandteil der Hypnose. Denn unser Unbewusstes spricht nicht mit Worten mit uns, sondern mit Gefühlen.

Diese Kommunikation können wir verbessern, indem wir unsere Intuition zu trainieren und lernen unserem Bauchgefühl zu folgen. Und das tun wir eben am bestem beim Tun. Um wirklich Hypnose lernen zu können, müssen alle unsere Kanäle offen halten.

Hypnose Fernkurs

Wenn also ein Hypnose Fernkurs auch Übungen beinhaltet, die nicht nur alleine durchgeführt werden können, ist es theoretisch durchaus möglich, die Hypnose als Fernkurs zu lernen.

Jedoch sehe ich das selbe Problem wie bei «Sport zu Hause» oder ähnlichem, nämlich dass ohne direkte Anleitung die Umsetzung sehr schnell nachlässt. Hypnose mit Videos oder Texten zu lernen kann grundsätzlich möglich sein, aber nur wenn man sie dann auch genügend anwendet.

Wenn man aus Geld- oder Zeitmangel Hypnose theoretisch lernen möchte, sollte man sich dementsprechend fragen, ob dies auch wirklich zielführend ist.

Teilnehmer von unseren Hypnose Kursen berichten immer wieder wie wichtig es war, dass sie genug selber üben konnten.

Dass sie selber erleben konnten wie viel hypnotisches Potential in ihnen steckt. Auch das bilden von Übungsgruppen ist natürlich nicht gegeben bei einem Fernkurs.

Das heisst wenn das Ziel ist, grundsätzlich etwas von Hypnose zu verstehen, dann kann man auch einen online Hypnosekurs machen. Wenn das Ziel jedoch ist die Hypnose effektiv anwenden zu können, oder sogar damit zu arbeiten, dann ist ein Kurs mit Übungen doch für die meisten der richtige Weg.

Hypnose als Werkzeug?

Für die meisten ist Hypnose nicht nur ein weiteres Werkzeug im Werkzeugkasten, sondern es wird auch zu einem Lebensstil. Im Einklang mit dem Unbewussten sozusagen. Und dies ist von der Ferne kaum vermittelbar. Im richtigen Moment das richtige zu sagen macht vielfach die Hypnose aus.

Ein wichtiger Aspekt von Hypnose lernen ist auch das miteinbeziehen aller Sinne und der Atmosphäre. Dabei geht vieles unbewusst ab und nicht nur visuell und auditiv.

Eine Mischung aus Präsenzkurs und Onlinekurs wäre wahrscheinlich am sinnvollsten, wenn man in seinem eigenen Tempo Hypnose lernen möchte. Denn so kann über den Fernkurs der Verstand ausgebildet werden und in der Präsenzzeit die Intuition und das Gefühl für Hypnose.

Fazit

Ein Kurs, der die Hypnose nur theoretisch vermittelt, ist nicht wirklich empfehlenswert. Die Vorteile von «on demand» Lernen werden überschattet von all dem was verloren ginge.

Mit pflichtbewusstem Üben des Gelernten könnten eigene Erfahrungen gemacht werden und die Hypnose kann ins eigene Unbewusste übergehen. Das Selbstvertrauen das aus positiver Selbsterfahrung kommt, ist durch kein Motivationsvideo zu ersetzen.

Um auf dem gleichen Level hypnotisieren zu können wie jemand der in einem Präsenzkurs war, sollte jemand der einen Fernkurs besucht sehr viel selber üben, am besten mit verschiedenen Leuten. Dies sollte im Kurs selber angeleitet werden.

Und schlussendlich hat die Hypnose und Hypnosetherapie auch viel mit den Verbindungen zwischen Menschen zu tun und diese sind nur in der Praxis möglich.

Die Hypnose wie auch die Meditation liegen voll im Trend. Immer mehr Menschen möchten mehr mit sich selbst im Einklang sein. Aber immer öfter stellt sich die Frage: Was ist der Unterschied zwischen Hypnose und Meditation?

Immer wieder wird mir in meiner Hypnosepraxis diese Frage gestellt.

Um die beiden Praktiken richtig vergleichen zu können sollten wir unterscheiden zwischen dem was man alleine tut, nämlich Selbsthypnose und Meditation, und dem, bei dem man von aussen angeleitet wird, wie geführte Meditation und Hypnose.

Zusätzlich gibt es natürlich auch verschiedene Formen der Meditation, die sich teilweise unterscheiden. Während die einen sich auf etwas fokussieren, lassen sich die andern «einfach geschehen» und üben sich in Achtsamkeit.

Es gibt also unterschiedliche Formen von sowohl Meditation, wie auch Hypnose. Es verbindet sie jedoch mehr als sie unterscheidet.

Warum überhaupt Hypnose oder Meditation?

Warum interessiert man sich überhaupt für Meditation oder Hypnose? Die meisten, die sich für das eine oder andere interessieren sind auf der Suche nach Veränderung, auf der Suche nach einem Zugang zum Inneren. Vielleicht sogar auf der Suche nach Erleuchtung.

Meist haben sie gemerkt, das man in sich noch mehr hat als nur den bewussten Verstand. Und die Meditation wie auch die Hypnose kann ein Weg sein mit dem Inneren in Kontakt zu treten.

Die Kenner der Trance wissen, dass ein Leben im Einklang mit sich selbst Ausgeglichenheit, Gesundheit und Verständnis mit sich bringt. Ein Team mit dem Unbewussten zu werden lohnt sich also in jedem Fall.

Für den Beginn

Hypnose hat sehr oft einen gewissen zwielichtigen Beigeschmack. Man denkt an Manipulation und schmierige Hypnotiseure. Die Meditation im Gegensatz hat jedoch den Anschein der puren Erleuchtung. Man sitzt ja nur hin und schliesst die Augen. Dieser Unterschied ist wahrscheinlich vor allem dem jeweiligen Marketing zu verdanken.

Was jedoch die meisten Formen der Meditation gemeinsam haben, ist, dass die meisten Anfänger nicht genau wissen, wann es «funktioniert» hat. Sehr oft sitzen die Praktizierenden dann mit geschlossenen Augen da und warten darauf, dass sie sich anders fühlen. Es ist dann meist nicht ganz klar ob und was sich im Empfinden ändern sollte. Wenn das Ziel nicht klar ist, dann kann es manchmal schwer sein, den richtigen Weg zu finden.

Wie wirken Hypnose und Meditation?

Als jemand, der schon viel Erfahrung mit Meditation und mit (Selbst-)Hypnose gemacht hat, kann ich sagen, dass beide auf die selbe Weise Wirkung entfalten. Sowohl die Hypnose, wie auch die Meditation lassen eine Trance entstehen. Die Trance ist so relevant im spirituellen Geschehen, dass sie viele Namen trägt in verschiedenen Lehren. So viele Namen sie auch hat, wird doch meist das gleiche beschrieben. Ein Zustand von Leichtigkeit und Sorglosigkeit, der sowohl Fokus wie auch Kreativität vereint. Viele beschreiben es auch als «alle Gedanken, wie auch keine zu selben Zeit» als «im Fluss sein» und im «Einklang mit sich selbst».

Die Trance kann vor allem als die Brücke zwischen dem bewussten und dem unbewussten Verstand begriffen werden. Als Zustand zwischen wach und schlafend, verbindet die Trance die beiden inneren Anteile. Dies ist auch im Gehirn messbar.

Gehirnwellen

Wenn wir die Gehirnwellen mit einem EEG messen würden, bei Meistern der Meditation und Meistern der Selbsthypnose, käme wahrscheinlich etwas ziemlich ähnliches dabei heraus. Nämlich ein mehr an Alpha und Theta Wellen.

Diese kommen auch natürlich vor, nämlich bei Konzentration und als Vorstadium zum Träumen. Deswegen berichten auch geübte Meditierende und geübte Selbsthypnotiseure von farbigen Bildern vor dem inneren Auge.

Grundsätzlich haben also die Zustände verschiedene Namen, sehen aber am Schluss ziemlich ähnlich aus.

Unterschiede Zwischen Meditation und Hypnose

Jetzt wo wir wissen, dass Hypnose und Meditation den gleichen Zustand erreichen, kann es klar sein, dass sich vor allem die Anwendung unterscheidet.

Denn die Hypnose wird gebraucht um den Zustand der Trance zu nutzen für Veränderung. Die Meditation hat meistens die Erreichung des Zustandes als einziges Ziel. Denn im Fluss zu sein alleine hat schon sehr viele positive Effekte, wie Entspannung, Stressabbau und bessere Durchblutung .

Die direkte Kommunikation mit dem Unbewussten wird in der Selbsthypnose in eine bestimmte Richtung gelenkt. Es werden bestimmte Teile des Selbst direkt angesprochen. Den unbewussten Anteilen werden Suggestionen gegeben für eine Veränderung.

Meditation ist also eine Art Leerhypnose; eine Selbsthypnose, die den Trancezustand als Ziel hat. Dabei wird vor allem auf darauf geachtet, was im Körper passiert, ohne direkten Einfluss zu nehmen.

Die Meditation sucht die Trance, die Hypnose nutzt die Trance „

Was ist also besser geeignet für Anfänger?

Für absolute Neulinge im Bereich der Trance empfehle ich die fremd-induzierte Hypnose. Das heisst den effektivste Start hat man wenn man sich von jemandem hypnotisieren lässt. Denn ein geübter Hypnotiseur gibt uns einen individuellen Zugang zur Trance. Etwas, dass einen Zusammenhang hat mit dem persönlichen Erleben. Und wenn man die Trance mal erlebt hat, dann weiss man sie sich anfühlen soll. Mit einem Bekannten Ziel ist die Suche viel einfacher.

So hatte ich zum Beispiel eine Klientin, die seit 20 Jahren immer wieder in einen Tempel zum Meditieren ging. Sie sagte, dass sie alle ihre Themen so lösen konnte.

Etwa zwanzig Sekunden nachdem ich bei ihr die Trance induziert hatte, fingen bei ihr die Tränen an zu fliessen. Anscheinend war da noch nicht so viel gelöst, wie gedacht. Nach der Sitzung sagte sie mir, dass sie das erste Mal innerlich eine Veränderung gespürt hat. Als sie dann gewusst hatte, wie der Zustand sein sollte, konnte sie ihn dann auch selbst beim Meditieren erreichen.

Nachdem sie also jahrelang vom Zustand gehört und gelesen hatte, hatte sie ihn zum ersten Mal selbst erlebt. Dadurch kannte sie endlich das Ziel und konnte ihren Weg danach ausrichten. Auch die Bilder, die ich bei ihrer Hypnose verwendet hatte, nahm sie ihn ihre Meditation/Selbsthypnose auf.

Das heisst für den Anfang würde ich mir den Zugang zum inneren zeigen lassen von einem Profi. Dadurch weiss ich dann anschliessend bei der Selbsthypnose/Meditation wie es sich anfühlen soll und wonach ich überhaupt suchen soll.

Auch für solche, die in Meditation geübt sind lohnt es sich also, auch mal die Hypnose auszuprobieren.

Wenn man auf der Suche ist nach einer passenden Hypnose Ausbildung ist, dann stösst man immer wieder auf Angebote, die sich gegenseitig damit über- (oder unter) bieten, wie kurz ihre Ausbildungen sind. Daher die Frage: Sollen Hypnoseausbildungen länger als sieben Tage dauern?

Es wird oftmals versichert, dass man auch in kurzen Ausbildungen alles lernen werde, was man brauche, nicht nur um selber hypnotisieren zu können, sondern auch um eine erfolgreiche Hypnosepraxis aufzumachen. Das klingt vielleicht auf den ersten Blick für viele ansprechend, schliesslich möchte man ja effizient mit seiner Zeit umgehen.

Jedoch ist die Hypnose ein so breites Gebiet, dass sieben Tage nicht reichen, um alles abzudecken.

Also soviel vorweg: Man sollte sich nicht wundern, wenn man nach einer siebentägigen Ausbildung nicht viel kann.

Macht «Lernen Sie Hypnose in sieben Tagen» Sinn?

Es gibt eigentlich grundsätzlich zwei verschiedene Gruppen von Teilnehmern in den Hypnosekursen. Die die Hypnose für sich selber lernen möchten und die, die Hypnose in ihrem Beruf anwenden möchten. Diese zwei Gruppen haben natürlich zwei unterschiedliche Anforderungen an eine Hypnoseausbildung.

Hypnose lernen für sich selbst

Wenn man die Hypnose für sich selber anwenden möchte, muss man ja eigentlich das können, was einem selbst betrifft. Der Hauptfokus liegt dann jeweils auf dem Verstehen von sich und seinem Unbewussten und somit auch auf der Selbsthypnose. Je nachdem was das eigene Thema ist, sind verschiedene Formate interessant.

Was mir auch aufgefallen ist in den letzten fünf Jahren in denen ich Hypnose Kurse begleitet habe, dass die Teilnehmer die es für sich selbst lernen auch sehr viel profitieren von den Übungen. In diesen Gruppenübungen können sie sich dann von anderen Teilnehmern, auch erfahreneren, für ihr Thema hypnotisieren lassen. Das heisst auch für die Teilnehmer für sich selbst sind mehr Übungen gleichzusetzen mit mehr Erfolg.

Grundsätzlich kann man aber sagen: Für die, die Hypnose für sich selber lernen möchten, können wenige Tage Ausbildung sinnvoll sein.

Hypnose lernen für den Beruf

Für Suchende, die die Hypnose für ihren Beruf anwenden möchten, ist der Fall jedoch klar. Denn für die berufliche Anwendung sollte man nicht nur vorbereitet sein auf seine eigenen Themen sondern auf die Themen aller möglichen Klienten und Patienten.

Natürlich kann man z.B. sagen: «Ich spezialisiere mich nur auf Raucher» aber erstens kann man sich mindestens am Anfang die Klienten nicht so genau aussuchen und zweitens sind die Ursachen fürs Rauchen auch unterschiedlich. Das heisst ohne grundlegendes Verständnis wäre man nicht auf alle Eventualitäten vorbereitet.

Wenn man also mit Hypnose beruflich erfolgreich sein möchte, ist es wichtig einen möglichst grossen Wissens- und Erfahrungsschatz zu haben. Dafür braucht man sicher mehr als sieben Tage Ausbildung.

Für Interessenten, die ernstzunehmende hypnosetherapeutische Fähigkeiten entwickeln möchten, ist eine Ausbildung von weniger als zwei Wochen nicht zu empfehlen.

Anwenden ist nicht gleich Verstehen

Warum also halten sich diese Ausbildungen so lange im Geschäft, wenn es klar ist, dass sieben Tage Ausbildungen nicht viel Substanz bieten? Die Antwort liegt in der hohen Effizienz von Hypnose.

Salopp gesagt ist Hypnose so toll, dass man auch begrenzte Erfolge damit haben kann, wenn man sie nicht versteht.

Dies ist zum Beispiel bei den Hypnotiseuren so, die Hypnose im Kurzdurchlauf gelernt haben als das Ablesen von Skripts. Diese nehmen bei den Rauchern das Skript «Rauchen», lesen dieses ab und manchmal wirkt es tatsächlich.

Um dies zu tun muss man keine hypnotische Sprache verstehen, keine Trancephänomene nutzen können und auch keine hypnotische Intuition entwickelt haben. Man kann einfach ablesen und ein Bisschen die Stimme verstellen.

Zur selben Kategorie von oberflächlichen Ausbildungen gehören auch solche, die nicht direktes Ablesen beinhalten, aber auch Schritt für Schritt starr vorgegeben sind.

Eine solche seichte Art des "Hypnotisierens" kann natürlich schnell vermittelt werden und macht vielleicht auf den ersten Blick den Anschein, dass man wirklich erfolgreich hypnotisieren kann.


Das Problem für die Anwender solcher einseitiger Methoden und vor allem für die Klienten ist: was tun wenn es nicht wirkt? Der Klient denkt oftmals, dass Hypnose nichts für ihn sei. Und der Anwender hat wenige andere Ressourcen, auf die er oder sie zurückgreifen kann.

Dies führt dann leider oftmals zu Frustration auf beiden Seiten.

Hypnose wirklich verstehen

Der grundlegende Mangel an Hypnoseverständnis ist leider sehr oft ein Resultat von zu kurzen und zu oberflächlichen Ausbildungen. In solch kurzer Zeit wäre es gar nicht möglich ein grundlegendes Verständnis für Hypnose zu vermitteln, also wird auf starre Abläufe gesetzt.

Immer wieder finden sich Teilnehmer von Kurzzeit-Ausbildungen in unseren Advanced Kursen wieder und wir merken oft, dass sie dem Gesagten kaum folgen können. Man beachte: dies sind Teilnehmer die meistens eine eigene Praxis haben und mit Klienten arbeiten.

Wenn man nur gelernt hat stur die «Rauchhypnose» oder die «Abnehmhypnose» zu befolgen, kann das eine gewisse Sicherheit geben, es ist jedoch meist schwer, den Individualitäten der Klienten Rechnung zu tragen.

Deshalb können wir allgemein sagen: Wenn man Hypnose richtig versteht, kann man sie kreativ und fliessend einsetzen und braucht keine starren Abläufe.

Was es braucht für den Erfolg mit Hypnose

Erfolgreiche Hypnoseanwender gestalten die Hypnose nicht nur auf Basis des zu behandelnden Themas, sondern vor allem auch auf der Basis dessen, was der Klient mitbringt.


Um mit Hypnose so oft wie möglich Erfolg haben zu können, ist es also wichtig die Hypnose und die Hypnosetherapie von Grund auf zu verstehen.

In einer grundlegenden Ausbildung lernt man die wichtigen Prinzipien und Strukturen der Hypnose und wie man diese individuell kombiniert, um für die meisten Klienten die passende Behandlung zusammenstellen zu können. So wird die Hypnose nicht zu «einem weiteren Werkzeug» sondern zu etwas, das alle Interaktionen mit Menschen bereichert.


Mehr erfahren über die 18 Tage Hypnose Ausbildung:

Hypnose Ausbildung


Fazit:

Es ist nicht möglich alle nötigen Aspekte der Hypnose verstehen und anwenden zu lernen in weniger als zwei Wochen Ausbildung. Absolventen von «Schnellbleiche» Ausbildungen sind oftmals schmerzlich unvorbereitet für den therapeutischen Alltag.

Wenn man also erfolgreich Hypnose praktizieren möchte, sollte man von Anfang an in eine umfassende Hypnose Ausbildung von Grund auf investieren, welche mehr als sieben Tage dauert.

Empfehlung für Hypnose Ausbildung

Sollten Sie auf der Suche sein nach einer Hypnoseausbildung die für sie passt, so kann ich die Hypnose Ausbildung von Grund auf empfehlen. In 18 Tagen wird die Hypnose so vermittelt, dass die Absolventen für alle Eventualitäten gewappnet sind.

Für Absolventen von Ausbildungen mit weniger als 10 Tagen sind die Kurse «Hypno 2» und «Hypno 3» geeignet, um ihr Wissen zu komplettieren.

Wo und wie Hypnose bei medizinischen Problemen wirkt und warum gewisse Teile der Hypnose zu den bestbewiesensten Teilen der Schulmedizin gehören, erfahren Sie hier.

Immer mehr Menschen begreifen, dass Hypnose ihnen auch bei der Behandlung von körperlichen Beschwerden helfen kann.

Durch die hypnotherapeutische Verbindung von Körper und Geist kann viel Selbstheilung angeregt werden, die sonst nicht wirken würde.

Geschichte der medizinischen Hypnose

Wenn wir in der Menschheitsgeschichte zurückgehen, war der Arzt und der Hypnosetherapeut die gleiche Person. Der Medizinmann war beides gleichzeitig. Denen, die ihn um Hilfe ersuchten, gab er Medizin zu trinken und sprach mit Ihnen auf spezielle, heilende Art.

Mit der Zeit teilten sich die Berufe auf. Um nicht der „Scharlatanerie“ früherer Methoden zu erliegen, grenzten sich die Ärzte ab und bildeten die Schulmedizin.
Was viele jedoch nicht wissen, ist dass die hypnotische Wirkung immernoch einen grossen Einfluss auf die Schulmedizin hat. Deswegen ist die Wirkung von Hypnose auch etwas vom meistbewiesenen überhaupt. Mehr dazu weiter unten.

Dabei wurde der Fokus auf Krankheiten gelegt, jedoch nicht so viel auf die Gesamtheit von Gesundheit und Prävention. Der Körper wurde ausserdem als eine Art Maschine angesehen, bei der man an einen Schräubchen dreht oder ein Knöpfchen drückt und dann wird er wieder gesund. Unterdessen wissen wir, dass das bei Menschen so nicht ganz stimmt. Die Einstellung gegenüber der Medizin wirkt unabhängig von der Medizin selbst. Das heisst auch unser Charakter und unser tägliches Erleben hat einen starken Einfluss auf unsere Gesundheit oder auf unsere Krankheit.

Auch wenn die ersten Spitäler und Universitäten sich langsam wieder an die Body-Mind Verbindung herantasten, stecken umfassende Behandlungen noch in den Kinderschuhen. Es gibt immer noch viele Ärzte, die mich schockiert anschauen, wenn ich ihnen erzähle, dass auch grosse Operationen unter Hypnose und fast ohne Anästhesie durchgeführt werden.

Das heisst, es ist empfehlenswert auf medizinische Hypnose zurückgreifen,wenn wir die Schulmedizin unterstützen wollen. Auch sinnvoll ist die medizinische Hypnosetherapie in Bereichen, wo die Schulmedizin noch Probleme hat.

Was ist medizinische Hypnose

Medizinische Hypnose ist die Anwendung von Hypnosetherapie zur Behandlung von medizinischen Problemen. Auch die Hypnose zur Förderung der Gesundheit kann damit gemeint sein. Manchmal wird diese Form der Hypnose auch Heilhypnose genannt.

Anwendungen von medizinischen Hypnose

Medizinische Hypnose kann bei einer Vielzahl von Beschwerden und Erkrankungen eingesetzt werden. Hier einige Beispiele:

Kann medizinische Hypnose den Gang zum Arzt ersetzen?

Wie in der Einleitung bereits gesagt, wird die beste Wirkung erzielt, wenn man Schulmedizin und medizinische Hypnose kombiniert. Schulmedizin ist vor allem geeignet für Probleme, die „von aussen“ kommen. Also alles was nicht körpereigen ist. Zum Beispiel Viren und Bakterien , aber auch offene Brüche oder ausgerenkte Schultern. Hypnose kann bei solchen Themen sicherlich unterstützend helfen, aber man sollte sie nicht alleine verwenden.

Das Hauptgebiet der medizinischen Hypnose ist das, was „von innen“ kommt. Also das, was der Körper selber macht. Dazu gehören unter anderem Schmerz, Autoimmunkrankheiten, Allergien und ja auch Krebs. Die Selbstheilung kommt immer „von innen“.

Aussergewöhnlich lohnen kann sich die medizinische Hypnose bei chronischen Krankheiten, wo die Schulmedizin schon aufgegeben hat.

Für den Patienten oder Klienten ist es wichtig zu wissen, dass man sich nicht zwischen „Schulmedizin“ und „Hypnosemedizin“ entscheiden muss. Man kann für sich das Beste aussuchen und kombinieren. Schlussendlich heilt sich der Körper selbst, ob mit Medikamenten oder mit Hypnose. Beides wirkt also gegenseitig unterstützend und im Idealfall lernen auch die Behandelnden voneinander.

Den Placeboeffekt verstehen

Jedes Medikament, das auf den Markt kommt, wird mit dem Placeboeffekt verglichen. Der Placeboeffekt ist also der Effekt der in der gesamten Medizin am besten bewiesen ist und trotzdem glauben immer noch viele, dass Placebo „nichts“ sei. „Das ist ‚nur‘ Placebo“ hört man dann.

Dabei ist der Placeboeffekt der Kern der Medizin. Placebo wirkt ohne Wirkstoff, selbst dann, wenn der Patient weiss, dass er Placebo zu sich nimmt. Die Wirkung von Placebo kann überall beobachtet werden, selbst dann, wenn konventionelle Medikamente keine Wirkung zeigen.

Auch wenn vieles noch ungeklärt ist, wissen wir aber grundsätzlich, dass sich vieles in unserem Körper unseren Vorstellungen anpasst. Ob diese Ideen nun bewusst und direkt mit Hypnose in den Kopf gesetzt wurden, oder z.B. aus Versehen durch achtlose Aussagen von einem Arzt, macht keinen Unterschied. Umgesetzt werden sie trotzdem.

Placebo nutzen

Warum wird also ein so tolles Heilmittel nicht öfters genutzt? Die Antwort liegt wahrscheinlich in der Unsicherheit. Denn trotz grösser werdendem Interesse am Thema hat die medizinische Forschung noch keine Ursache für den Placeboeffekt isoliert. Und dies ist vielen Schulmedizinern anscheinend nicht ganz geheuer.

Wir Hypnosetherapeuten wissen hingegen, dass das Unbewusste teilweise auf unbegreifliche und mysteriöse Weise schaltet und waltet. Deswegen ist es für uns nicht gleich wichtig zu verstehen, warum Hypnose bei körperlichen Themen wirkt. Wenn man den Körper nicht nur als Maschine versteht, dann kann man auch damit umgehen, dass man mit Anwendung A manchmal B, manchmal C oder manchmal ganz etwas anderes bekommt.

Jedoch ist es ganz klar, dass der Placeboeffekt Hypnose in Reinkultur ist. Das Unbewusste von etwas zu überzeugen, damit Veränderungen passieren, ist mein tägliches Brot. Wenn ich Hypnose zur Behandlung von körperlichen Beschwerden nutze, dann leite ich medizinisch gesehen eigentlich einen besseren Placeboeffekt an. Ganz ohne Wirkstoff und nur mit Worten. Und erst noch ohne Nebenwirkungen.

Placebo vs. Nocebo

Placebo

Positive Wirkung ohne Wirkstoff. Der Körper heilt durch positive Suggestionen.

Nocebo

Negative Wirkung durch Ängste oder ungünstige Kommunikation.

Nocebo verhindern.

Das Gegenteil vom Placebo-Effekt ist der Nocebo-Effekt. Dieser Begriff wird vor allem für negative Placeboeffekte verwendet. Der spannendere Teil ist jedoch, dass durch den Noceboeffekt die Wirkung von Wirkstoffen reduziert werden kann. Wenn ein Medikament nicht anschlägt, dann hat dies oft einen Zusammenhang mit dem Nocebo-Effekt. Wenn zum Beispiel höhere Dosen von Schmerzmittel verschrieben werden, ohne das sich etwas ändert, dann kann das sehr gut „Nocebo“ sein.

Es ist also nicht nur wichtig, was man verschreibt, sondern auch wie. Leider fehlt dieses Wissen oft. „Es wird es nicht schlimmer machen“ oder „Damit können Sie gesund werden“ sind ganz unterschiedliche Anweisungen ans Unbewusste. Beim einen hört es "schlimmer machen" und beim andern "gesund werden". Ärztliche Kommunikation ist in dem Fall sozusagen medizinische Hypnose.

Deshalb ist die Hypnosetherapie eine so passende Ergänzung zu regulärer medizinischer Behandlung. Mit dem Einsatz von Hypnose richten wir zusätzlich das Unbewusste auf die Heilung aus. Wir teilen ihm mit, dass die Medikamente gute Absichten haben, dass sie wirken werden und dass Gesundheit immer möglich ist. So können wir den Noceboeffekt vermindern oder sogar verhindern.

Konkrete Beispiele und Anwendungsgebiete:

Unterschiede zwischen medizinischer Hypnose und anderen Hypnosearten

Abgrenzung von Showhypnose:

Es ist wichtig, medizinische Hypnose klar von der Showhypnose abzugrenzen. Showhypnose dient rein der Unterhaltung und hat mit therapeutischer Hypnose nichts zu tun. Bei der Showhypnose geht es darum, Menschen in einen tiefen Trancezustand zu versetzen und ihnen Suggestionen zu geben, die zu amüsanten oder spektakulären Reaktionen führen. Medizinische Hypnose hingegen ist ein seriöses Therapieverfahren, das von qualifizierten Fachkräften angewendet wird, um Menschen bei der Bewältigung von Krankheiten und Beschwerden zu helfen.

Integration in das Gesundheitssystem

Die Integration von Hypnose in das Gesundheitssystem ist weltweit unterschiedlich. In einigen Ländern, wie z.B. Deutschland, ist die Hypnosetherapie als psychotherapeutische Methode anerkannt und wird von den Krankenkassen erstattet. In anderen Ländern ist die Anerkennung noch nicht so weit fortgeschritten.

Die Integration von Hypnose in bestehende Behandlungspläne ist ebenfalls ein wichtiger Aspekt. Hypnose kann als Ergänzung zu anderen Therapieformen eingesetzt werden und die Behandlungsergebnisse verbessern.

Birgt die medizinische Hypnosetherapie Gefahren?

Wie bereits erklärt, kann der Noceboeffekt nicht nur die Wirkung von Medikamenten reduzieren, sondern auch negative Effekte hervorrufen.

So gab es z.B. einen Fall in den USA wo bei einer Schmerzbehandlung die Wirkung von Novocain suggeriert wurde. Den Ärzten war nicht bekannt, dass der Klient allergisch war.

Alleine durch die Suggestion wurde beim Patienten eine allergische Reaktion ausgelöst. Die ungeschickte Verwendung von medizinischer Hypnosetherapie kann also durchaus Gefahren mit sich bringen. Deshalb ist es noch wichtiger, den Hypnotherapeuten gut auszuwählen.

Sollte ich zu einem Arzt gehen für medizinische Hypnose?

Es gibt sicher den einen oder anderen interessierten Arzt, der hypnotisch gut versiert ist. Leider sind meine persönlichen Erfahrungen mit Ärzten, die Hypnose gelernt hatten, eher negativ ausgefallen. Die Hypnose wurde quasi als zusätzliches Medikament verstanden, das verabreicht werden kann. Diese mechanistische Ansicht vom Menschen ist ins solchen Fällen nicht förderlich für medizinische Hypnose.

Deshalb empfehle ich für medizinische Hypnose zu einem Hypnosetherapeuten zu gehen. Natürlich am besten in Absprache mit dem Hausarzt.

Wie gehe ich als Patient vor?

Falls Sie ein körperliches Problem haben, das Sie mit Hypnose behandeln wollen, können Sie wie folgt vorgehen: Wichtig ist, dass Sie als erstes alles medizinisch abklären lassen. Die meisten seriösen Hypnosetherapeuten verlangen schon nur aus rechtlichen Gründen, dass alle körperlichen Symptome medizinisch ab gecheckt wurden.

Am besten fragen Sie den Arzt Ihres Vertrauens, ob er oder sie jemanden für Hypnose empfehlen kann. Es gibt immer mehr Ärzte, die mit Hypnosetherapeuten zusammenarbeiten. Wenn Ihnen niemand empfohlen wird, dann können Sie einfach zu mir kommen.

Ob Sie Ihrem Arzt erzählen möchten, dass Sie auch in hypnotischer Behandlung sind, müssen Sie selber entscheiden.

Auf jeden Fall sollten Sie jedoch Ihren Hypnosetherapeuten darüber informieren, welche Medikamente Sie zu sich nehmen.

Wie gehe ich als Arzt vor?

Falls Sie ein Arzt sind und sich für Hypnose in der Medizin interessieren, würde ich Ihnen als erstes die Selbsterfahrung empfehlen. Dafür buchen Sie am einfachsten einen Termin bei einem Hypnosetherapeuten, der auch medizinische Hypnose anbietet.

Hypnose in der Theorie ist auch ganz etwas anderes, als erlebte Hypnose. Für diejenigen, die keine Selbsterfahrung brauchen, gibt es immer wieder Kurse und Vorträge, bei denen man Hypnose erleben kann.

Fazit

Medizinische Hypnose hat nichts mit Show zu tun. Es ist sogar das Gegenteil der Fall. Hypnose ist, in der Form von Placebo, das meist getestete „Heilmittel“. Und wenn wir die Hypnose nicht zufällig, sondern gezielt einsetzen, geht die Wirkung über Placebo hinaus. Medizinische Hypnose ist also eine gute Idee für fast alle Patienten.

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