Ich sehe meine Arbeit als Anstoss in eine bestimmte Richtung. Wird dieser Schwung beibehalten, kann die Wirkung dauerhaft sein.
Warum manche Veränderungen halten und andere zurückrutschen
Es macht einen Unterschied, welche Art von Veränderung wir bearbeiten. Bei einer klaren Entscheidung – zum Beispiel beim Rauchen aufhören – gibt es meist einen Moment, ab dem die alte Gewohnheit einfach vorbei ist. Ist die Verbindung zwischen Zigarette und Pause, Kaffee oder Stress einmal aufgelöst, muss sie nicht laufend neu aufgelöst werden.
Bei Mustern, die enger mit deinem Alltag und deiner Umgebung verwoben sind – etwa bei chronischem Stress oder Ängsten – sieht das anders aus. Dort verändern wir, wie du auf wiederkehrende Situationen reagierst. Bleibt die Situation gleich anspruchsvoll oder wird sie sogar schwieriger, kann der alte Reflex nach einiger Zeit wieder anklingen, besonders in Phasen mit wenig Erholung.
Was den Unterschied macht, ob die Wirkung hält
Was in der Praxis häufiger passiert: Der Alltag mit seinen gewohnten Umgebungen, Menschen und Mustern drückt in die andere Richtung zurück – und der Fortschritt stagniert oder geht ein Stück zurück. Als Hypnosetherapeut kann ich dein Umfeld und deinen Alltag nicht verändern. Das liegt bei dir – die Wirkung zu halten ist am Ende immer eine Zusammenarbeit.
Zwei Dinge helfen dabei besonders: Erstens, den neuen Zustand in den ersten Wochen aktiv zu nutzen, statt automatisch in alte Routinen zurückzufallen. Zweitens, bei Bedarf mit Selbsthypnose nachzuarbeiten – ich zeige dir in der Sitzung, wie du dir selbst einen kurzen Anker setzen kannst, falls sich alte Muster wieder melden. Braucht es mehr als das, ist eine Auffrischungssitzung jederzeit möglich – meist reicht dafür eine einzelne.