Viele kommen zu mir, nachdem sie schon lange an einem Thema gearbeitet haben. Das sagt nichts gegen die Therapie und nichts gegen dich. Oft war sie wertvoll, und trotzdem ist etwas geblieben.
Warum Verstehen nicht immer reicht
Ein Gespräch läuft zu einem grossen Teil über den bewussten Verstand. Du verstehst dann vielleicht genau, woher deine Angst kommt, und sie ist trotzdem noch da. Gesteuert wird sie vom Unbewussten, und das spricht in Bildern und Gefühlen. Es hält an einem Muster fest, solange es ihm Schutz verspricht, auch wenn der Verstand längst weiter ist.
In der Trance arbeiten wir direkt mit diesem Teil und zeigen ihm, dass es heute anders sicher sein kann. Was du in der Therapie schon verstanden hast, ist dabei keine verlorene Zeit: Es hilft uns, schneller an die richtige Stelle zu kommen.
Was du vorher klären solltest
- Brich nichts einfach ab. Setze Medikamente nie ohne ärztliche Absprache ab. Eine laufende Therapie lässt sich meistens gut mit Hypnose kombinieren, wenn du es offen ansprichst.
- Prüfe, ob es passt. Bei einer akuten Psychose ist Hypnose nicht geeignet. Sehr schwere Kindheitstraumata lassen sich online bearbeiten, sind aber das eine Thema, das vor Ort besser aufgehoben ist.
- Hol dir in einer akuten Krise sofort Hilfe. Wenn du nicht mehr weiterweisst oder an Suizid denkst, wende dich an deine Ärztin, deinen Arzt oder einen Notdienst.
Bei welchen Themen ich arbeite und wie, findest du unter Hypnose bei psychischen Problemen.